Der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Aktuelles

Martinsumzug in Berlin Kreuzberg - ein Bericht von Michael Harr

Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden…“

Dieses Wort der Jünger von Emmaus an Jesus, mit dem sie ihn einluden in ihr Haus, steht an der Stirnseite der Emmaus-Kirche in Berlin-Kreuzberg. So lädt diese Kirche Jesus in unser Leben ein und lädt uns in seine Gemeinschaft ein.

Diese Botschaft von Emmaus wurde auf eindrückliche Weise am Abend des 11. Novembers in Berlin-Kreuzberg gefeiert. Es mögen um die 400 Kinder, Eltern und vereinzelte Großeltern gewesen sein, die der Einladung der Evangelischen Emmaus-Gemeinde zum Martinsumzug gefolgt sind. Der Zug startete am Kinderbauernhof, zog dann durch den Görlitzer Park und endete schließlich an der Emmaus-Kirche. Wer Berlin kennt, weiß, was das bedeutet. Immerhin zogen die Kinder mit ihren Laternen und Martinsliedern durch ein besonders von Armut und Kriminalität belastetes Gebiet Berlins und bezeugten damit das Licht Gottes in einer dunklen Welt. Vor der Emmaus-Kirche wurde dann die Geschichte der Mantelteilung in einer ansprechenden und engagierten Weise dargestellt. Der Abend fand seine Fortsetzung im Kirchenraum. Zunächst wurde von Konfirmandinnen und Konfirmanden der Fortgang der Martinsgeschichte mit seiner Berufung zum Bischof dargestellt. Die Kinder der Kinderkirche zeigten, wie Martin von den Gänsen verraten wurde. In einer eindrücklichen Weise legte Pfarrerin Marquardt die Geschichte des Martins aus. Sie betonte zum einen, dass es ihm darum ging, die Menschen zum Glauben an Jesus einzuladen, und zum anderen, dass dieser Glaube dazu führt, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern bereit zu werden zu teilen. Mit dem Teilen von Martinsmännern und dem Ausschank von Kakao endete der Abend in fröhlicher Gemeinschaft im Kirchenraum.

Vor über 30 Jahren hatte der Journalist Peter Scholl-Latour in seinem Buch „Allah ist mit den Standhaften“ das Ende des Abendlandes heraufbeschworen und führte dabei besonders den Kiez rings um die Berliner Emmaus-Kirche an. Geradezu beschwörend zitierte bei seinen düsteren Prophezeiungen den Satz auf der Kirchenfassade „Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ und dachte dabei an den Abend oder gar den Untergang des christlichen Abendlandes. Nach diesem Martinsumzug dürfen wir sagen, dass dieses Stoßgebet erhört wurde. Der Glaube an Jesus Christus und die Botschaft des Heiligen Martins finden Menschen und Gehör in diesem Kiez und geben Wegweisung für die Zukunft.

Wer sich näher über die Arbeit der Emmaus-Gemeinde informieren will, kann das unter folgendem Link tun:

https://www.welt.de/vermischtes/video194385555/Junge-Pfarrerin-in-Kreuzberg-Mehr-als-Gottesdienst-das-ist-ein-hartes-Stueck-Grossstadt-Realitaet.html?


Michael Harr, Berlin, Mitglied der St. Martinusgemeinschaft e.V:

Martinusmantel in Leutkirch zu sehen

Die Kirchengemeinde Leutkirch feiert in diesem Jahr unter dem Motto "Martin folgen" ihren 500. Geburtstag. Im Rahmen eines Festgottesdienstes stellt Rolf Seeger, Pilgerbeauftragter des Dekanats Rottenburg und Mitglied im Vorstand der Bischof Moser Stiftung, am 9. November den Martinusmantel vor, der 2016 bei der Eröffnung der europäischen Mittelroute von Ungarn durch Europa getragen wurde.

Der Martinusmantel ist noch bis Ende Januar im Kirchenraum von St. Martin in Leutkirch bis Ende Januar zu sehen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Text und Foto: St. Martinusgemeinschaft

 

Große Diözesanwallfahrt auf den Spuren des hl. Martin

Im kommenden Jahr lädt unser Bischof Gebhard Fürst vom 02.- 06. Juni 2020 wieder zu einer großen Diözesanwallfahrt auf den Spuren unseres Diözesanpatrons Martin von Tours ein. Die Reise für zu den Martinsorten Worms, Mainz, Trier und Luxemburg. Aus vielen Dekanaten werden wieder eigene Busse fahren. Insgesamt rechnet die Diözese mit 300 - 350 Wallfahrern. Wir laden alle Mitglieder der St. Martinus-Gemeinschaft und alle Interessierten ein, sich für diese Fahrt anzumelden. Von den letzten beiden Wallfahrten nach Szombathely und Tours wissen die Teilnehmer, dass dies immer sehr schöne und nachdrückliche Erlebnisse und Glaubensfeste sind. Das besondere bei der Diözesanwallfahrt 2020 ist, dass wir in Deutschland und auch Luxemburg an bedeutenden Martinsorten unterwegs sein werden.

Hier geht´s zur Anmeldung

Informationsflyer zur Reise

 

Wer ist eigentlich Sankt Martin?

Am 11. November feiern wir das Martinsfest. Aber wer ist dieser Martin? Unsere Checkerle aus dem Kindergarten St. Konrad in Ahldorf wissen das genau. An Sankt Martin ziehen die Kinder mit bunten Laternen duch die Straßen, Martinsgänsle werden gebacken und Lieder gesungen. In vielen Dörfern und Städten gibt es ein Martinsspiel.
In den katholischen Kindergärten der Diözese nimmt die Geschichte des Martin von Tours eine besondere Stellung ein. Schließlich ist der Heilige der Namenspatron der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Hier gehts zum Erklärvideo

Text und Video: Constanze Stark, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Vorstand wertet Ziele aus und plant 2020

Zwei Tage lang tagte der Vorstand der St. Martinusgemeinschaft e.V. in Trier. Neben der Auswertung der Ziele für 2018/2019 und der Befassung mit neuen Zielen für 2020/2021, war vor allem die konkrete Jahresplanung für das kommende Jahr ein Schwerpunkt. Zwei Schwerpunkte möchten die Martinuspilger setzen. Die Initiative "Für wen gehst Du?" soll Pilgerinnen und Pilger ermutigen ganz konkret einen Menschen im Gebet mit auf den Weg zu nehmen. Zudem ist geplant für ein Bildungsprojekt für Romakinder in Szombathely, Ungarn zu sammeln. Unter dem Motto "Pilgern für alle - barrierefrei, leicht, Mut machend" wird es im kommenden Jahr beim Samstagspilgern einige Angebote für Menschen mit und ohne Handicap auf kurzen Strecken geben. Am zweiten Tag erörterte der Vorstand Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule Mainz. Kultureller Höhepunkt war die Besichtigung der Grabungen unter der Dominformation und die Besichtigung der orthodoxen Athanasiuskapelle im Dom mit dem Trierer Vorstandsmitglied Hans-Georg Reuter. Neu mit an Bord ist Peter Silberzahn aus Horb, der die Aufgaben des Kassiers übernehmen wird. Vorsitzende Monika Bucher und Geschäftsführer Achim Wicker zeigten sich am Ende hoch zufrieden mit einer sehr effektiven und harmonischen Klausur.

Selfie mit dem Vorstand vor dem Trierer Dom, Text und Foto: Wicker

 

Auf dem Martinusweg - das Land ist hell und weit

Strömender Regen konnte weder Bischof Gebhard Fürst noch die gut 60 Leute vom pilgern auf dem Martinusweg abhalten. Die Wallfahrtskirche Weggental war nicht Ziel, sondern Start der Pilgerschar, die sich mit Gebet, Liedern und dem Segen des Bischofs auf den Weg machte, allerdings gut beschirmt. Als der Regen Pause hatte und das Land unter dem bedeckten Himmel zu bewundern war, hörten wir eine passende Meditationen, die zu Bewunderung und Dank für die Schöpfung inspirierten. In der Wendelsheimer Kirche wurde im Geiste des Hl. Martin um Frieden gebetet, dann war Mittagsrast. Der Regen hatte aufgehört und es ging steil bergauf zur Aussichtsplatte mit wunderbarer Sicht ins Neckartal. Die Pilger erfuhren von einer  interessanten Verbindung zwischen der im 7. Jahrhundert ursprünglichen Martinskirche in Sülchen und der Wurmlinger Pfarrkirche mit ihrem Patron des Hl. Briccius. Wie bedeutsam und wichtig für uns alle die Bewahrung der Schöpfung für unsere Welt ist, belegte ein sehr treffendes Zitat aus einer Rede von Bischof Gebhard Fürst, die er in Ghana gehalten hat. Bischof Gebhard erbat den Segen Gottes für uns und alle, die sich für den Erhalt einer intakten Umwelt einsetzen. Nun ging’s  hinunter zum Märchensee mit seiner geheimnisvollen Geschichte und weiter durch den Steinbruch, den viele Pilger mit Staunen durchwandert haben. Eine kurze Anleitung motivierte die Gruppe eine Strecke schweigend zu gehen, um mit all unseren Sinnen den Wald und seine Umgebung aufmerksam wahrzunehmen. Manchem wurde eine überraschende Pilgererfahrung geschenkt. Nach einem Dankgebet für unsere Sinne, die uns die Umwelt erst erlebbar machen, führte der Weg hinauf zur Tannenrainkapelle. Hoch oben im Wald steht überraschend dieses für die Oberndorfer historisch, religiöse Kleinod. Es erzählt eine außergewöhnliche Geschichte vom Kriegsende 1945. Die Kirchenglocken begrüßten die Pilger beim Einzug nach Oberndorf. Die Gastfreundschaft war groß geschrieben, indem viele  fleißige Geister von Oberndorf die Pilger mit Kaffee und Kuchen verwöhnten. Neu gestärkt feierte eine dankbare Pilgerschar mit der Gemeinde und dem Bischof  einen festlichen Pilgergottesdienst. In seiner Predigt deutete der Bischof „ die Ikone der Nächstenliebe“ wie Martin von Tours auch genannt wird, als Orientierung und Leuchtturm für christliches Handeln in der modernen Zeit. Bei leckeren Speisen fand der Pilgertag in der feurigen Gastronomie, „Sonne“ einen gemütlichen Abschluss. Die häufig gestellte Frage war: Wann ist der nächste Pilgertag.

