Der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Aktuelles

Pilgertag mit Bischof Fürst auf dem Martinusweg

Am 26. Juni 2021 laden das Dekanat Böblingen und Bischof Gerhard Fürst unter dem Titel "Leben teilen" zum Pilgern auf dem Martinusweg ein. Start ist um 10:30 Uhr vor/in der Kirche St. Josef Herrenberg. Danach pilgern die TeilnehmerInnen 10,5 km auf dem Martinusweg nach Hildrizhausen, wo gegen 16:30 Uhr der Abschlussgottesdienst stattfindet.

Ein Anmeldung ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl notwendig. Die Veranstaltung findet nur statt, wenn die Coronabestimmungen es zulassen.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

 

2 + 1  = Pilgertag von Arlach zum Kloster Bonlanden

So eine persönliche Pilgerbegleitung gibt es nicht jeden Tag. Rudi Link war privat  und mit Abstand mit einem Ehepaar unterwegs von Arlach zum Kloster Bonlanden. Statt den geplanten Pilgertag ganz abzusagen, gab es nun eben Pilgern im Kleinen. Die drei Martinuspilger gingen für alle, die unter der aktuellen Coronasituation leiden.

Für den Herbst ist dann der große Pilgertag geplant, sofern dann möglich.

Foto: Rudolf Link, Arlach

 

SWR 1 am Morgen - Pilgern als Auszeit für die Seele

Anlässlich das Fachtags "Pilgern" der LAG Kirche und Tourismus in Baden-Württemberg und der St. Martinusgemeinschaft e.V. interviewte SWR Achim Wicker zum Thema.

Das Interview kann auf der Homepage von SWR 1 nachgehört werden: Homepage SWR 1

 

10 Jahre Martinusweg -Kapellengespräch mit Achim Wicker

Vor 10 Jahren wurde in der Diözese Rottenburg-Stuttgart der Martinusweg eröffnet. Seither hat er sich zu einem beliebten Pilgerweg entwickelt, auch wenn zehn Jahre für einen Pilgerweg noch kein Alter sind. Gregor Moser sprach mit dem Geschäftsführer der Martinusgemeinschaft Achim Wicker über das Jubiläum in Zeiten von Corona, die Bedeutung des Diözesanpatrons für den Weg und über Lieblingsstrecken.

https://soundcloud.com/dioezese_rs/10-jahre-martinusweg-10-jahre-pilgern

Foto: Karl-Heinz Kuball, Horb

 

Bistumsmedaille des Bistums Trier an Hans-Georg Reuter verliehen

Trier/Prüm – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 18. April im Anschluss an das Pontifikalamt im Trierer Dom die Bistumsmedaille an Beate Born und Hans Georg Reuter verliehen. Mit der Medaille werden Christinnen und Christen gewürdigt, die durch ihr glaubhaftes Zeugnis und außerordentliches Engagement Bedeutsames in Kirche und Gesellschaft im Bistum Trier bewirkt haben.

Hans-Georg Reuter (78) aus Trier ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Bistum und die Hohe Domkirche aktiv. Als Regionalbeauftragter für den europäischen Kulturweg „St. Martin von Tours“ trug der pensionierte Religionslehrer maßgeblich dazu bei, dass der Pilgerweg durch das Bistum GPS-gestützt begehbar ist; für die Trierer Diözese arbeitete er im Vorstand der im Bistum Rottenburg-Stuttgart ansässigen Martinusgesellschaft und ist im Auftrag des Bistums Trier Ansprechpartner für offizielle Delegationen von Pilgergruppen auf dem Martinsweg. „Durch zahlreiche Publikationen und Vorträge lässt er Leben, Werk und Botschaft des Heiligen Martin und dessen Verbindung zum Bistum aufleben und wissenschaftlich fundiert ein facettenreiches Bild des Heiligen entstehen, das weit über das herkömmliche Wissen hinausgeht,“ so Horst Drach in seiner Laudatio. „Du brennst für die Dinge, die dir wichtig sind als Mensch und Christ in dieser Ortskirche von Trier.“ Außerdem ist Reuter Teil des ehrenamtlichen Unterstützerteams der Dominformation und engagiert sich im Lektorendienst der Hohen Domkirche.

Eigentlich hätte die Verleihung bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, wegen der Corona-Pandemie musste sie verschoben werden. Die Ehrung im Dom fand im Rahmen der Heilig-Rock-Tage und unter Einhaltung des bistumsweiten Corona-Schutzkonzepts statt.

Text und Fotos: Inge Hülpes, Bistum Trier

 

Neuer Flyer Samstagspilgern erschienen

Über 30 Pilgerangebote in der ganzen Diözese und darüber hinaus finden sich im neuen Flyer "Samstagspilgern 2021", den die St. Martinusgemeinschaft jetzt veröffentlicht hat. Neben dem bewährten Format "Samstagspilgern" finden Interessierte auch ein Pilgerwochenende mit drei Eseln und eine Pilgerreise in dem neuen Flyer. Auf der Homepage wird immer aktuell informiert, ob und ggf. unter welchen Bedingungen die Angebote stattfinden können.

Der Flyer Samstagspilgern kann direkt hier heruntergeladen werden:
Flyer Samstagspilgern
oder bei der Expedition der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Printprodukt kostenlos bestellt werden.

