Der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Aktuelles

Pilgergruppe überschreitet auf dem Martinusweg Grenzen

Vier Tage lang waren zwanzig PilgerInnen auf Einladung der St. Martinusgemeinschaft auf der neuen europäischen Mittelroute des Martinusweges von Szombathely nach Eisenstadt unterwegs. Bgeleitet wurden sie von ungarischen und österreichischen Pilgerfreunden. Am ersten Tag zelebrierte Pfarrer Janos Schauermann mit den Pilger eine Messe in der Geburtstkirche des Heiligen Martin in Szombathely. An diesem Tag pilgerte die Gruppe nach Koszeg. Von dort ging es am Folgetag weiter nach Und. In den Kirchen auf dem Weg wurde gebetet und gesungen. Überall empfingen die Menschen die Pilgergruppe mit großer Herzlichkeit. Vor der Martinskirche in Und hatte die Mitglieder der Kirchengemeinde ein großes Buffet aufgebaut. Am dritten Tag folgten wir dem Martinusweg von Kophaza nach Markt Sankt Martin, wo wir in der schönen Martinskirchen den feierlichen Abschluss feierten. An diesem Tag musste die Gruppe auch die Grenze von Ungarn nach Österreich überqueren, eine Grenze die vor vielen Jahren unüberwindbar war und auch heute nicht von allen Menschen so einfach zu überqueren ist. Am letzten Tag führte der Pilgerweg von Donnerskirche zum Dom St. Martin in Eisenstadt, wo Generalvikar Martin Korpitsch, Prälat Werner Redies und Pfarrer Janos Schauermann mit der Gruppe die Heilige Messe feierten. Begleitet wurde die Reise von Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinusgemeinschaft, und Andreas Nick, Vorstand. Constantin Weyrich umsorgte uns musikalisch und Prälat Werner Redies war der geistliche Reisebegleiter, der den Pilgern viele Anstöße mit auf den täglichen Weg gab. In Ungarn führte uns Gyöngyi Derksen mit ihrem Team immer sicher auf dem Pilgerpfad, in Eisenstadt waren es Hannes Artner, Karl Woditsch und ihr Team.

Einen ausführlichen Bericht zur Pilgerreise finden Sie unter https://martinswegblog.wordpress.com/

die Pilgergruppe in Eisenstadt

Unsere burgendländischen Pilgerfreunde, Generalvikar Martin Korpitsch, Prälat Werner Redies, Pfarrer Janos Schauermann, Achim Wicker

Die Pilgergruppe vor der Martinskirche in Olmod mit unseren ungarischen Pilgerführerin Gyöngyi Derksen und Pfarrer István Dumovits

nach der Andacht in Und gab es ein Buffet mit ungarischen Spezialitäten - Herzlichen Dank für alle Gastfreundeschaft!

Bischof Fürst mit 70 Pilgern auf dem Martinusweg unterwegs

Am 26. Mai setzte Bischof Gebhard Fürst seinen Pilgerweg durch die Diözese fort. Er und gut 70 Begleiter starteten in Pfullingen, dem Ziel des Vorjahrs und Geburtsort des Heiligen Wolfgang. Über den Georgenberg und Betzingen erreichten sie auf den Spuren des Diözesanpatrons Martinus Wannweil im Dekanat Rottenburg.

Den kompletten Bericht zum Pilgertag mit Bischof Fürst finden Sie auf der Homepage http://www.drs.de/service/nachrichten/a-bischof-gebhard-fuerst-auf-dem-martinuswe-00006164.html

 

Auf dem Martinusweg im Dekanat Hohenlohe

Bei herrlichem Wetter waren 30 Pilger im Dekanat Hohenlohe mit Dekanatsreferent Thomas Böhm auf dem Martinusweg unterwegs.

Viele Angebote Samstagspilgern im Mai und Juni

Im Mai und Juni finden noch etliche Angebote Samstagspilgern auf dem Martinusweg im Dekanat Hohenlohe und im Allgäu statt. Die Angaben zu allen Etappen erhalten Sie über den Button "Samstagspilgern 2017" auf der Homepage oben rechts oder direkt über den Link "Samstagspilgern".

Pilgertag des Dekanats Balingen

Pilgern ist mehr als wandern – dahinter scheint eine große Sehnsuchtsbewegung zu stecken. Deshalb ließen sich wohl auch am Montag die über 50 Teilnehmer der elften Martinuswegwanderung vom Dauerregen nicht abhalten und folgten der Spur des heiligen Martins von Nusplingen nach Obernheim.  Dekan Anton Bock, der die Pilgergemeinschaft in der Alten Friedhofskirche St. Peter und Paul begrüßte, weiß um diese Sehnsucht der Menschen und fand die richtigen Worte, um sie auf den Weg einzustimmen. Bevor es aber nach draußen ging, informierte der Vorsitzende des Fördervereins der Alten Friedhofskirche, Udo Klaiber, über die Besonderheiten von St. Peter und Paul. Seine ebenso interessanten wie humorvollen  Ausführungen wurden mit viel Beifall bedacht. Schließlich erteilte Dekan Bock den Pilgersegen und mit aufgespannten Schirmen machten sich die Pilger unter der Führung von Walter Klaiber dann auf den Weg nach Obernheim – vorbei am Gesundheitsbrunnen über den Westerberg auf Reichenbacher Gemarkung zur Lauhütte, wo sich die Pilgerschar aufwärmte und stärkte.  Danach ging es – teils schweigend - weiter nach Obernheim. Dort machten die Gläubigen zunächst Halt bei der wunderschön geschmückten Grotte, um der Mutter Gottes zu huldigen. Zum Abschluss feierte Dekan Anton Bock in der St. Afra Kirche in Obernheim eine Maiandacht, die musikalisch von Kirchenmusikdirektor Rudolf Hendel und Bürgermeister Josef Ungermann klangvoll umrahmt wurde. Das Zusammenspiel von Orgel und Posaune  machte diese Andacht zu etwas ganz Besonderem, bewegend und unglaublich feierlich. Die Pilgerinnen und Pilger waren am Ziel angekommen. Noch einmal legte Dekan Anton Bock den Gläubigen den heiligen Martinus ans Herz:  Er weise  allen, gerade in schwierigen Situationen, den Weg, denn Martinus sei eine wunderbare Spur Gottes, der man auch und gerade seinen Nächsten ans Herz legen dürfe. Mit dem Segen Gottes gestärkt zogen dann die Pilger und Andachtsbesucher zu den Orgel- und Posaunenklängen aus der Kirche aus, um im Gasthaus „Adler“ beim gemeinsamen Pilgermahl den Tag ausklingen zu lassen – und das im wahrsten Sinne des Worte. Ying Schütze mit ihre Violine und  Berthold Ramsperger am Akkordeon erfreuten die  Pilger mit ihrer feinen Musik und rundeten den Tag stimmig ab.   