Text und Fotos: Rolf Seeger

 

Bischof Gebhard Fürst lädt zum Pilgertag am 05. Oktober

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart und das Katholische Dekanat Rottenburg laden am 5. Oktober 2019 zum Pilgertag mit Bischof Dr. Gebhard Fürst ein. Start ist um 09:30 Uhr in der Wallfahrtskirche im Weggental. Über 11,4 km geht es nach Oberndorf wo zum Abschluss eine Eucharistiefeier mit dem Bischof stattfindet.

Die Rückfahrt erfolgt mit dem Linienbus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen: Einladung zum Pilgertag

Kunst und Posie auf dem Familienmartinusweg

Das Katholische Dekanat Ludwigsburg lädt zu Kunst und Posie am Samstag, 21. September 2019 auf dem wieder eröffneten Familienmartinusweg im Bietigheimer Forst ein.

Nähere Informationen finden Sie in der Ausschreibung Kunst und Poesie auf dem Familienmartinusweg

 

Pilgerwoche auf dem Martinusweg Regionalweg Nord

Am 16. August trafen sich im Kloster Schöntal 10 Pilger und Pilgerinnen mit ihren Begleitern Monika und Wolfgang Bucher zu ihrer Pilgerwoche. Nach einem schönen, gemütlichen kennenlernen am Abend der Ankunft spürte man die Freude und Erwartung der Pilger für den Pilgerstart am nächsten Morgen. Pilgerstart war in der Martinskapelle in Bad Mergentheim und mit einem kleinen Umweg zur Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald zu unserem Tagesziel nach Dörzbach. Der zweite Tag führte uns nach Krautheim, weiter nach Widdern und der letzte Tag unserer Pilgertage endete in Erlenbach in der Martinskirche. Dort wurden wir von Herrn Schadt einem Gemeindemitglied herzlich empfangen und bekamen eine Kirchenführung. Herr Schadt gab uns noch einen Pilgergruß und Segen zum Abschluss unserer Tage mit auf den Weg. Als Dank überreichte Frau Bucher ein Glas Pilgerhonig aus dem Weggental. Jeder Tag unserer Pilgerwoche war abwechslungsreich, die Natur war geprägt von Wald, Wasser, Burgen und weiten Feldern im schönen Hohenloher Land. Begegnungen und Gespräche auf dem Weg mit Menschen, die durch unsere Martinusfahne aufmerksam wurden. Das gehen in der Gruppe und der Austausch untereinander war intensiv. Spirituelle Impulse in den Kirchen oder auf dem Weg waren geprägt vom Leben des Heiligen Martin. Unseren Abschluss hatten wir auf der BUGA in Heilbronn. Peter Seitz Kath. Projektleiter der Kirche hat uns im Kirchengarten empfangen und uns erläutert wie es zum  Motto „Leben schmecken“  gekommen ist. Viele verschiedene Ecken die individuelle gestaltet waren z. B. Kräuterecke, Tische und Bänke zum verweilen und Kontakt zu anderen Menschen zu finden usw. wurden uns von Herrn Seitz nahe gebracht. Ein Garten der zum wohlfühlen eingeladen hat. Nach einem Abschlussimpuls führten uns unsere Wege wohlbehalten nach Hause zurück.

Text und Foto: Monika Bucher

 

Zeitschrift "Im Ländle" unterwegs auf dem Martinusweg im Allgäu

Die Ausgabe September / Oktober der Zeitschrift "Im Ländle - die schönsten Seiten Baden-Württembergs" berichtet auf fünf Seiten über den Martinusweg. Der freie Journalist Jürgen Gerrmann macht sich auf eine wunderschöne Pilgerwanderung von Wangen im Allgäu nach Egloffs. Start ist an der Martinskirche in Wangen und dann geht es - nach Einkauf der Wegzehrung beim über 500 Jahre alten Fidelisbeck - los durch die traumhafte Allgäuer Landschaft.

Den ganzen Artikel zum Nachlesen finden Sie hier: Grüß Gott auf dem Martinusweg zwischen Wangen und Isny

 

St. Martinusgemeinschaft trauert um Dr. Waldemar Teufel

Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Völlig überraschend ist am vergangenen Sonntag Dr. Waldemar Teufel im Alter von 76 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Der frühere langjährige Justitiar und Kanzler der Diözese Rottenburg-Stuttgart war Mitglied der St. Martinusgemeinschaft und hat den Vorstand viele Jahre bis zu seinem Ausscheiden 2018 bei Rechstfragen beraten und tatkräftig unterstützt. Wir trauern um einen wertvollen Menschen und sind Dr. Waldemar Teufel von Herzen dankbar für alles, was er im Geiste des hl. Martin für die St. Martinusgemeinschaft und den Martinusweg gewirkt hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und der Familie.

Für den Vorstand

Monika Bucher, Vorsitzende und Achim Wicker, Geschäftsführer

 Link zur Trauerseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Neu: direkter Link zu outdooractive.com bei jeder Etappe

Seit Mitte Juli finden Pilgerinnen und Pilger für jede Etappe des Martinusweges einen direkten Link zur Etappe beim Wanderportal www.outdooracitve.com. Der Link ist jeweils unter dem Etappenprofil bzw. über der Wegbeschreibung zu finden. Auf outdooractive.com kann die jeweilige Etappe in einem Maßstab von 1:25.000 ausgedruckt werden. Dies funktioniert über den Knopp "Drucken". So stehen dem Pilger für jede Etappe Karten zur Verfügung nach denen er pilgern kann. Um die Funktion nutzen zu können, muss man sich einmalig kostenlos auf der Plattform www.outdooractive.com registrieren.

Auf der Plattform können die jeweiligen Etappen auch kommentiert, bzw. eigene Bilder eingestellt werden.

Beispiel: Etappe Owingen - Hechingen auf outdooractive.com

Familienmartinusweg in Bietigheim wiedereröffnet

Wiedereröffnung des Familienmartinuswegs: Der nach Angaben der Martinusgemeinschaft bundesweit einzige Familienmartinusweg mit sieben Stationen im Bietigheimer Forst hat eine Länge von sechs Kilometern und verläuft zwischen den Seelsorgeeinheiten Bietigheim-Bissingen und Freiberg/Ingersheim/Pleidelsheim. Pferd "Emil" begleitete als "Martinspferd" die Pilgergruppen auf dem wieder eröffneten Weg. Bibelerzählerin Mechthild Alber hat den Kindern die Martinsgeschichte erzählt.

Ludwigsburger Dekan Alexander König (links) bei der Wiedereröffnung des Familienmartinuswegs.

Der Familienmartinusweg zählt sieben Stationen im Bietigheimer Forst zwischen den Seelsorgeeinheiten Bietigheim-Bissingen und Freiberg/Ingersheim/Pleidelsheim. Der Familienmartinusweg ist Teil des überörtlichen Martinuswegs, der hier von Kornwestheim kommt (Kath Kirche St. Martin) und weiterführt über die Evangelische Martinskirche in Großingerdheim bis nach Besigheim (Martinshaus=Gemeindehaus).

Fotos: Christian Turrey, www.christian-turrey.de

 

Pfarrer János Schauermann feiert silbernes Priesterjubiläum

Pfarrer János Schauermann, Pfarrer an der Geburtskirche des Heiligen Martin in Szombathely, hat am Sonntag sein silbernes Priesterjubiläum gefeiert. Rund 400 Gäste folgten der Einladung. Von Bischof János Székely wurde die Delegation der St. Martinusgemeinschaft und der Diözese Rottenburg-Stuttgart sehr herzlich begrüßt. Vorstandsmitglied Josef Albrecht überbrachten neben einem Geschenk der St. Martinusgemeinschaft auch Geschenke von Bischof Dr. Gebhard Fürst. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das ausführliche Grußwort von Bischof Fürst, der den Europäischen Kulturweg "Via Sancti Martini" in seiner Wahrnehmung als Pilgerweg als gemeinsame Errungenschaft beider Diözesen herausstellte. Neben der deutschen Delegation nahmen auch Vertreter aus Österreich und ungarische Pilgerfreunde an der Feier teil, die ihren Teil dazu beitrug das Pilgernetzwerk rund um den Martinusweg weiter zu festigen und insbesondere auch die große Verbundenheit der Diözese Szombathely und der Diözese Rottenburg zu stärken.

Pfarrer János Schauermann mit Bischof János Székely

Die Delegationen aus Deutschland und Östereich mit ungarischen Pilgerfreunden und Pfarrer János Schauermann

Fotos: Josef Albrecht / St. Martinusgemeinschaft Eisenstadt

 

Theresia-Hecht-Stiftung pilgert

Neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Theresia-Hecht-Stiftung aus Dietenheim waren auf dem Martinusweg von Schemmerhofen nach Ulm-Wiblingen unterwegs. Neben den vielen Kirchen am Martinusweg waren die Pilger insbesondere von der Gastfreundschaft beeindruckt, welche sie unterwegs erfuhren.