 

Kreuwegandacht in Horrheim auf dem Martinusweg

Am Karfreitag trafen sich rund 20 Gemeindemitglieder an der Martinskirche in Horrheim zur Kreuzwegandacht unter der Leitung von Diakon Albert Wild. Von der Kirche ging es bei strahlendem Sonnenschein, natürlich Corona-konform entlang des Martinus Weges bergauf zum Klosterberg. Dabei trugen die Teilnehmer abwechselnd ein aus Treibholz vom Bodensee gefertigtes Kreuz. Unterwegs wurde in 14 Stationen dem Leidensweg Jesu Christi durch Diakon Wild, unterstützt durch Ursulas Tonzer, gedacht. Uns fiel auf, dass die Frauen bei den einzelnen Stationen eine wichtige Rolle spielten. Auf seinem Leidensweg begegnete er seiner Mutter, Veronika reichte ihm das Schweißtuch und bei Station 8 waren viele klagende und weinende Frauen. Nach dem Tod Jesu wurde er seiner Mutter in den Schoß gelegt und wieder waren es viele Frauen, die seinen Leichnam zum letzten Geleit begleiteten und zusahen, wie er ins Grab gelegt wurde. Das folgende Gebet begleitete uns auf der ganzen Kreuzwegandacht: „Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst. Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.“
Unterwegs entstanden zwischen den Teilnehmern nette Gespräche, die gerade in diesen Zeiten der Corona Pandemie als sehr guttuend empfunden wurden. Nach 2 Stunden waren wir wieder am Ausgangpunkt angekommen und verabschiedeten uns mit dem Gruß Frohe Ostern!


Foto und Text: Diakon Albert Wild

 

Virtuelle Ausstellung - Pilger-Bilder

Vor einiger Zeit bat das Kloster Chorin Pilgerinnen und Pilger aus ganz Deutschland, Fotos von ihrem Pilgerweg zu schicken. Eine Auswahl daraus haben die Verantwortlichen zu einer Ausstellung zusammengestellt die im Kloster Chorin, sobald wie möglich besichtigt werden kann. Schon jetzt ist ein virtueller Rundgang möglich, der einige der Bilder zeigt und die Geschichten dazu sichtbar macht. Das Pilgern wird auch als „Beten mit den Füßen“ bezeichnet. Vielleicht bekommen Sie Lust sich auch einmal auf einen Pilgerweg zu begeben? Das Klicken durch die Ausstellung macht Lust dazu. Mit einem Bild ist auch der Martinusweg vertreten.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung.

Foto: Kloster Chorin

 

Eselpilgern auf dem Martinusweg - Anmeldung ab sofort

Mit Fred, Leo und Paulchen geht es am 26. und 27. Juni 2021 pilgernd über die Alb. Wer dieses besondere Pilgererlebnis miterleben möchte, kann sich ab sofort anmelden. Mit dabei sind Monika und Wolfgang Bucher als Pilgerbegleitung. Übernachtet wird im Hotel Hirsch in Indelhausen.

Ausschreibung und Anmeldeformular

 

Kirchen beteiligen sich an der digitalen CMT - Martinusweg und andere Pilgerwege

Mit einem Video zum Thema Pilgern beteiligen sich die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg am 26. Januar an der Tourismusmesse CMT, die dieses Jahr pandemiebedingt digital stattfindet.Die Kirchen verweisen damit auf ihr reichhaltiges Pilgerangebot, das Menschen helfen soll, eine Auszeit zu nehmen. „Die Kirchen in Baden-Württemberg bauen derzeit ihr Pilgerangebot aus. Denn Pilgern hat eine lange kirchliche Tradition und tut Menschen gut, die eine Auszeit brauchen – gerade auch in schwierigen Zeiten oder bei biographisches Lebensübergängen“, erklärt Ingrid Knöll-Herde, derzeit Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg. Der Videofilm, der eigens für die CMTdigital entwickelt wurde, zeigt wichtige Pilgerwege und -stationen, die quer durch Baden-Württemberg führen, darunter beispielsweise den Jakobusweg, der 1987 zum ersten Europäischen Kulturweg erklärt wurde, und den Martinusweg, der 1300 Kilometer durch Baden-Württemberg führt. Es werden aber auch Angebote für neuere Formen des Pilgerns vorgestellt. Beispielsweise der Rad-Pilgerweg „MeinRadweg“, der von Rottenburg am Neckar über das Donautal und den Bodensee in die Schweiz führt; oder der unter dem Titel „Pilger.Schön“ von den Evangelischen Frauen in Baden entwickelte Pilgerweg, der sich mit inzwischen drei begleitenden Handbüchern gezielt an Frauen richtet. Darüber hinaus lädt das Video dazu ein, lokale Pilgerwege und spirituelle Wanderungen im Nationalpark Schwarzwald und an vielen Orten in Baden-Württemberg zu entdecken. Außerdem möchte der Beitrag zeigen, wie Pilgern das Leben bereichern kann. „Wer sich auf den Weg macht, nimmt Abstand vom Alltäglichen. Pilgern ist Entschleunigung der Bewegung, der eigenen Gedanken und eine Sensibilisierung der Sinne für Eindrücke, die nicht mehr alltäglich sind“, erläutert Ingrid Knöll-Herde. „Pilgernd entdeckt man die Welt neu und hat die Chance, andere oder ganz neue Schwerpunkte zu setzen.“

Link zum Film "Pilger in Baden-Württemberg"

 

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