 

Pilgerstart zwischen Tübingen und Rottenburg

Zum Pilgerstart für 2017 lud das  Dekanat Rottenburg am vergangenen Samstag  ein. Pilgerbegleiter Rolf Seeger führte auf der Mittelroute des Martinusweges vom Wilhelmsstift in Tübingen zum Dom St. Martin in Rottenburg ein. Er kennt die 12 km dieser Wegetappe  sehr gut, denn er betreut seit Jahren im Ehrenamt insgesamt 80 km der gesamten 1.200 km Martinusstrecke in der Diözese für die St. Martinusgemeinschaft e.V.. Nach der herzlichen Begrüßung im Wilhemsstift, ging es dann auch schon hoch zum Schloss und weiter bis zum ersten Halt mit Blick über das Neckartal und einer kleinen Pilgerstärkung  mit  „Martinsschokolädle“ und kurzem Dankgebet angesichts der wunderbaren Aussicht. Im Gehen, Schauen, Staunen und andächtigen Schweigen konnten wir auf unserem Weg durch den Wald in Ruhe über Impulse zu Gedanken nach den Spuren des Heiligen Martin suchen. Der Spitzberg bei der Wurmlinger Kapelle wurde umwandert und immer wieder setzte Rolf Seeger im richtigen Moment einen schönen anregenden  Impuls. Im Wissen der verschiedenen Wegzeichen hörten wir einige interessante, auch meditative Texte und manche für uns bisher unbekannte Martinsgeschichten, wie die vom Wein und dem Martins-Esel. Nach der langen Wanderung und viel Sonne kam die Rast in der Pfarrkirche St. Briccius in Wurmlingen sehr gelegen. Kaum einer der 35 Pilger kannte die Überlieferungen von der langen Freundschaft spannenden Beziehung des Heiligen Martins mit seinem nicht pflegeleichten Schüler und aber wahrheitsliebenden Heiligen Briccius. Er wurde  der Nachfolger von Martin als Bischof von Tours. Die Pilgerroute endete an diesem wunderschönen sonnigen Tag im kühlen Dom, auch hier wurden wir in besonderer Weise von unserem Pilgerbegleiter auf die Schätze der Martinskirche hingewiesen. Die  Deutung  des neu geschaffenen Martinusmantels erschloss Martins herausragende Aktualität angesichts der aktuellen Herausforderungen  in Kirche, Gesellschaft und in Europa. Singend und dankbar für den bereichernden Tag nahmen wir Abschied – nicht ohne zum Abschluss eine fröhliche Einkehr angesteuert zu haben.

Silke Klein

 

Mit dem E-Bike auf dem Martinusweg am 7. Mai und 18. Juni 2017

Erstmalig bietet die Diözesanpilgerstelle gemeinsam mit der St. Martinusgemeinschaft e.V. und dem e-Radwerk Stutt-gart einen Pilgertag auf dem E-Rädle (Pedelec) an. Gemütlich und ohne große Anstrengung fahren wir zusam-men auf dem Martinusweg von Stuttgart nach Ludwigsburg.

Gemeinsam werden wir, in Begleitung des Radtouren-Leiters Michael Lausterer, mühelos die insgesamt ca. 45 km lange Strecke bewältigen. Wir starten in Stuttgart West bei e-Radwerk mit einer klei-nen Einweisung in die Technik des E-Bikes, und dann geht es los in Richtung Bad Cannstatt über Stuttgart-Hofen und immer weiter auf dem ausgeschilderten Martinusweg nach Ludwigsburg, wo wir unser Ziel beim Ludwigsburger Schloss erreichen. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Biergarten oder einer Gastwirtschaft (Verzehr nicht im Preis enthalten) in Ludwigsburg geht es auf einem anderen Weg zurück nach Stuttgart-West. Unterwegs werden wir an ver-schiedenen Stationen auf dem Martinusweg für geistliche Im-pulse Halt machen.

Flyer mit weiteren Informationen: download

 

Achtzig Pilger beim Start in Hohenlohe

Bei tollem Pilgerwetter waren achtzig Pilger mit Dekan Uli Skobowsky auf dem Martinusweg von Bad Mergentheim nach Dörzbach unterwegs.

Hier finden Sie den Artikel des Katholischen Sonntagsblatts zum Pilgerstart: Artikel.