Foto: Theresia-Hecht-Stiftung, Raphael Steber

 

Interview: Vom Wanderer zum Pilger werden

Seit zweieinhalb Jahren gibt es das ökumenische Projekt „Kirche und Tourismus in Baden-Württemberg“. Für die Diözese Rottenburg-Stuttgart zeichnet Achim Wicker verantwortlich. Simone Haefele von der Schwäbischen Zeitung sprach mit ihm unter anderem über die Chancen, die die katholische Kirche in diesem Projekt sieht. Aber auch über die Gefahren, die sich eventuell dahinter verbergen. Im Interview erzählt Achim Wicker vom Martinusweg und vom neuen MeinRadWeg und ob er diese öffentlichkeitswirksammen Projekte als Missionierung sieht. Sein Fazit: "Wir müssen kreativ sein, wenn es gilt, neue Formen zu finden, die in der heutigen Zeit bei den Menschen auch ankommen."

Das Interview in voller Länge können Sie HIER nachlesen.

Text und Foto: SMK, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Pilgern ist mehr als Wandern

Zum dritten Mal waren Menschen aus Ahldorf und Wiesenstetten unterwegs auf dem Martinsweg. Am Freitagmorgen erwartete uns Rolf Seeger, unser bekannter und vertrauter Pilgerführe, an der Martins Statue in Rottenburg. Die Martinsstatue zeigt nicht „hoch zu Ross und von oben herab“ sei Martinus dem Bettler begegnet, sondern „auf Augenhöhe“. Eine Darstellung die heute aktueller denn je ist. Dann ging es am Dom vorbei hinauf zur Altstadtkapelle. Nach einem Impuls und einem Lied zogen wir weiter Richtung Hirrlingen. Unterwegs an verschiedenen Stationen gab uns Rolf Seeger interessante Einblicke und Gedanken mit auf unseren Weg. In der Martinskirche in Hirrlingen steht die Madonna mit ihrem Kranz aus 12 Sternen und unser Pilgerführer erklärte uns die Symbolik der Europafahne und ihre Verbindung zur Madonna. .Zurück in Rottenburg gab es noch eine kurze Kirchenführung in St. Moritz und im Dom.  Nach einem leckeren Eis ging ein anregender und eindrucksvoller Tag zu Ende. Am Samstag starteten wir in Hirrlingen , unser Impuls für diesen Tag war „Mit jedem Schritt, den du tust…..“Es tat gut den Wald schweigend zu begehen, den Boden unter den Füßen zu spüren und dann wieder im Gespräch miteinander unterwegs sein. Nach einer kurzen Rast und dem Pilgerstempel in der Wendelinskirche in Bechtoldsweiler kam der letzte Teil unserer diesjährigen Tour. Durch das Gewerbegebiet in Hechingen kamen wir dann in St. Luzen an. Dort erkundeten wir noch den Kräutergarten und fuhren dann mit dem Auto nach Hirrlingen zurück. Im Kaffee „Vivaldi“ bei strömendem Regen, geschützt unter einem Sonnenschirm, ,  gingen zwei Pilgertage zu Ende, die noch lange nachklingen!

Text und Foto: Rolf Seeger, Rottenburg

 

Junge Erwachsene pilgern auf dem Martinusweg

Gemeinsam mit Bruder Matthias Bogoslawski SDB, Jugendpastorales Zentrum Stuttgart, waren im Juni junge Erwachsene auf dem Martinusweg von Stuttgart-Hofen nach Ludwigsburg unterwegs.

Foto und Text: Alexander Schwab

 

Weihbischof Karrer weiht thematischen Martinusweg in Erlozheim ein

Erolzheim – Bei perfektem Pilgerwetter strömten viele Besucher zur Frohbergkapelle in Erolzheim, um den Festgottesdienst mit Weihbischof Matthäus Karrer zu feiern. Zuvor pilgerte er mit rund hundert weiteren Pilgern auf dem Martinusweg vom Kloster Bonlanden zur Frohbergkapelle und weihte den neu gestalteten Martinusthemenweg ein. Prälat Werner Redies, Geistlicher Begleiter der St. Martinusgemeinschaft e. V. hat neun Infotafeln gestaltet, auf denen Lebensstationen des heiligen Martins dargestellt sind. Der Verein „Freunde der Bergkapelle e.V“ hat diese Tafeln nun an Stahlstelen installiert, die dem Kreuz des Martinusweglogos nachgeahmt sind. Leonhard Balthasar Menter aus Marktoberdorf hat die Kreuze geschweißt. Der Tag stand ganz im Namen des heiligen Martin und so feierten Pilgerinnen und Pilger zu Beginn eine kleine Andacht mit den Franziskanerinnen aus Bonlanden, um sich dann auf den Martinusweg zu machen. Dekan Sigmund Schänzle wartete mit den Ministranten schon „sehnsüchtig“ auf die Pilgerinnen und Pilger am Fuße der Bergkapelle Erolzheim an der ersten Stele des Themenweges und begrüßte dort alle Festgäste: Neben Weihbischof Karrer waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Martinusgemeinschaft e.V. und Prälat Werner Redies angereist. Bürgermeister Jochen Ackermann und auch der Bundestagsabgeordnete Josef Rief ließen es sich nehmen, bei der Einweihung dabei zu sein. Dekan Schänzle würdigte vor allem den Einsatz der Mitglieder der „Freunde der Bergkapelle Erolzheim e.V.“ und seinem Vorstand Ansgar Zoller, die in vielen Arbeitsstunden die Stelen errichtet und nun auch dieses Fest organisiert haben. Nachdem Weihbischof Karrer die Stelen segnete, sprachen Achim Wicker und Andreas Nick von der Martinusgemeinschaft e.V. und Prälat Werner Redies Grußworte. Ansgar Zoller betonte bei seinem Grußwort, dass er bei seinen Pilgerreisen auf dem Martinusweg von Szombathely, dem Geburtsort des heiligen Martin, bis Erolzheim nirgends so gute Texte zum Leben des Heiligen gefunden hat, wie bei diesem Themenweg. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Gönnern und Unterstützern und der Gemeinde Erolzheim, die sich alle für das Gelingen dieses Weges eingesetzt haben. Für den anschließenden Gottesdienst warteten noch viele weitere Besucher bei der Bergkapelle, um den Gottesdienst, der vom Kirchenchor Erolzheim musikalisch gestaltet wurde, mitzufeiern. In seiner Predigt betonte Weihbischof Karrer: „Durch den Martinusthemenweg wird uns auf wunderbare Weise deutlich, dass der Heilige Martin mehr ist, als der Heilige der Nächstenliebe.“ Karrer verwies damit darauf, dass das Leben des heiligen Martins noch ganz viele andere Facetten hat wie die Mantelteilung, die uns auch heute noch als Beispiel dienen können. Er ging dabei auf drei Schwerpunkte ein: Wie der Heilige Martin solle man Europäer und Brückenbauer sein, Gebet und Stille suchen und Frieden stiften. Karrer wünschte den Pilgerinnen und Pilgern, „dass jede und jeder einen kleinen Moment von diesem Gnadenort mitnimmt, wo sie spüren hier kann ich Gott nahe sein und den Menschen nahe sein.“ 

Dekan Schänzle ehrt Erich Zoller mit der Martinusplakette des Dekanats Biberach

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Walkler Caxilé, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Illertal, bei allen Beteiligten. Dekan Sigmund Schänzle nutzte die Chance, um dem ehemaligen Vorstand der „Freunde der Bergkapelle Erozheim e.V“ Erich Zoller mit der Martinusplakette des Dekanats Biberach für seinen Einsatz für die Bergkapelle, aber auch darüber hinaus, zu ehren. „Hoffentlich hat’s noch viele ‚Sotige‘!“, betonte Schänzle. Er wünschte sich für Europa: „Jeder Pilgerschritt soll ein Herzschrittmacher für Europa sein.“ Ansgar Zoller bedankte sich am Ende bei allen Beteiligten und freute sich darüber, dass es nun bei der Bergkapelle den Martinusthemenweg gibt. Er lud alle ein, kräftig Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen, da der Erlös der Arbeit der „Freunde der Bergkapelle e.V.“ zugutekommt.Mit dem Themenweg zum Leben des Heiligen Martin ist der Martinusweg im Dekanat Biberach um eine Sehenswürdigkeit reicher geworden.


Text und Fotos: Philipp Friedel, kath. Dekanat Biberach

24 Pilger aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart pilgern von Klosterneuburg nach Krems

Bei hochsommerlichen Temperaturen war eine Gruppe von 24 Pilgerinnen und Pilgern aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf dem Martinusweg von Klosterneuburg bei Wien unterwegs nach Krems an der Donau. Bei Temperaturen von bis zu 34 Grad legten die Pilger Tagesetappen bis zu 26 Kilometern zurück. Trotz der großen Hitze war die Stimmung in der Pilgergruppe gut. Alle waren begeistert sich die wunderbare Kulturlandschaft an der Donau erlaufen zu können. Viele Kirchen am Weg luden zu Besinnung und einer kurzen Rast im Kühlen ein.

Unter Leitung von Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker startete die Gruppe in der Martinuskirche von Klosterneuburg. An der Donau entlang ging es bis nach Stockerau. Die folgenden Tage waren geprägt vom Pilgern entlang des Wagram und großer Gastfreundschaft. In Fels am Wagram lud der Ortsgeistliche die Pilger zu kalten Getränke ein und auch an vielen anderen Orten wurde die Gruppe freundlich angesprochen und empfangen. Am vorletzten Tag wurde die Gruppe von Pilgerfreunden aus der Diözese Eisenstadt und Ungarn begleitet. Leo Führer, Pilgerverantwortlicher der Erzdiözese Wien, sorgte dafür, dass die Pilger immer den richtigen Weg fanden. Am letzten Tag liefen die Pilger mit den "Via Sancti Martini"-Fahnen in Krems ein, wo Pfarrer Gerhard Bundschuh einen feierlichen Abschlussgottesdienst feierte. Pilgern im Sinne des heiligen Martin hieß in diesen Tagen nicht nur gemeinsamen  zu Singen und zu Beten, sondern auch Wasser, Proviant, Sonnencreme oder den raren Schatten zu teilen. Bei aller Strapaze war es für die Pilgerinnen im Alter von Mitte 20 bis 89 Jahren eine unvergessliche Woche auf dem europäischen Martinusweg. Fortsetzung folgt.

Die Pilger vor dem Dom St. Veit in Krems an der Donau - müde und glücklich

Bei der Besichtigung der Kirche St. Martin in Klosterneuburg

Text: Achim Wicker, Foto: Rolf Haller

 

Freiburger Erzbischof Stephan Burger segnet Martinsbild

Am vergangenen Freitag war der Freiburger Erzbischof Stephan Burger zum Festgottesdienst am „Hagelfreitag“ in der Wallfahrtskirche in Höchstberg. Eine Gruppe von 50 Martinspilgern ist morgens um 6 Uhr zu Fuß vom Schulhof der Katholischen Fachschulen St. Martin in Neckarsulm gestartet und hat in Höchstberg die Pilgermesse mitgefeiert. Im Gottesdienst segnete Erzbischof Burger das neue St. Martinsbild für die Kapelle der Kath. Fachschulen St. Martin Neckarsulm. Anschließend fand eine Begegnung mit den Pilgern im Pfarrgarten statt.

Text und Foto: Kath. Fachschule St. Martin, Neckarsulm

 

Erzieherinnen pilgern zwei Tage auf dem Martinusweg

22 Erzieherinnen des Kindergartens St. Josef aus Baienfurt darunter auch Tagespilgerinnen haben sich am 03.06. bis 04.06.2019 im Kloster Untermarchtal mit den Pilgerbegleitern Monika und Wolfgang Bucher getroffen um gemeinsam auf dem Martinusweg zu pilgern. Die erste Etappe führte uns von Altsteußlingen St. Martin nach Obermarchtal zum Münster St. Peter und Paul. Wir genossen die kühlen Wälder und Kirchen, da es an diesem Tag sehr warm und schwül war. Nach einer wohlverdienten Mittagspause und einem kühlen Bier am Schloss Mochental wurde das letzte Etappenstück an der Lauter fortgesetzt. Im Kloster Obermarchtal machten wir unseren Tagesabschluss und danach traten wir die Rückfahrt nach Untermarchtal an. Nach einem gemütlichen Abendausklang im Klosterkeller hatten wir die nötige Bettschwere. Am zweiten Tag begannen wir unsere Etappe im Kloster Obermarchtal mit einem Morgenimpuls. Auch dieser Tag wurde mit viel Sonne bedacht und leider mussten wir uns von zwei Pilgerinnen trennen, die mit Ihren Beinen Probleme bekamen. Dennoch konnten wir uns entlang der Donau im schweigen und auf die Spurensuche Gottes auch für unser eigenes Leben begeben. Natur pur ein schönes Etappenstück mit Biberburg, Schmetterlingen und der Donau. Oberhalb von Emeringen im Schatten der Bäume machten wir unsere Mittagspause, noch zwei Stunden bis zum Etappenziel Zwiefalten lagen vor uns. Mit einem Abschluss in der Klosterkirche Zwiefalten endete unser pilgern und wir durften glücklich und zufrieden mit vielen Eindrücken  unsere Heimreise antreten.

Foto und Text Monika Bucher

Samstagspilgern von Vaihingen zum Birkenkopf

Bei tollem Wetter starteten 4 angehende Religionslehrerinnen und zwei weitere Pilger/innen mit Ihren Pilgerbegleitern Wolfgang und Monika Bucher vom Naturfreundehaus Vaihingen zum Birkenkopf. Begleitet von gute Gesprächen, Vogelgezwitscher, Eidechsen und die grünen Wälder bestimmten unseren Weg. Auf den Spuren des hl. Martin waren wir unterwegs, das Leben und Wirken des Heiligen waren Anknüpfungspunkte für uns eigenes Leben in unseren Gesprächen und Begegnungen miteinander und mit Menschen auf unserer Wegstrecke. Am Bärenschlössle machten wir unsere Mittagsrast, bevor wir weiter in Richtung unserer Tageszieles dem Birkenkopf aufgebrochen sind. 

Text und Foto: Monika Bucher

72-h-Aktion: Bußmannshauser Minis und KLjB bauen Gartenhütte zum Pilgerquartier aus

Seit Sonntag, 26.05.2019 gibt es auf dem Martinusweg in Bußmannshausen im Dekanat Biberach die erste eigene Pilgerherberge. Am Donnerstag den 23.05 um 17:07 bekamen die Jugendlichen bei der zentralen Auftaktveranstaltung in Laupheim auf dem Rathausplatz ihre Aufgabe mitgeteilt, denn sie hatten sich für die „Get it – Variante“ entschieden. Die Aufgabe lautete: Erstellen eines Pilgerquartiers mit 4 Schlafplätzen in der bestehenden Gartenhütte im Pfarrgarten, Ausarbeitung einer Etappe des Martinuswegs für Jugendliche und zu überlegen, wie dies alles beworben werden kann. Zurück aus Laupheim trafen sich die Jugendlichen im Jugendhaus, um gemeinsam mit dem Projektkoordinator (Projektpartner für diese Aktion war die Kirchengemeinde St. Martinus Bußmannshausen) über den Martinusweg Via Sankti Martini, der von Szombathely (Ungarn) bis Tours (Frankreich) führt, informiert zu werden. Vor es dann ans Schaffen ging, schauten sich alle zusammen noch den Film: „Pilgern auf dem Martinusweg von Schemmerberg bis nach Bußmannshausen“ an. Es wurde noch direkt am Donnerstagabend  losgelegt, von nun an jeden Tag bis spät in die Nacht hinein geplant, unter Hochdruck gearbeitet, gesägt, geschraubt, die Außenanlagen um die Hütte auf Vordermann gebracht, Material für die Betten und die Inneneinrichtung eingekauft, die Matratzen mussten in der Breite angepasst werden, da die oberen Stockbetten keine Standardbreite haben. Zeitgleich machte sich ein Teil der Gruppe daran, ein Plakat mit dem Titel „VON SCHEMMERHOFEN NACH OBERKIRCHBERG“ und einen Flyer zu entwerfen, der vielleicht schon bei der Sternwallfahrt in Untermarchtal an den Mann gebracht werden soll. Am Sonntag im Rahmen der Abschlussveranstaltung singen die Jugendlichen gemeinsam den Aktionssong und erklären der Gemeinde ihr Projekt, bevor dann der lang ersehnte Moment kommt, das Absperrband zur Pilgerhütte wird durchgeschnitten und die Hütte der Öffentlichkeit präsentiert. Zum Abschluss sagt H. Bähr der als Projektkoordinator mit dabei war: „Es machte große Freude zu sehen, wie so viele motivierte junge Leute zusammen wirklich Großes schaffen. Alle die an diesem Projekt beteiligt waren, dürfen stolz darauf sein“. Gefeiert wurde bis in die späte Nacht hinein im Pfarrgarten neben der Kirche zusammen mit den Gästen. Zum Tages- und Aktionsabschluss segnete Pfarrer Martin Ziellenbach die nun neu gestaltete Pilgerhütte. Die 72 Stunden Aktion in Bußmannshausen war ein voller Erfolg, der vor allem durch die großzügige Unterstützung möglich wurde. Ein herzliches Dankeschön in diesem Rahmen an alle, die zur diesjährigen 72-Stunden-Aktion in Bußmannshausen beigetragen haben. Egal ob durch Sach-, Essensspenden oder einen kurzen Besuch mit motivierenden Worten. Vielen Dank dafür! Ab sofort sind Pilger auf dem Martinusweg dazu eingeladen in unserer Pilgerhütte zu übernachten.

Ausstattung der Hütte: Schlafmöglichkeiten für bis zu vier Personen, WC / Waschbecken

Adresse: Ringstraße 29, 88477 Bußmannshausen, im Garten hinter dem Haus

Kontakt für Übernachtungsanfragen: Hubert Bähr: Festnetz: 07353 91167, Mobil: 0172 9330615

Weitere Informationen finden Sie im Informationsflyer und auf der Homepage der SE Schendi

Minis und KLjBler aus Bußmannshausen vor dem fertigen Pilgerquartier

So schön ist die Hütte innen und lädt zu erholsamem Schlaf

Text und Fotos: Hubert Bähr, Bußmannshausen

 

72-h-Aktion in Neckarsulm für den Martinusweg mit 350 Engagierten

Insgesamt ca. 350 Teilnehmer/innen (Georgs-Pfadfinder Stamm St. Dionys Neckarsulm, Kath. Fachschulen St. Martin, Johannes-Häußler-Schule, versch. Kitas, Kolping-Blasorchester, KJG und Ministranten Dahenfeld usw.) haben während der 72-h-Aktion am neuen Martrinusrundsweg in Neckarsulm Holztafeln mit Martinsdarstellungen gestaltet. Schulleiter Dr. Thomas Ochs konnte zudem berichten, dass seit der Eröffnung des Martinusrundweges im Frühjahr 2018 bereits über 90 Gruppen diesen gegangen sind.



Ein Teil der Teilnehmer an der 72-h-Aktion mit den beiden Schirmherren Oberbürgermeister Steffen Hertwig, Dekan Siegbert Denk und Schulleiter Dr. Thomas Ochs

Foto: Katholische Fachschule St. Martin Neckarsulm

 

Fünf Pilger aus dem Dekanat Böblingen starten in Szombathely

Fünf Männer und Frauen sind vor kurzem in Szombathely zu ihrer Pilgerschaft auf dem Martinusweg aufgebrochen. In der Geburtskirche des heiligen Martin spendete Pfarrer Janos Schauermann ihnen den Pilgersegen und führte sie danach durch die Ausstellung über den heiligen Martin und den Martinusweg.