Pilgerstart zwischen Schwaigern und Eppingen

Am Samstag, 08.04.2017 europäischer Pilgerstart auf dem Martinusweg von Schwaigern nach Eppingen. Die 1. Pilgergruppe nach der Eröffnung im Oktober 2016 die die Diözesangrenze in die Erzdiözese überschreitet. Bei schönem Wetter trafen sich 23 Menschen die jüngste Teilnehmerin war 8 Jahre  um 9.00 Uhr am Bahnhof in Schwaigern. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Martinusgemeinschaft ging die Pilgerschar nach St. Martin in Schwaigern. Hier wartete bereits Herr Pfarrer Schenk-Ziegler der uns mit einer kurzen Einführung  die Kirche erklärte. Mit einer kleinen Andacht und dem Pilgersegen machte sich die Gruppe  auf die 15 km Etappe nach Eppingen. Spurensucher waren wir auch in den spirituellen Teilen die uns auf die Karwoche einstimmen sollten. Die erste Pause um uns zu stärken war in Stetten. Nach 20 Minuten ging es weiter an Feldern und einem Pferdhof vorbei. Diejenigen die am Eröffnungstag der Mittelroute dabei waren dachten gerne an diesen Tag zurück als wir die Stelle passierten,  als  Bischof Gebhard Fürst seinem Kollegen Bischof Burger aus der Erzdiözese den Martinsmantel übergab. Von nun an ging es bergauf durch einen Wald bis zum nächsten Halt mit spirituellem Impuls. Weiter zum Kraichtalblick, von hier hat man bei klarer Sicht einen Blick bis in den Pfälzer Wald. Das Ziel hatten wir nun auch im Blick die Liebfrauenkirche in Eppingen, hier sollte das Pilgerziel sein. Pfarrer Tschacher und Barbara Gitzinger begrüßten die Pilger, die nun sehr gespannt Herrn Tschacher zuhörten, der uns eine kleine Kirchenführung in Wort und Bild gab. Das Singen und beten kam auch nicht zu kurz und die Vorsitzende dankte Herrn Pfarrer Tschacher und verabschiedete die Pilger. Barbara Gitzinger überreichte noch zahlreiche Pilgerschals. Ein schöner Pilgertag mit vielen Gesprächen und Eindrücken ging zu Ende.

Ausbildung zur Pilgerbegleitung

Für den Martinusweg wurde in 3 Modulen eine Pilgerbegleiterausbildung von Hauptabteilung IV Pastorale Konzeption angeboten. Mit dem Start des 1. Moduls am 3./4. Februar 2017 in Herrenberg mit dem Thema: „Organisation, Merkmale des Pilgerns, Inhalte zum Martinusweg und zum heiligen Martin“ machten sich 9 motivierte Teilnehmer/innen zum Inhalt Gedanken und setzten die Aufgaben die Sie sich selber auswählen konnten um – den Weg erkunden – Hinführung der Gruppe auf dem Weg – Impulse unterwegs – Ankommen in der Martinskirche in Herrenberg – Abschluss des Pilgerweges - Öffentlichkeitsarbeit.
Die Leitung des 1. Moduls hatte Frau Doris Albrecht HA IV des Bischöflichen Ordinariates und als Referent war Herr Alexander Bair Dekanatsreferent aus Ludwigsburg dabei. Die Teilnehmer/innen werden das 2. Modul „Unterwegs ein-kehren – Geistliche Kirchenführung als Impulsgeberin für den Pilgerweg“ mit Referent Christoph Schmitt, Institut für Fort- und Weiterbildung in Rottenburg am 25. März 2017 in Bad Cannstatt – St. Martin wieder dabei sein.

Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin: Pilgerstart am 8. April 2017 mit vier Etappen

Die Martinusgemeinschaft lädt auch 2017 wieder gemeinsam mit den Dekanaten dazu ein, auf dem Martinusweg zu pilgern. Pilgerstart ist am 8. April 2017 mit den vier Etappen. Bereits am 1. April 2017 gibt es ein erstes Pilgerangebot von Bad Mergentheim nach Dörzbach. Der Schwerpunkt des Samstagpilgerns liegt in diesem Jahr auf dem Regionalweg Nord von Bad Mergentheim nach Heilbronn und dem Regionalweg West im Allgäu.

Eine Übersicht aller Etappen finden Sie im Flyer "Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin", den Sie hier herunterladen oder unter der Email KLoeffler@bo.drs.de   bestellen können.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Etappen finden Sie bei der jeweiligen Beschreibung, die Sie herunterladen können. Diese werden immer vierzehn Tage vor der Durchführung eingestellt. Die Nummerierung der Etappen entspricht der Gliederung des Hauptweges. Detaillierte Informationen zum Verlauf der jeweiligen Etappe, zu Sehenswürdigkeiten und Kirchen finden Sie auf dieser Homepage unter der Überschrift "Wegverlauf" und dann unter dem jeweiligen Regional- oder Hauptweg.

Flyer "Samstagspilgern" zum download.

Etappe Bad Mergentheim - Doerzbach 01. April 2017

Etappe Schwaigern - Eppingen 08. April 2017

Pilgertag Großingersheim - Michaelsberg bei Cleebronn 08. April 2017

Tannheim - Ottobeuren am 08. April 2017

Etappe Tübingen - Rottenburg am 08. April 2017

Bericht Etappe Tübingen - Rottenburg

Etappe Nusplingen - Obernheim am 01. Mai 2017

Etappe Ailringen - Marlach am 06. Mai 2017

Auf dem Martinusweg von Eglofs nach Wangen am 13. Mai 2017

E-Bike Pilgern Stuttgart- Ludwigsburg am 07. Mai 2017 und 18. Juni 2017

Etappe Marlach - Schöntal am 20. Mai 2017

Pilgern auf dem Martinusweg von Leutkirch bis Wolfegg am 20. Mai 2017

Mit dem Fahrrad auf dem Martinusweg von Wangen nach Isny am 17. Juni 2017

Oekumenisches Pilgern auf dem Martinusweg von Eglofs nach Isny am 24. Juni 2017

Etappe Owingen - Hechingen am 1. Juli 2017

Fahrradpilgern auf dem Martinusweg von Wangen nach Isny am 22. Juli 2017

Familienmartinusweg Wendelsheim - Oberndorf am 16. September 2017

Etappe Wolfegg - Weingarten am 16. September 2017

Pilgern für Familien um Sigmaringen am 23. September 2017

 

 

Wegpaten tauschen sich in Ulm aus

Am ersten Treffen der Wegpaten für den Martinusweg nahmen 16 Personen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Augsburg teil. Der Tag in Ulm diente vor allem dem Austausch von Erfahrungen und der Abstimmung der Unterstützung durch die St. Martinusgemeinschaft. Die Vorsitzende Monika Bucher und Geschäftsführer Achim Wicker bedankten sich bei den Wegpaten für deren wichtige Arbeit in der Ausschilderung und der Kontrolle der Wege.