Foto: Günter Hornung

Zwei Pilgerinnen aus Szombathely erreichen Rottenburg

Im vergangenen Jahr sind Elfriede Simon und Monika Schulz von Szombathely nach Erding in Bayern geplilgert. In diesem Jahr sind sie seit Ostermontag wieder auf dem Martinusweg unterwegs und haben nun die Bischofsstadt Rottenburg erreicht. Am Dom wurden beide von Geschäftsführer Achim Wicker und Vorstandsmitglied Josef Albrecht begrüßt. Bei Familie Albrecht kamen die beiden Frauen auch für eine Nacht unter und erfuhren schwäbische Gastfreundschaft. Ziel in diesem Jahr ist die Martinsbasilika in Bingen am Rhein, bevor die beiden Pilgerinnen dann 2020 die restlichen Etappen bis nach Tours meistern wollen.

Foto: Gregor Moser, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Martinuspilger aus Eisenstadt zu Gast in Rottenburg am Neckar - Pilgern für Europa

Gruppe aus Österreich wandert erstmals auf Martinusweg in Diözese Rottenburg-Stuttgart / Mit im Abendprogramm steht ein „Eat and Meet“ Rottenburg a.N.. Auf den Spuren des heiligen Martin von Tours wandert zurzeit erstmals eine 16-köpfige Pilgergruppe aus der Diözese Eisenstadt in Österreich rund um Rottenburg a.N. auf dem Martinusweg. „Martin war ein europäischer Heiliger und uns geht es darum, das Zusammenführende und nicht das Trennende zwischen den Staaten aber auch zwischen den Menschen zu betonen und zu erfahren“, sagt Martin Korpitsch, Generalvikar aus Eisenstadt. So möchten die Katholiken aus dem Burgenland, durch deren Diözese der Martinusweg ebenfalls führt, die Bedeutung Europas betonen. Von Hechingen nach Rottenburg führte die erste Etappe am Montag. Am heutigen Dienstagvormittag folgte eine Führung durch die Bischofsstadt Rottenburg und nachmittags wanderten die Pilger nach Oberndorf. Herrenberg und Böblingen sind weitere Stationen in den kommenden Tagen. „Wir freuen uns schon “, sagte Generalvikar Korpitsch. Die ersten Erfahrungen auf dem Martinusweg seien „beeindruckend und wunderschön“ gewesen. Rolf Seeger und Achim Wicker von der Martinusgemeinschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart sorgten zusammen mit vielen Helfern für die Begleitung der Besucher aus Österreich und lieferten vielfältige Informationen über Kirchen und Kapellen entlang des Weges. Der Europarat hatte die Route des Martinusweges 2005 in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Der Weg führt von Szombathely, dem Geburtsort des Heiligen in Ungarn, über verschiedene Routen nach Tours in Frankreich, wo Martin begraben liegt. Bereits in der vergangenen Woche machte Bischof Gebhard Fürst mit einer rund zweistündigen Pilgertour auf dem Martinusweg quer durch Stuttgart auf die Bedeutung Europas und auf die anstehende Europawahl aufmerksam. Als Gründer der ersten Mönchsgemeinschaft Europas habe der Heilige Maßstäbe für ein Miteinander in Gerechtigkeit und Frieden gesetzt, sagte Bischof Fürst. Grundvoraussetzung, um in Europa heute aufzubrechen und sich gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen, sei, dass die Völker sich kennen. „Viele Staaten wurden in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen, aber es wurde zu wenig getan, um einen geistigen Austausch zu fördern“, hielt er fest. Kennenlernen aber sei notwendig. Diesen Gedanken greifen die Organisatoren aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf und erfüllen ihn mit Leben: Mit im Abendprogramm der Besucher steht so ein „Eat and Meet“, bei dem die Pilger in Familien eingeladen werden. „Bunt gemischt“ werde da die Zusammensetzung rund um die Tische sein, sagt Generalvikar Korpitsch. Und er ist sich sicher: „Das wird interessant.“

Die Gruppe aus Eisenstadt mit Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker vor der Kirche in Bechtoldsweiler

Beim "meet and eat" bei Familie Albrecht in Rottenburg

Gruppenbild mit der Besuchergruppe aus dem Dekanat Worms, Vorsitzenden Monika Bucher und Pilgerführer Andreas Nick

Foto: Hannes Artner und St. Martinusgemeinschaft / Text: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Martinspilger wetterfest

Bei Regen, fallenden Temperaturen und kurzer Schneeschauer wagte sich eine Pilgergruppe am. 4. Mai auf den Martinusweg von Hechingen zur Martinskirche  in Hirrlingen. Das Tagesmotto: „ Wer aufbricht, der kann hoffen“ hat sich bezüglich des Wetters zwar nicht bestätigt, aber die Hoffnung auf einen erlebnisreichen und meditativen Pilgertag hat sich erfüllt. Die Pilgerbegleiter Rolf Seeger und Andreas Nick setzten unterwegs thematische Akzente: Was bewegt Menschen sich auf den Weg zu machen um zu pilgern? Angesichts der im frischen Grün stehenden Frühlingslandschaft zitierten sie Papst Franziskus und Bischof Gebhard Fürst, deren Texte zum verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung auffordern, sowie Wege für eine persönliche Praxis aufzeigen. Passend dazu war das „ Gebet des Waldes“: gerade beim Betrachten wunderbarer Bäume im satten Grün und vor einem  Stappel gefällter Baumstämme, das zu einer tieferen Wertschätzung und Dankbarkeit  für all das, was uns  Bäume an Produkten aus Holz „ von der Wiege bis zur Bahre“  schenken können. Manche unbekannte Ereignisse im Leben und Wirken des  Martin von Tours, der sich vom Soldaten zum Heiligen der Barmherzigkeit entwickelte, machten deutlich, dass   Martin das unersetzliches Leitbild für ein gelingendes Christsein in einer modernen Welt liefert. Den Wald schweigend zu begehen mit allen Sinnen, sehend, hörend, riechend, den Boden unter den Füßen fühlend und den mit Schneeflocken gemischten Regen wahrzunehmen, erwies sich als ein unerwartet wohltuender Akzent auf dem Weg. Die Martinskirche in Hirrlingen  mit ihrem  Maialtar, in dessen Mitte die von einem Kranz aus 12 Sternen gekrönte Madonna steht, erwies sich als  eine  absolut geeignete Kirche um  ganz Europa mit samt der anstehenden Wahl zum europäischen Parlament  ins Gebet zu nehmen“. Rolf Seeger erschloss die bemerkenswert tiefe Symbolik  der Europafahne und ihre enge Verbindung zur   Madonna mit dem Diadem der 12 Sterne. Andreas Nick sprach über Martin von Tours als Patron und Wegweiser für ein Europa, in dem auf christlichen und demokratischen Grundwerten sich eine sozial gerechte und friedliche Gesellschaft entwickeln kann. Freilich lasse sich all das nicht mit menschlicher Kraft allein umsetzen. Deswegen brauche es „bei Gott“  starke Leitbilder und Fürsprecher wie Maria und ein Martin von Tours, damit viele Menschen mit Gottes Kraft und Weisheit und seinem Segen an einer lebenswürdigen Zukunft eines einigen Europas mitwirken können. Um all das und den Segen Gottes für diese Welt haben die Pilger gebetet und gesungen. Im Kaffee  „Vivaldi“ konnte bei Kaffee und Kuchen bei froher und bester Unterhaltung ein anregender, mitmachender Pilgertag ausklingen.

Text: Rolf Seeger Foto: Andreas Nick

Pilgern für Europa mit Bischof Fürst - ein starkes Signal in Stuttgart

Katholiken aus Ungarn und Frankreich pilgern mit Rottenburg/Stuttgart. Mit einer rund zweistündigen Pilgertour auf dem Martinusweg quer durch Stuttgart hat Bischof Gebhard Fürst am Dienstagabend (7. Mai) auf die Bedeutung Europas und die Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai aufmerksam gemacht. Unterwegs mit zahlreichen Pilgern mehrerer Nationen bezeichnete Bischof Fürst den Martinusweg als „begehbares Symbol der Einheit und des Friedens“. Zielort des gemeinsamen Pilgerns war die Kirche St. Martin in Bad Cannstatt. Um gemeinsame christliche Werte in Europa zu betonen, schlossen sich Mitglieder der Stuttgarter Französischen und Ungarischen Katholischen Gemeinde der Pilgertour an. Mit einem Aufruf des Rottenburger Bischofs zur Europawahl erfolgte der Pilgerstart in der katholischen St.-Thomas-Morus-Kirche in Stuttgart-Heumaden: „Ich bitte die Bürger Europas darum, sich auf den Weg zu machen – zur Wahl am 26. Mai und gleichzeitig zu einem friedlichen und solidarischen Europa“, sagte Bischof Fürst. Begleitet auf dem Martinusweg in Richtung Bad Cannstatt wurde er von Mitgliedern der Katholischen Französischen Gemeinde. Als Gründer der ersten Mönchsgemeinschaft Europas sei der Namenspatron des Pilgerweges, Martin von Tours, Kristallisations-Punkt für ein Leben in Gemeinschaft. „Er hat Maßstäbe gesetzt, die wegweisend sind für ein Miteinander in Gerechtigkeit und Frieden“, betonte Bischof Gebhard Fürst in seiner Ansprache in der Cannstatter Martinskirche. Grundvoraussetzung um in Europa heute aufzubrechen und sich gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen sei, dass die Völker sich kennen. „Viele Staaten wurden in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen, aber es wurde zu wenig getan, um einen geistigen Austausch zu fördern“, sagte der Rottenburger Bischof. Kennenlernen sei notwendig, da die Völker Europas unterschiedlicher ethnischer Herkunft sind. Bischof Fürst lud alle Bürger dazu ein, „mit dem Kompass des Martin von Tours in der Tasche“, den europäischen Weg weiter zu gehen. Zum gemeinsamen Abschluss in der Cannstatter Martinskirche waren auch Mitglieder der Ungarischen Katholischen Gemeinde Szent Gellért gekommen; sie waren als Pilgergruppe in Stuttgart-Gablenberg gestartet.