 

Pilgerreise der St. Martinusgemeinschaft im Juni - jetzt anmelden

Vom 5. - 10. Juni 2017 bietet die St. Martinusgemeinschaft eine Pilgerreise nach Ungarn und Österreich an. Zu Fuß sind die Pilger täglich zwischen 13 und 23 Kilometer mit Tagesgepäck auf dem neuen europäischen Martinusweg unterwegs. Start ist in Szombathely, dem Geburtstort des Heiligen Martin, Ziel ist Eisenstadt, die Hauptstadt des Burgenlandes. Begleitet wird die Gruppe von Prälat Werner Redies, als geistlichem Begleiter, Geschäftsführer Achim Wicker und Vorstand Andreas Nick. Nähere Informationen sind direkt bei der St. Martinusgemeinschaft erhältlich: martinusgemeinschaft@drs.de , Telefon 07472/169-588. Eine Anmeldung ist noch bis zum 15 März 2017 möglich. Die Gruppe ist auf 25 Teilnehmer begrenzt. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der Anmeldung, welche hier zum download bereit steht.

Martinusweg auf der CMT in Stuttgart

Noch bis Sonntag, 22. Januar 2017 ist der Martinusweg auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart vertreten. Täglich gibt es im Forum der Kirchen auch Vorträte zum Martinusweg. Das Forum der Kirchen befindet sich direkt beim Eingang Ost, eine Ebene tiefer auf der rechten Seite.

Ein großer Erfolg war der Stand in Halle 9 am Wochenende, wo sich viele Interessierte über den Martinusweg und insbesondere über das Angebot "Samstagspilgern" informiert haben.

Übersicht der Vorträge zum Martinusweg und zu anderen Pilgerwegen: Infoblatt

Beim Empfang der Kirchen sprach die Vorsitzende Monika Bucher ein Grußwort. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier.

Bischofsbank auf dem Martinusweg - Dank des ZdK an Bischof Fürst

Mit einer Holzbank hat sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) bei Bischof Gebhard Fürst für dessen Dienst als Geistlicher Sekretär des Katholikengremiums bedankt. 16 Jahre diente der Rottenburger Bischof als Vermittler zwischen Bischöfen und katholischen Laien. Die Holzbank steht vor der Wurmlinger Kapelle am Martinusweg und trägt den Schriftzug „DANKE“, die Initialen des ZdK sowie das Martinsweg-Logo „via sancti martini“. Am Mittwoch „übergab“ ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper die Danke-Bank vor Ort an Bischof Fürst. Ein „Vorreiter in der Frage der Laienpartizipation auf allen Ebenen“ sei der Rottenburger Bischof. Um das ZdK zu begleiten und zu beraten, sei dieser zusammengerechnet mehr als einmal um die Erde gefahren. Vesper bedankte sich bei ihm für die Mitarbeit bei den Katholikentagen in Ulm, Saarbrücken, Osnabrück, Mannheim, Regensburg und Leipzig sowie bei den Ökumenischen Kirchentagen 2003 und 2010.
Bischof Fürst räumte ein, dass er seine Aufgabe als Geistlicher ZdK-Assistent auch mit Wehmut abgebe. Viele wunderbare Menschen habe er durch die Arbeit als Brückenbauer und Vermittler kennengelernt, sagte er.

Martin von Tours als Doku-Drama im Fernsehen

Jedes Jahr im November erinnern Laternenumzug und Martinsritt an Europas wohl populärsten Heiligen, den heiligen Martin. Die Legende von der Mantelteilung prägt das Bild von ihm bis heute. Wer dieser Mann tatsächlich war, versucht das Doku-Drama „Martin von Tours“ zu beantworten, das am 5. November um 20.15 Uhr im Fernsehsender Arte ausgestrahlt wird. Anlässlich des 1.700sten Geburtstags des Heiligen wurde der 52-minütige Film von Tellux Film und Metafilm produziert und spürt an Orginalschauplätzen in Martins Geburtsort Szombathely, im französischen Ligugé und Tours sowie in Trier dem Vermächtnis Martins und dessen Bedeutung in der Gegenwart nach. Das Cinema-Kino in Stuttgart präsentiert „Martin von Tours - Soldat, Asket, Menschenfreund“ als Kinopremiere bereits am Donnerstag, 3. November, um 20.00 Uhr. Bischof Gebhard Fürst und Regisseur Fritz Kalteis sind bei der Vorführung anwesend und stehen zum Gespräch zur Verfügung. Am 14. November um 18.00 Uhr zeigt das Rottenburger Waldhornkino den Martinsfilm mit anschließendem Gespräch. Der Generalvikar der Diözese, Clemens Stroppel und der Senderbeauftragte der Katholischen Kirche am SWR, Peter Kottlorz sind die Gesprächspartner. Das österreichische Fernsehen strahlt den Film am 8. November um 22.30 Uhr (ORF2) und am 9. November um 20.15 Uhr (ORF3) aus.

Weitere Informationen und ein Informationsblatt zum Film finden Sie HIER.

Bischof Fürst und Erzbischof Burger eröffnen Mittelroute - Beitrag im Fernsehen

Der Martinus-Pilgerweg zwischen den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg ist offiziell eröffnet. Mit der symbolischen Übergabe des Martinusmantels vom Rottenburger Bischof Gebhard Fürst an den Freiburger Erzbischof Stephan Burger wurde diese Etappe der „Via Sancti Martini“ am Mittwochabend (26. Oktober) bei Schwaigern (Lkr. Heilbronn) eingeweiht. Der päpstliche Botschafter in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, war eigens zur Eröffnung angereist. Bereits seit Anfang September wird die neue Mittelroute des europäischen Martinuswegs zwischen Ungarn und Frankreich jeweils an den Grenzen zweier Diözesen eröffnet. Der Weg erinnert an den vor  1.700 Jahren geborenen heiligen Martin, er verbindet Martinskirchen am Weg ebenso wie Orte des Teilens wie beispielsweise Tafelläden oder Kleiderkammern. 2011 eröffnete Bischof Gebhard Fürst den Martinus-Pilgerweg innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart als ersten Martinus-Pilgerweg in Deutschland.