Ein Video vom "Pilgern für Europa" gibt es hier: Video

Fotohinweis: Bischof Gebhard Fürst geht für Europa auf die Straße: Gemeinsam mit Mitgliedern der Französischen Katholischen Gemeinde pilgerte er am Dienstagabend von Stuttgart-Heumaden aus auf dem Martinusweg nach Bad Cannstatt. Sein Anliegen dabei: Die Bürger Europas mögen sich auf den Weg machen – zur Wahl am 26. Mai und gleichzeitig zu einem friedlichen und solidarischen Europa im Sinne des heiligen Martin. Foto: Pfann / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Foto: Katholische Fachschule St. Martin Neckarsulm

Über 80 Pilger aus dem Dekanat Balingen unterwegs auf dem Regionalweg Südwest

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Dekan Anton Bock am1. Mai die Pilger an der alten Weiler Kirche bei Owingen begrüßen und spendete den Pilgersegen. Pfarrer Schury, ein profunder Kenner der ältesten Kirche Hohenhzollerns, erklärte den Gästen, warum nur 11 der zwölf Aposteln zu sehen sind. Petrus wurde um 1700 für überflüssig gehalten, weil der Pfarrer als Nachfolger Petri von der Kanzel zu den Menschen sprach. Über der damaligen Kanzel stand nur S.P. und damit war klar: elf Apostel sind gemalt, einer ist real da. Heute gibt es die Kanzel nicht mehr, dafür ein Fenster mit S.P. darüber. Dann ging es unter Leitung von Wegpate Alexander Müller und Dekanatsreferent Achim Wicker an der schönen Eyach entlang in Richtung Engstlatt. In dem Balinger Teilort wurden die Pilger nach einem anstrengenden Anstieg bereits von Regina Ramsperger und Angelika Peter mit Hefezopf und Getränke empfangen. Kirchengemeinderat Alexander Müller brachte den Interessierten seine Engslatter St. Johanneskirche näher. Frisch gestärkt ging es über Wiesen und Felder nach Bisingen, wo Dekan Anton Bock den geistigen Abschluss gestaltete, bevor es in der Rose zum gemütlichen Teil überging. Ein toller Tag für das Dekanat Balingen und den Martinsweg mit vielen Menschen, die auf den Spuren des Glaubens und des Heiligen Martin unterwegs waren. Zum nächsten Pilgertag lädt das Katholischen Dekanat Balingen am 3. Oktober ein.

Text und Fotos: Achim Wicker

Auf den Spuren des hl. Martin im Dekanat Ludwigsburg am 13.04.2019

Bei kühler Witterung startete die über 40 Personen große Pilgergruppe zusammen mit der Martinusgemeinschaft des Dekanats Ludwigsburg im Rahmen des Samstagspilgerns von der Heilig Kreuz Kirche in Besigheim nach St. Martin in Horrheim. An diesem Tag waren wir mit Diakon Albert Wild unterwegs auf der Suche nach den Spuren Gottes in unserem Leben mit Hilfe der Spuren des Heiligen Martin. Eindrucksvolle Impulse von Diakon Wild mit Geschichten aus dem aus dem Leben des Heiligen Martin begleiteten uns auf unserem Weg. In Löchgau und Hohenhaslach stießen noch Pilger und Pilgerinnen zur Gruppe hinzu. Herr Volz, der Leiter für Pädagogik und Kultur im Pädagogisch-Kulturellen Centrum in Freudental, informierte uns über die ehemalige Synagoge und die Geschichte der Juden in Freudental. Am jüdischen Friedhof erzählte er von den Traditionen bei Bestattungen. Wir pilgerten in den Weinbergen mit wunderschöner Aussicht weit ins Land hinein. In Hohenhaslach kehrten wir ein, um dann gestärkt in der evang. St. Clemens Kirche in Horrheim eine Kirchenführung zu erhalten. Im Gemeindehaus neben der kath. St. Martinskirche wurden die Pilger mit Speis und Trank herzlich empfangen. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst der Pilgergruppe mit der Kirchengemeinde Horrheim wurden die Thementafeln über das Leben des Hl. Martin, die von dem ehemaligen Domkapitular Werner Redies gestaltet wurden, offiziell der Kirchengemeinde vorgestellt. Ein Ikonenmaler berichtete von seiner Arbeit an der Ikone zur Mantelteilung von St. Martin für die Martinskirche in Horrheim.

Text und Fotos: Otto Abele

Samstagspilgern ab Arlach

Am Samstagmorgen begann um 9.00 Uhr in Arlach das Samstagspilgern. Mit einem Gebet zum H. Martinus für den Weg nach Bonlanden gingen wir los. Auch der Himmel hatte an diesem Tag an uns gedacht. Kein Regen fiel und so gingen 33 Pilger in aller Stille und Gebet in Richtung Tannheim, zum ersten Teil unserer Etappe. Von Mesner H. Weber wurden wir mit Glockengeläut der Kirche St. Martin in Tannheim empfangen. Eine Kerze des Hl. Martinus war schon angezündet und eine kleine Andacht mit einem Lied abgehalten. Einfach wunderschön. Nun ging es weiter in Richtung Berkheim zur Kapelle Maria Hilf. Ein wunderschöner Ort um ein Lied zur Hl. Mutter Gottes zu singen ( Segne du Maria..). Die Pilger waren sehr berührt. Nun ging es weiter zur Pfarrkirche St. Konrad /St. Willebold,  auch ein Ort am Weg der „Via Sancti Martini“ Wir wurden vom dortigen Mesner Edgar Kunz schon erwartet und begrüßt. Auch er hatte für uns Kerzen angezündet und eine kleine Andacht wurde gehalten. Danach ging es weiter zur Bäckerei Huber, wo wir von der Familie Huber zu einem Imbiss eingeladen wurden. Es war einfach wie im Paradies. Es gab reichlich zu essen und zu trinken und alle wurden satt. Wer wollte konnte sich durch eine Spende noch bedanken. Nun konnten wir unsere letzte Etappe gestärkt beginnen. Nach 13 km hatten wir unser Ziel erreicht. In der Klosterkirche in Bonlanden erwarteten uns schon Pfarrvikar Gorden Asare und Sr. Antonia Es wurde eine Hl. Messe als Abschluss eines schönen Pilgertages abgehalten. Mit einem Dankesgebet an den Himmel und anschließendem Segen  für den guten Verlauf beendeten wir unseren Pilgertag. Anschließend ging es noch ins Klosterkaffee zu Kaffee und Kuchen. Alle Pilger waren sichtlich angetan und berührt von diesem Pilgertag und der Begegnung mit dem Hl. Martinus. Alle wünschten sich eine Wiederholung, Für alle war das „Beten zu Fuß“ ein besonderes Erlebnis. Ein schöner und besinnlicher Tag ging zu Ende und für mich als Wegepate und Pilgerbegleiter war es etwas Besonderes, glücklichen und zufriedenen Menschen zu begegnen. Danke sagen möchte ich an dieser Stelle auch der Mesnerin in Arlach, Frau Melani Blanz, die die Kapelle wieder wunderschön mit Blumen geschmückt hatte. Für die pastorale Unterstützung  vielen Dank an die Pastoralreferentin, Frau Weiß und dem zusätzlichen Wegebegleiter Robert Ulrich. Und: Danke auch an alle, die diesen Weg zu Ehren des Hl. Martinus  mitgegangen sind. Ihr Wegepate Link Rudolf

Start in Arlach

Ankunft im Kloster Bonlanden

Text und Fotos: Rudolf Link

 

Pilgern für Europa am 7. Mai in Stuttgart mit Bischof Fürst

Am 26. Mai wird das 9. Europäische Parlament gewählt. Bischof Fürst lädt deshalb am Dienstag, 7. Mai 2019 ein, mit ihm gemeinsam im Geiste des Martin von Tours für ein offenes, menschenfreundliches Europa und eine Kultur des Teilens einzutreten. Zwei Pilgergruppen, die eine in der St. Thomas Morus-Kirche, Korianderstr. 34, Stuttgart-Heumaden, Sitz der Französischen Katholischen Gemeinde, Sainte Thérèse de l´Enfant Jésus, die andere in der Kirche Bruder Klaus, Albert-Schäffle-Straße 30, Stuttgart-Gablenberg, Sitz der Ungarischen Gemeinde, Szent Gellért. starten am 7. Mai 2019 um 17:15 Uhr.
Ziel ist die Kirche St. Martin, Bad Cannstatt, Brückenstr. 22, 70376 Stuttgart. Nach ca. fünf Kilometer Fußmarsch und auf der zweiten Route mit einer kurzen Fahrt mit der Stadtbahn treffen die Pilger ca. um 19:15 Uhr ein. Beendet wird der Pilgertag mit dem Bischof mit einer Abendandacht.

Die St. Martinusgemeinschaft lädt alle Pilger ein, die für ein offenes und menschenfreundliches Europa und eine Kultur des Teilens eintreten wollen, am 7. Mai in Stuttgart mit dabei zu sein.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Handzettel und dem Plakat zur Veranstaltung.