Nuntius Eterovic würdigte das Engagement der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Initiativen zur Ausgestaltung des Martinswegs. Er betonte, dass Pilgern in Europa eine besondere Bedeutung habe: „Das Beispiel des heiligen Martin lädt Christen heute dazu ein, sich für den Aufbau eines Europas einzusetzen, das tiefe christliche Wurzeln hat“. Der Pilgerweg des heiligen Martin sei Symbol für die Kirche im Aufbruch, sagte Erzbischof Eterovic.

Bischof Gebhard Fürst bezeichnete das Ereignis der Mantelteilung Martins als eine bis heute präsente „Blaupause“ für barmherziges Handeln in der Nachfolge Jesu. Dies sei ein „besonderes Zeichen in einer Zeit, in der wir uns in Europa neu vergewissern müssen, in welcher Spur wir gehen wollen“, sagte Fürst.  Der Martinusweg verbinde Länder und Völker und „ist ein tief in unsere Landschaften eingegrabenes Zeichen gegen Abgrenzung des Eigenen gegen das Fremde, gegen Abschottung und Nationalismus“, betonte der Rottenburg-Stuttgarter Bischof.

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger stellte die Aktualität der Botschaft des heiligen Martin heraus: „Wir brauchen diesen Anstoß, gerade wenn wir Gefahr laufen, satt zu sein, übersättigt zu sein vom Wohlstand oder der täglichen Informationsflut“, sagte Burger. Denn dadurch „nehmen wir oft kaum noch wahr, was mit den Menschen links und rechts neben uns geschieht“, ergänzte er. 

Vor der Übergabe des von der Lörracher Künstlerin Astrid J. Eichin gestalteten Martinsmantels an die Erzdiözese Freiburg, gab Bischof Gebhard Fürst dem Mantel eine „Wegmarke“ mit: In eine der dafür vorgesehenen 22 Taschen steckte er ein Glasröhrchen mit Erde aus der Rottenburger Sülchenkirche. Die Sülchenkirche ist eine der ältesten Martinskirchen im süddeutschen Raum, bei Grabungen wurden christliche Gräber aus dem 6. Jahrhundert entdeckt. „In Erinnerung an die Anfänge der Christianisierung in unserer Region und an das frühe Martinsgedenken möchte ich diese Erde mit auf den Pilgerweg geben“, sagte Bischof Gebhard Fürst.  Als verbindendes Symbol bei allen Eröffnungsterminen wird der Martinsmantel von Diözese zu Diözese weitergegeben. Von der Erzdiözese Freiburg wird er am Samstag (29. Oktober) in der Wallfahrtskirche Waghäusel an die Diözese Speyer übergeben.

Das SWR war dabei und hat in der Landesschau einen Beitrag gesendet. Diese können Sie sehen HIER sehen.

Nach ca. 19 Minuten kommt der Filmausschnitt über die Eröffnung der Mittelroute des Martinusweges auf dem Feld zwischen Schwaigern und Landshausen.

 

Ökumenischer Pilgertag in Ludwigsburg war ein voller Erfolg

Ökumenischer Pilgertag war ein voller Erfolg Lag es am Wetter oder an den beiden prominenten Weggefährten? Beim ökumenischen Pilgertag mit dem katholischen Bischof Fürst und seinem evangelischen Kollegen July kamen über 300 Pilgerinnen und Pilger.
Weil der Pilgertag am Übergang zwischen dem Martinsjahr und dem Reformationsjubiläum 2017 liegt, wurden in drei Stationen der heilige Martin von Tours und Martin Luther beleuchtet.Bei einem abschließenden Gottesdienst auf der Karlshöhe würdigten die beiden Bischöfe die beiden Martins als wichtige Glaubenszeugen.
Hier finden Sie ein paar Impressionen des Tages: HIER

Der Martinusmantel in Rottenburg und Weitergabe an die Erzdiözese

Am 24. und 25. Oktober 2016 ist der Martinusmantel im Rottenburger Dom ausgestellt. An beiden Tagen bietet Rolf Seeger, Pilgerbeauftragter des Dekanats Rottenburg um 15:00 und 17:00 Uhr Führungen an. Um 15:00 Uhr sind Interessierte eingeladen an der 60minütigen Führung "Martin von Tours - auf den Spuren eines zeitlosen Heiligen" teilzunehmen. Um 17:00 Uhr ist das Thema der 30minütigen Führung "Der Heilige Martin, der Martinusmantel und sein Pilgerweg". Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 26. Oktober 2016 übergibt Bischof Gebard Fürst den Martinusmantel bei der Eröffnung des neue europäischen Martinuspilgerweges an Erzbischof Stephan Burger und die Erzdiözese Freiburg. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

Der Martinusmantel kommt in die Diözese Rottenburg-Stuttgart

Am Sonntag, 23.10.2016 findet die Eröffnung der neue Mittelroute des Martinusweges zwischen der Diözese Augsburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.

10:00 Uhr Gottesdienst in St. Martin in Kaufbeuren, Pfarrgasse 18, 87600 Kaufbeuren

11:30 Uhr Fotoausstellung zum Jahr der Barmherzigkeit in der Kirche St. Martin

13:30 Uhr Memmingen Ort des Teilens – Wärmestube des SKM (Katholischer Verein für soziale Dienste), Hintere Gerbergasse 8, Memmingen, Vorstellen der Arbeit, Kaffee und Kuchen

16:00 Uhr Pilgern von Buxheim, Diözese Augsburg, nach Arlach zur Diözesangrenze; 1,8 km, Prälat Werner Redies hält eine Statio in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, Pfarrer Michael Altepostt spendet den Segen.

16:30 Uhr Ankunft in Arlach, Kapelle St. Michael, Tannheimer Straße, 88459 Arlach, wo Dekan Sigmund F.J. Schänzle, Dekanat Biberach, die Pilger begrüßen wird.

Ausbildung für PilgerbegleiterInnen im Jahr 2017 - jetzt anmelden

Im Martinsjahr 2016 pilgern immer wieder samstags zahlreiche Gruppen auf dem Hauptweg des Martinuswegs der Diözese Rottenburg-Stuttgart – begleitet von ehrenamtlichen Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleitern. Auch im nächsten Jahr werden sich wieder Gruppen auf den Weg machen. Für diejenigen, die bereits Erfahrung in der Pilgerbegleitung gesammelt haben ebenso wie für neue Interessierte bieten wir im Jahr 2017 eine Ausbildung an, die aus 3 Modulen besteht. Nach der Teilnahme an allen Modulen wird ein Zertifikat zum Pilgerbegleiter/ zur Pilgerbegleiterin auf dem Martinusweg der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgestellt. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen auf zahlreiche Teilnahme an den Veranstaltungen.

Doris Albrecht, Achim Wicker und Christoph Schmitt

Nähere Informationen erhalten Sie im Anmeldeflyer.

Samstagspilgern Schnürpflingen - Wiblingen

Kühles aber zunächst trockenes Herbstwetter begleitete die 20 Pilger beim Samstagspilgern von Schürpflingen nach Wiblingen. Vier spirituelle Impulse auf dem Weg, in denen einzelnen Begebenheiten aus dem Leben des Heiligen Martins betrachtete wurden, gliederten die Strecke. Auch Teilnehmer, die zu Beginn des Tages noch niemanden kannten, fanden durch die Gesprächsimpulse schnell Anschluss. Pilgern ist mehr als wandern. Pilgern ist eine Auszeit vom dem Alltag, ein Unterwegssein in der Natur. Es kann eine Spurensuche werden, wo finde ich im Leben des Heiligen Martin Spuren, die mir Impulse für mein Leben geben. Eine besondere Überraschung war ein Spankorb voller leckerer Birnen, der mit dem Hinweis „Vesperpause für die Pilger auf dem Martinsweg“ in Essendorf auf einer Bank stand. Ein Regenschauer, der nach der Mittagspause in Unterkirchberg, für ungemütliches Wetter sorgte, wurde in der schönen Martinskirche mit „Lieblingslieder singen“ abgewettert. Und nach einer knappen ½ Stunden konnte sich die Gruppe auf das letzte Teilstück nach Wiblingen begeben. Ein Schlussimpuls und ein Ausklang im Barock-Café des Alten- und Pflegeheimes Wiblingen rundeten den Tag ab. Beate Gröne

Radio Horeb berichtet über den Martinusweg

Redakteur Oliver Gierens von Radio Horeb interviewt Geschäftsführer Achim Wicker zum neuen Martinusweg durch Europa.

Das ganze Interview können Sie hier anhören: Radio Horeb Tagesgespräch am 12. Oktober 2016

WEG teilen - LEBEN teilen - GLAUBEN teilen

WEG teilen LEBEN teilen GLAUBEN teilen wie Sankt Martin: Unter diesem Motto stand das Samstagspilgern auf dem Martinusweg im Dekanat Biberach. Dekan Sigmund F.J. Schänzle leitetet den Pilgertag auf der Strecke von Laubach bis Biberach / Jordanbad am 24. September 2016.


Einen ausführlichen Bericht zum Samstagspilgern finden Sie hier.

Bischof Fürst ehrt Josef Albrecht mit der Martinusmedaille in Silber

Für seine Verdienste um den Martinusweg ist der frühere Direktor des Rottenburger Konvikts Martinihaus, Josef Albrecht (62), mit der Martinusmedaille in Silber der Diözese Rottenburg-Stuttgart geehrt worden. Bischof Gebhard Fürst überreichte dem Theologen und Pädagogen die Medaille am Donnerstagabend in Rottenburg. Albrecht habe als kreativer Kopf mit fundierten Kenntnissen der Kirchen- und Diözesangeschichte, des Brauchtums und der Tradition die „Gecken“ des Martinihauses für den Martinusweg und das Engagement für diesen Ost und West verbindenden Pilgerweg begeistern können, sagte der Bischof. Albrecht leitete das Konvikt 31 Jahre lang bis vergangenen Juli. Der Geehrte erweiterte die seit 2002 im Konvikt bestehende Tradition des Pilgerns auf dem Jakobsweg auf den 2008 zum europäischen Kulturweg ernannten Martinusweg hin, der zwischen dem ungarischen Szombathely und dem französischen Tours verläuft. An dem ungarischen Ort wurde der heilige Martin geboren, in Tours starb er als Mönch und Bischof. Als Pionier des Martinuswegs in der Diözese Rottenburg-Stuttgart knüpfte Albrecht ein internationales Netzwerk, unterstützt unter anderem vom damaligen Domkapitular Rudolf Hagmann und dem früheren Direktor des Diözesanmuseums, Wolfgang Urban. Ergebnis dieser Arbeit war unter anderem auch die Entstehung der Martinusgesellschaft. 2009 schenkten die Gecken des Martinihauses Bischof Fürst zu dessen 60. Geburtstag den Martinusweg. „Mein bisher schönstes Geschenk“, sagte Bischof Fürst bei der Ehrung. Der Martinusweg durchzieht die württembergische Diözese auf einem Hauptweg und vier Nebenwegen. Auf Initiative von Albrecht an Martinskirchen entlang des Weges angebrachte Tafeln aus Gusseisen weisen Besucher auf den Namenspatron hin; 200 Tafeln sind versehen mit Logo und Schriftzug „Via Sancti Martini“. Am 26. Oktober eröffnet Bischof Fürst zusammen mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger die sogenannte Mittelroute des europäischen Martinusweges in Schwaigern, an der Grenze zwischen den beiden Diözesen. Der Päpstliche Nuntius für Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, nimmt an der Feier teil.

Quelle: Diözese Rottenburg-Stuttgart/www.drs.de

Kongress des Netzwerks der europäischen Kulturwege St. Martin

Mit einer dreiköpfigen Delegation nahm die St. Martinusgemeinschaft e.V. als Vertreter für Deutschland am ASSEMBLEE GENERALE DU RESEAU EUROPEEN DES CENTRES CULTURELS SAINT MARTIN im ungarischen Szombathely teil. Beim Kongress präsentierte die  Delegation mit der Vorsitzenden Monika Bucher und den Vorständen Josef Albrecht und Andreas Nick die Arbeit des vergangenen Jahres. Viel Zuspruch erhielt die deutsche Delegation für die Initiative zur Schaffung einer neuen Mittelroute der via sancti martini und die Angebote des Samstagspilgerns, die mit Unterstützung durch Dekanate und Verbände, zahlreich durchgeführt werden konnten. Als neues Mitglied wurde bei dem Kongress die Slowakei aufgenommen. Ab dem 1.1.2017 übernimmt die St. Martinusgemeinschaft e.V. und damit Deutschland für ein Jahr den Vorsitz des europäischen Netzwerks.