Samstagspilgern von Bad Schussenried nach Ummendorf

SCHEMMERHOFEN – 48 Pilgerinnen und Pilger haben sich im Rahmen des Samstagspilgerns der Martinusgemeinschaft bei perfektem Pilgerwetter auf den Weg von Bad Schussenried nach Ummendorf gemacht. Eugen Engler, Dekanatsreferent Philipp Friedel und Prälat Werner Redies begleiteten die Tour. Mit einem Bustransfer ging es von Ummendorf nach Bad Schussenried los. Der ehemalige Generalvikar Redies gestaltete spirituelle Impulse zu Beginn in der Kirche St. Magnus in Schussenried und in den Martinskirchen in Untersessendorf und Hochdorf. Prälat Redies lief mit seinen 84 Jahren zusammen mit den anderen Pilgerinnen und Pilgern die 20 km über herrliche Wege durch die schöne Landschaft Oberschwabens. In seinen Impulsen ging er vor allem darauf ein, dass wir für das heutige Europa vom Hl. Martin viel lernen können. Im „grünen Baum“ in Hochdorf gab es eine Stärkung und in Schweinhausen wurde auch an den Bekennerbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart Joannes Baptista Sproll gedacht. Bürgermeister Klaus B. Reichert von Ummendorf pilgerte an diesem Tag ebenfalls mit und erläuterte am Ende der Tour zusammen mit der Kirchengemeinderätin Lucia Kuhn auf dem Kreuzberg in Ummendorf die Geschichte dieses Ortes. Dankbar und erschöpft machten sich die Pilgerinnen und Pilger am Ende eines reich gefüllten Tages mit vielen guten Gesprächen wieder auf den Heimweg.Im Dekanat Biberach findet zwei weitere Male das Samstagpilgern statt: Am 27. April 2019 von Arlach zum Kloster Bonlanden und am 18. Mai 2019 von Schemmerberg nach Burgrieden. Am 23. Juni 2019 wird bei der Bergkapelle Erolzheim ein Martinusthemenweg von Weihbischof Matthäus Karrer eingeweiht. Dieser Festakt beginnt mit einer kleinen Pilgertour vom Kloster Bonlanden um 13 Uhr.

Text und Foto: Katholisches Dekanat Biberach, Philipp Friedel

Vollversammlung der St. Martinusgemeinschaft e.V. in Rottenburg

Harmonisch verlief die Vollversammlung der St. Martinusgemeinschaft im Martinshof in Rottenburg, zu der die Vorsitzende Monika Bucher über 20 Mitglieder begrüßen konnte. Neben dem Rechenschaftsbericht standen der Jahresabschluss 2018 und der Wirtschaftsplan 2019 auf dem Programm. In Kleingruppen wurde zu den Themen "Internationale Zusammenarbeit", "Unterstützung des Vorstands" und "Ideenwerkstatt" gerarbeitet. Im Anschluss führte Rolf Seeger einen Teil der Gruppe durch die Sülchenkirche, Grablege der Rottenburger Bischöfe.

Pilgerwoche in Hohenlohe mit Abschluss auf der BUGA - jetzt anmelden

Mitte August lädt die St. Martinusgemeinschaft zum Pilgern durch Hohenlohe mit Abschluss auf der Bundesgartenschau BUGA in Heilbronn ein. Monika und Wolfgang Bucher begleiten die Gruppe beim Fußpilgern durch die malerische Landschaft von Bad Mergentheim durchs Jagsttal nach Kloster Schöntal und bis nach Erlenbach. Ziel der Gruppe ist zum Abschluss die BUGA.

Weitere Informationen erhalten Sie im Informationsflyer und im Anmeldeformular.

Broschüre "Kulturwege in Deutschland" veröffentlicht

Entdecken Sie Europa auf faszinierenden Reisen durch Raum und Zeit. Europas reiches Kulturerbe könnte vielfältiger nicht sein! Bräuche, Traditionen und gemeinsame Erinnerungen verbinden Menschen über den ganzen Kontinent. Durch das Reisen auf den unterschiedlichsten Wegen und Routen entwickelte sich über Jahrtausende eine kulturelle Identität, die Europa zu der Gemeinschaft macht, in der wir heute ganz selbstverständlich leben. Seit 1987 zeichnet der Europarat internationale Netzwerke als „Kulturrouten des Europarates“ aus, die diese Routen lebendig werden lassen, indem sie interdisziplinär im Bereich (Kultur-)Tourismus, historische Forschung, Kunst und Kultur, Bürger- und Jugendaustausch zusammenarbeiten. Eine Reise auf den Kulturrouten des Europarats macht uns unsere kulturellen Wurzeln deutlich und erlebbar. Indem Sie den thematischen Routen quer durch Europa folgen, überwinden Sie Grenzen und Jahrhunderte, schlagen Brücken zu unseren Nachbarn, erkennen Einheit in Vielfalt und erleben Verständigung zwischen unterschiedlichen Menschen und Völkern. Immer wieder werden Sie dabei auch auf Kreuzungen stoßen, an denen kulturelle Einflüsse zusammentreffen. Begeben Sie sich auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit und entdecken Sie Ihr Europa auf den Wegen der 33 Kulturrouten des Europarats! Die 17 Routen, die Mitglieder in Deutschland in Deutschland haben, u.a. der Martinsweg, werden in diesem Heft vorgestellt.

Zur Broschüre "Kulturrouten in Deutschland"

Katholisches Sonntagsblatt berichtet über Martinusweg

Kurz vor dem Start der neuen Pilgersaison berichtet das Katholische Sonntagsblatt ausführlich über den Martinusweg und ei Pilgerangebote. Auf zwei Seiten bringt Redakteurin Karin Lutz-Efinger den Leserinnen und Lesern das Pilgern auf dem Martinusweg näher.

Den Artikel finden Sie hier zum download: Artikel Martinusweg

Martinusweg auf der Hamburger Pilgermesse

44 Stände und über 1000 Besucher zählte die 11. Hamburger Pilgermesse am vergangenen Wochenende. Für die St. Martinusgemeinschaft waren die Vorsitzende Monika Bucher und Geschäftsführer Achim Wicker mit dabei. Kurz vor Ende hieß es dann am Stand des Martinusweges bereits "ausverkauft". Es waren so viele Interessenten gekommen, dass das Material gerade so gereicht hatte.

Neben der Informationen von Interessierten ist die Hamburger Pilgermesse alljährlich vor allem eine große Plattform für alle Verantwortlichen von Pilgerwegen. Höhepunkt war auch dieses Jahr wieder das Sternpilgern von drei Startpunkten in Hamburger Stadtteilen aus zur Hauptkirche St. Jakobi. Feierlichen zogen rund 150 Sternpilger in die Kirche ein.

Fotos: St. Martinusgemeinschaft e.V.

Der Martinuswege-Mittwoch auf Facebook

Noch liegt auf den Höhen der Schnee, doch die Diözese Rottenburg-Stuttgart macht ab sofort jeden Mittwoch in den sozialen Medien Lust aufs Pilgern. Am "Martinuswege Mittwoch" gibt es immer ein Foto vom Martinusweg, einen Spruch und manchmal auch gleich noch einen Veranstaltungstipp. Vorbeischauen und Liken.

Zum Martinuswege-Mittwoch auf Facebook und auf Instagram.

Grafik: Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Die Welt braucht mehr Martinus

Treffen der Martinuswegverantwortlichen aus Ungarn, Deutschland und Österreich in Eisenstadt

Seit 2005 ist die via sancti Martini eine eingetragene Kulturstraße des Europarates. Die Südroute verläuft von Szombathely, über Slowenien, Kroatien, Italien, Frankreich nach Tours. Dieser Weg orientiert sich an den Wirkungsstätten des Heiligen Martin in Südeuropa. Eine Nordroute gibt es über Utrecht (Niederlande) und Erfurt. Seit September 2016 verläuft mit der Mittelroute ein weiterer Martinuspilgerweg "via sancti Martini" durch Europa. Der Weg beginnt in Szombathely (Ungarn), der Geburtsstadt des Heiligen Martin und verläuft durch Österreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich bis nach Tours, wo der heilige Martin Bischof war. Das Wegenetz umfasst insgesamt über 2.500 Kilometer. Auf diesem Pilgerweg werden sowohl Kirchen und Einrichtungen verbunden, die unter dem Patronat des heiligen Martin stehen, wie auch ab Worms Orte an denen der Heilige zu Lebzeiten gewirkt hat. Der Pilgerweg ist in Teilstücken bereits ausgeschildert. Das gelbe Martinskreuz und der "Pas des St. Martin" (Fußbabdruck des Heiligen Martin) leiten die Pilger auf ihrem Weg.Der Martinusweg verbindet aber nicht nur Orte  sondern vor allem Menschen. So fand Anfang Februar ein Treffen der Martinuswegverantwortlichen bei uns in Eisenstadt statt. Róbert Orbán aus Ungarn, Achim Wicker aus Deutschland und die Kollegen aus den österreichischen Diözesen durch die der Martinusweg führt – sind der Einladung des Vorsitzenden der St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt, Generalvikar Martin Korpitsch, gefolgt und haben sich im Haus der Begegnung in der Martinststadt ausgetauscht.Dabei sind die Ausgangslagen ganz unterschiedlich. Während in Ungarn und in Deutschland die Arbeiten (Markierung, Karten, Folder und Flyer, Werbeveranstaltungen, themen- und zielgruppenspezifisches Pilgern, … ) relativ weit fortgeschritten sind, ist es in Österreich - das erst vorigen Herbst Jahr den St. Martinus-Gemeinschaften beigetreten ist - noch nicht so weit.Schwerpunkt für die St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt ist in diesem Jahr vor allem die von 12. bis 17. Mai geplante Pilgerreise auf dem Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.Fix ist bereits, dass traditionell am Samstag vor dem Palmsonntag ins neue Pilgerjahr gestartet wird. Wir im Burgenland wollen heuer von Pamhagen nach Frauenkirchen gehen. Auch in anderen Diözesen starten die Pilger an diesem Tag, wobei in manchen anderen - wie zum Beispiel in Oberösterreich oder in Baden-Würtemberg daraus die Tradition des „Samstagspilgern“ entstanden ist. Eine Initiative die vielleicht auch für uns denkbar wäre. Weiters wurde bei der Tagung die Idee eines gemeinsamen Martinusweg-Pilgerführers für Ungarn und Österreich  von Szombathely bis nach Passau angedacht. Für Deutschland ist gerade einer im Entstehen.Auch die Initiative von Bischof Gebhard Fürst „Pilgern für ein offenes Europa im Geiste des Heiligen Martin" im Mai vor der Europawahl wurde angesprochen.Vorgestellt wurde auch das von der St. Martinus-Gemeinschaft angedachte neue Pilgerprojekt „Wir gehen auf Tour(s)“ - welches anlässlich des 60-Jährigen Jubiläums unserer Diözese im Jahr 2020 bald starten wird.