Samstagspilgern von Weil der Stadt Leonberg

Immer wieder samstags ….Herrliches Spätsommerwetter lockte 20 Frauen und Männer auf dem Martinusweg von Weil der Stadt nach Leonberg zu pilgern. Neben der wunderbaren Natur erfreuten sehenswerte Stationen am Weg: Spitalkapelle in Weil der Stadt, Maria Königin und evangelische Kirchenburg in Merklingen, St. Martin in Malmsheim, das Renninger Krippenmuseum und schließlich das Ziel St. Johannes in Leonberg. Impulse gab es zum Leben des Heiligen aus Tour genauso wie zu dem Unterwegssein in Gottes Schöpfung. Die Bodenplatten mit dem Thema „Lebensweg“ in der Johanneskirche in Leonberg rundeten den Tag hervorragend ab. Die letzte der drei Etappen auf dem Martinsweg durch das Dekanat Böblingen hat einstimmig zu der Aussage geführt: Wir pilgern gerne immer wieder mal auf den Spuren des Heiligen Martin – nicht nur im Jubiläumsjahr. Text: M. JohaBilder: W.Hilberg u. E.Hassler

 

Das Dekanat Balingen lädt zum Pilgern ein

Martinuspilgerweg  im Jubiläumsjahr, Gnadenweiler - Nusplingen Das Jahr 2016 wird in der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Martinsjahr im Gedenken an das Geburtsjahr des heiligen Martin von Tours vor 1.700 Jahren gefeiert. Mit zahlreichen Veranstaltungen würdigen die Christen in der Diözese ihren Heiligen. So auch die Martinuspilger im Dekanat Balingen, die sich am 3. Oktober 2016 zum zehnten Mal auf den Weg machen, um den Spuren des Diözesanpatrons zu folgen. Anlässlich des Jubiläums haben sich die Verantwortlichen entschlossen, die erste Etappe, die am 1. Juli 2011 feierlich eröffnet wurde, erneut zu gehen. Treffpunkt ist am Montag, 3. Oktober, um 13 Uhr in der  Kapelle Mutter Europas auf dem Gnadenweiler. Dort wird Dekan Anton Bock die Pilgerinnen und Pilger auf den Weg einstimmen und ihnen den Segen erteilen. Die etwa vierstündige Route führt über das Irndorfer Hart zur Nusplinger Albvereinshütte, wo sich die Pilgerinnen und Pilger wie beim ersten Mal mit „Martinusbrot“ stärken können. Weiter geht es zum Aussichtpunkt „Breiter Fels“ und von dort zur wunderschönen Mariengrotte. Vor der Grotte wird natürlich die Muttergottes gegrüßt und ihr zu Ehren ein Lied gesungen. Schließlich geht es talwärts nach Nusplingen zur Kirche, wo bereits ein Bus auf die Pilger wartet und sie auf den Gnadenweiler zurück bringt. Im Gasthaus Kapellenblick in Gnadenweiler haben die Teilnehmer dann die Möglichkeit, gemeinsam ein Pilgermahl einzunehmen und den Tag besinnlich ausklingen zu lassen. Im Namen des Dekanats Balingen lädt Dekan Anton Bock alle, die sich gemeinsam  getreu dem Motto des Martinusjahres „Leben teilen – Gott begegnen“ auf den Weg machen, ganz herzlich ein.    

Pilgerwoche auf dem Martinusweg

Eine kleine Pilgergruppe war eine ganze Woche lang unterwegs auf dem Martinusweg von Ehingen nach Hechingen. Begleitet wurden sie von Monika und Wolfgang Bucher. 

Eine ausführlichen Bericht können Sie hier nachlesen.

Sankt Martin – das Laternenspiel

Alljährlich im November feiern Groß und Klein das Martinsfest. Die bunten Laternenumzüge erleuchten allerorts.Das neue Laternenspiel für 2 – 4 Personen ab 4 Jahren nimmt diese Tradition auf. Ziel ist es, alle Laternen zum Leuchten zu bringen, doch manchmal löscht der Regen oder der Wind das Licht in der Laterne aus. Die Spieler unterstützen sich gegenseitig und erleben das Miteinander als hilfreich.
Die Kartenmotive in ansprechendem Design von Karl Scherleithner zeigen z.B.,St. Martin auf dem Pferd, das Lagerfeuer und weitere Sinnbilder der Legende. Das in Deutschland hergestellte Spiel ist ab Oktober erhältlich. Zusätzlich steht die Spielregel ab diesem Zeitpunkt in Leichter Sprache auf der Webseite www.via-spiele.de zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Speil finden Sie hier.

 

Im goldenen Herbst noch drei Mal Samstagspilgern und einmal Familienpilgern

Noch drei Mal besteht im Herbst die Möglichkeit zum Samstagspilgern. Am Samstag, 24. September 2016 pilgern Albert Heimpel und Macra Joha von Weil der Stadt nach Leonberg und Dekan Sigmund F.J. Schänzle lädt zum Pilgern von Laubach nach Biberach (Jordanbad) ein. Am Samstag, 8. Oktober 2016 begleiten Beate Gröne, Familienbund der Katholiken, und Wolfgang Schmölz die Martinuspilger von Schnürpflingen nach Ulm-Wiblingen. Die Kath. Erwachsenenbildung Reutlingen lädt am 9. Oktober zum Familienpilgern von Pfullingen nach Reutlingen ein.