Beim Treffen in Eisenstadt (vlnr): Róbert Orbán (Ungarn), Achim Wicker (Deutschland), Reinhilde Woditsch, Leo Führer (Wien), Generalvikar Martin Korpitsch, Karl Woditsch

Text und Foto: Diözese Eisenstadt

Martinusweg auf der Tourismusmesse CMT

Am 12. Januar 2019 startet die Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Die St. Martinusgemeinschaft ist am ersten Wochenenden in Halle 10 zu finden, wo sie gemeinsam mit den Pilgerfreunden vom Jakobusweg über den Martinusweg informiert. Die ganze Zeit über bis zum 20. Januar finden Sie uns in Halle 6 beim Stand der Kirchen und im Forum der Kirchen am Eingang Ost, wo es jeden Tag einen Vortrag zum Martinusweg gibt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bereits am ersten Messewochenende kamen sehr viele Interessierte zum Stand der Pilgerwege in Halle 10. Auf der Bühne standen Constantin Weyrich und Alexander Schwab zusammen mit anderen jungen Pilgern Rede und Antwort.

Übersicht der Vorträge

Hallenplan Martinusweg auf der CMT

Fotos: St. Martinusgemeinschaft e.V.

Der Martinusweg verbindet

Der ausgeschilderte Martinusweg, der direkt an meiner seelsorglichen Arbeitsstelle in einer Martinusgemeinde im Großraum Stuttgart vorbeiführt und der 10-monatige Aufenthalt einer ungarischen Austauschschülerin in unserer Familie waren ein willkommener Anlass für mich, meine Frau und unsere Tochter, in den Sommerferien nach Ungarn aufzubrechen. Wir wurden von unserer Gasttochter und ihrer Familie herzlich willkommen geheißen und konnten dadurch Land und Leute vertiefter kennen lernen. Am Ende unserer Reise fuhren wir dann nach Szombathely. um etwas vom Beginn des Lebenweges des Hl. Martin aufzunehmen. Durch die Vermittlung von Achim Wicker, Geschäftsführer der Martinusgemeinschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V., wurden wir in Szombathely von Pfarrer Janos Schauermann freundlich empfangen. Er führte uns durch die Krypta und Kirche und das Museum und gab uns in deutscher Sprache einen Einblick in die lange Kirchengeschichte vor Ort. Mit dem Pilgerstempel im Pilgerausweis, einer kleinen Martinuskerze und dem Pilgersegen entließ er uns auf unseren Weg. Für mich war es ein besonderes Erlebnis, gute 800 km von meinem gewohnten Martinusumfeld zu stehen, sozusagen am Anfang, dort wo für Martinus alles begann. Für den kommenden Tag hatten meine Frau und unsere 8-jährige Tochter verabredet, dass wir eine Tagesetappe von Köszeg nach Zsira pilgern wollten. Der erste beeindruckende Abschnitt war, als wir bei Olmod auf die offene Grenze zwischen Ungarn und Österreich stießen. Ohne genaues Hinsehen könnte man leicht die Grenzsteine im Wald übersehen. Alles wirkt so ruhig und friedlich im Sonnenschein. Es fällt mir als Außenstehendem schwer, die Tragödie des sogenannten „Eisernen Vorhangs“ zu erfassen, die hier bis 1989 traurige Wirklichkeit war. Ich bin sehr dankbar für diese offene Grenze, die den Kontakt zu lieben Menschen erleichtert und so auch den Martinusweg von seinem Beginn in Szombathely (Ungarn) über Österreich und Deutschland bis zu seinem Ende in Tours (Frankreich) erst möglich macht. Gerade in der jetzigen Zeit ist es nötiger denn je, das Verbindende zwischen den europäischen Länder zu betonen. Ich bin dankbar für St. Martinus als europäischen Heiligen. Auf halber Strecke liegt der Ort Horvatzidany. Schon am Vorabend hatte uns  Pfarrer Janos Schauermann telefonisch im dortigen Pfarrhaus angekündigt. Auch hier wurden wir herzlich von Pfr. Dumovits in Empfang genommen. Da unsere Tochter kurz vor dem Ort auf der Landstraße ihre Knie aufschürfte und bei jedem Schritt jammerte, war uns Eltern klar, dass unser Pilgerweg am Pfarrhaus in Horvatzidany enden würde. Doch oh Wunder – nach einer erfrischenden Pause schnappte sich Pfr. Dumovits seine Wanderstöcke und machte sich mit uns auf den Weg. Und bis wir das richtig realisiert hatten, war er mit uns aus dem Ort hinausgelaufen und auf dem Weg zur nächsten Ortschaft. Es hat mich sehr beeindruckt, wie sich der alte Herr im Anzug bei der Mittagshitze auf den Weg gemacht hat und uns damit so motiviert hat, dass wir auch noch den letzten Teil der Tagesetappe gehen konnten. Begleitung tut gut – das war eine eindrückliche Wegerfahrung. So gefüllt konnten wir mit großer Dankbarkeit am nächsten Tag dann gut wieder Richtung Heimat aufbrechen.


Text und Fotos: Hans-Jürgen Winkler

 

Samstagspilgern 2019 mit vielen Angeboten

Neuer Flyer Samstagspilgern erscheint druckfrisch zur Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Über 20 Angebote "Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin"stehen interessierten Pilgerinnen und Pilgeren 2019 zur Verfügung. In Zusammenarbeit von Dekanten, Pilgerführer und der St. Martinusgemeinschaft konnte auch für die kommende Pilgersaison wieder ein attraktives Angebot in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Bayern und Trier auf die Beine gestellt werden. Höhepunkte sind im kommenden Jahr das Pilgern mit Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg nach Oberndorf am Neckar am 5. Oktober und die Einweihung des thematischen Martinusweges mit neun inhaltlichen Tafeln unterhalb der Erolzheimer Bergkapelle im Dekanat Biberach am 23. Juni 2019. Darüber hinaus lädt die St. Martinusgemeinschaft zu einer Fußpilgerreise auf dem eurpopäischen Martinusweg in Österreich, einer Pilgerwoche in Hohenlohe und Heilbronn und drei Pilgertagen in Oberschwaben ein.

Alle weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer, der ab 15. Januar 2019 auch über die Expedition der Diözese direkt bestellt werden kann.

Informationsflyer "Samstagspilgern 2019 " zum download.

Samstagspilgern von Bad Schussenried nach Ummendorf 06042019

Samstagspilgern im Stromberg ab Besigheim 13042019

Samstagspilgern Arlach - Kloster Bonlanden am 27042019

Samstagspilgern zu den Allgäu-Heiligen ab Leutkirch 27042019

Pilgertag von Owingen nach Bisingen am 01052019

Samstagspilgern von Hechingen nach Hirrlingen am 04052019

Samstagspilgern Wangen nach Eglos 18052019

Samstagspilgern von Langenargen nach Tettnang 18052019

Samstagspilgern für junge Erwachsene Stuttgart 08062019

Ab sofort finden Sie die näheren Angaben zu den Pilgertagen bei den "Terminen". Bitte informieren Sie sich dort.

 

Oasentag des Stiftungsschulamts auf dem Martinusweg

"Wir alle sind Pilger, die auf ganz verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern." Unter diesem Motto stand dieses Mal der jährlich stattfindende Oasentag des Bischöflichen Stiftungsschulamtes am 8. November 2018. Bereits zum dritten Mal machten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BSSA daran, gemeinsam mit Pilgerleiter Rolf Seeger, den Spuren des Hl. Martins auf dem Martinusweg zu folgen. Ausgangspunkt der Pilgerwanderung war das Bischofshaus in Rottenburg. In der neu gestalteten Hauskapelle bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Pilgersegen von Bischof Dr. Gebhard Fürst. Nach dieser geistlichen Einstimmung und dem obligatorischen Gruppenfoto machte sich die Pilgerschar auf den Weg in den noch nebelverhangenen Morgen. Nach einem kurzen Stop am Dom führte die Route über den Kreuzweg beim Preußischen hinauf zur Altstadtkapelle und von dort aus über die Ortschaften Weiler, Hemmendorf und Dettingen nach Hirrlingen. An verschiedenen Stationen auf dem Weg beschenkte Rolf Seeger die Pilgerschaar mit geistlichen Impulsen, spannenden und interessanten Einblicken in die Geschichte sowie kurzweiligen und humorvollen Anekdoten. Mit einem leckeren Mittagessen im Café Biesinger in Hirrlingen und der anschließenden Rückfahrt per Bus nach Rottenburg ging ein wunderbarer und eindrucksvoller Tag auf dem Martinusweg zu Ende.

Text und Fotos: Stiftungsschulamt

Zeitung "Der Pilger" veröffentlicht Artikel über den Martinusweg

Auf vier Seiten berichtet die Zeitung "Der Pilger" über den Martinusweg im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten. Den ganzen Bericht finden Sie hier.  Quellenangabe an: aus "der pilger - Magazin für die Reise durchs Leben", Ausgabe Winter 2018, www.der-pilger.de

 

Fußpilgerreise auf dem Martinusweg in Österreich - Anmeldung ab jetzt möglich

Im Juni 2019 bietet die St. Martinusgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Diözesanpilgerstelle der Caritas Rottenburg-Stuttgart eine Fußpilgerreise auf dem europäischen Martinusweg in Österreich an. Vier Tage lang pilgern die Teilnehmer von Kosterneuburg bei Wien nach Krems an der Donau. Begleitet wird die Reise von Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker.

Weitere Informationen zur Reise und zur Anmeldung erhalten Sie in der Reiseausschreibung.

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