Detaillierte Informationen zu den vier Etappen finden Sie hier:

Informationen zur Etappe Weil der Stadt - Leonberg 24092016

Informationen zur Etappe Laubach - Biberach 24092016

Informationen zur Etappe Schnürpflingen - Ulm-Wiblingen 0810216

Familienpilgern von Pfullingen nach Reutlingen 09102016

Radio Neckarburg berichtet über den Martinusweg

Radio Neckarburg, ein Lokalsender aus Baden-Württemberg, sendet am kommenden Sonntag einen einstündigen Beitrag zum Martinusweg und der Eröffnung in Europa. Lokal zu empfangen ist der Sender über folgende Frequenzen: Oberndorf - 104.6, Rottweil - 93.1, Schramberg - 103.7, Schwarzwald-Baar - 102.0. Außerhalb des Sendegebiets können Sie Radio Neckarburg per Livestream hören. Gehen Sie dazu auf folgende Homepage und wählen Sie dann den passenden Livestream aus: https://www.radio-neckarburg.de/cms/wm?catId=5936001&artId=5936657
Die Sendung "Typisch himmlisch - Kirche am Sonntagmorgen", bei der Geschäftsführer Achim Wicker über den Martinusweg informiert, wird am Sonntag, 18.09. von 8.00 - 9.00 Uhr gesendet.

Familien pilgern auf dem Martinusweg

Etliche Kinder, mit ihren Mütter und Vätern auch Großeltern starteten an der Kirche in Wendelsheim, um an einem Nachmittag auf dem Martinusweg nach Oberndorf zu pilgern. Die Katholische Erwachsenenbildung hatte zu einer Kostprobe des Pilgerns für Familien eingeladen. Pilgerbegleiter war Rolf Seeger. Er erzählte viel Neues und Unbekanntes von Martin: Seine Jugendzeit und der Zwang Soldat zu werden, oder das Risiko den Kaiser um Entlassung zu bitten. Dann ging es zu den Sühnekreuzen am Ortsrand, die von Todesfällen und Versöhnung aus früherer Zeiten erzählen.  Mit einem Martinssegen, ging es zum Aussichtspunkt über Wendelsheim. Der Blick zum Martinsberg am Rammert, zur Sülchenkirche und ihrer Beziehung zum Patron  der Wurmlinger Kirche zeigte wie sehr in der Geschichte des Neckartals Martin schon seit dem 6. Jahrhundert  verehrt wurde. Weinberge, der Wald und Natur gaben Anlass zu einigen Martinslegenden, z.B. wie Martin die Reben nach Tours brachte und wie mit Beispielen aus der Natur damals den Menschen den Glauben erschlossen wurde. Auf dem Weg um den legendären Märchensee  und durch den Steinbruch, des seltenen Naturschutzgebiets, gab es weitere Geschichten, um Martin verstehen zu lernen. Die Suche nach den Wegschildern durch den Wald nach Oberndorf gestaltete sich für die Kinder spannend bis zur großen Erleichterung die im Wald versteckte Tannenrainkapelle erreicht wurde. Diese Kapelle erzählt eine Geschichte über Krieg und Frieden und was Menschen mit Gebet und Engagement für Frieden und Versöhnung bewirken können. 10 Merksätze abwechselnd vorgelesen, zeigen wie alle Menschen in ihrem eigenen Leben für Frieden und Gemeinschaft im Sinne des Hl. Martin wirken können. Danach ging es dem Kreuzweg entlang bergab zur lang ersehnten, erfrischenden Einkehr in der „feurigen Gastronomie“ in Oberndorf.

Rolf Seeger

Pilgerabenteuer auf dem Martinusweg

Jugendliche und junge Erwachsene machen sich gemeinsam auf den Weg Jugendliche und junge Erwachsene aus den Dekanaten Mergentheim, Hohenlohe und Schwäbisch Hall machten sich in den Sommerferien gemeinsam auf den Weg. Im Martinusjahr der Diözese Rottenburg-Stuttgart bot es sich an, den Martinusweg unter die Füße zu nehmen. Das Besondere an dem Pilgerweg war, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles was sie brauchten Schlafsack, Isomatte, Waschzeug, Essen und Trinken mit sich getragen und kein Begleitfahrzeug zur Verfügung hatten. Organisiert wurde das Pilger-Abenteuer von Thorsten Wassermann und Matthias Reeken von den Dekanatsjugendreferaten in Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim. Komplettiert wurde das Team durch Samuel Beck, der ehrenamtlich bei den Ministranten in Schwäbisch Hall aktiv ist. In der Vorbereitung entschied man sich, das Abenteuer nicht nur im Titel der Ausschreibung zu benennen, sondern sich auf das Abenteuer einzulassen, keine festen Quartiere „vorzubuchen“ und die Teilnehmer vor Ort fragen mussten, wo eine Herberge für die Nacht möglich ist. An einem sonnigen Freitag brachen die elf jungen Pilger vom Bahnhof in Bad Mergentheim auf, um zu ihrem ersten Ziel, Dörzbach zu gelangen. Dekan Ulrich Skobowsky spendete den Pilgerinnen und Pilgern in der Martinskapelle von Bad Mergentheim den Reisesegen. Einige Gedanken zum Heiligen Martin nahm man mit auf den Weg. Am ersten Tag stand das Kennenlernen der Pilger untereinander im Fokus. Besonders interessant wurde die Pilgerreise dadurch, dass sich auch drei Flüchtlinge zum Abenteuer-Pilgern angemeldet hatten, von denen zwei junge Männer muslimischen Glaubens waren. Hier stand neben dem Kennenlernen der Personen auch der Austausch der unterschiedlichen Glaubensleben und –erfahrungen im Mittelpunkt. Nach einer Mittagsrast führte der Weg zwischen Feldern, Wiesen und Wäldern entlang zum jüdischen Friedhof bei Laibach und weiter nach Dörzbach. Hier gab es für einige Pilger eine Abkühlung in der Jagst. Die erste Unterkunft fanden die Pilger in der Kapelle St. Wendel zum Stein in der Nähe von Dörzbach. Nach dem Abendimpuls an der Quelle unterhalb der Einsiedelei legten sich einige Teilnehmer zum Schlafen in die Kapelle, andere machten es sich draußen auf mitgebrachten Planen unter dem Himmelszelt gemütlich. Auf dem zweiten Teil der Wegstrecke von Dörzbach nach Schöntal ging es darum, sich selber besser kennen zu lernen und sich mit seinen eigenen Fragen auseinander zu setzen, die beim Pilgern aufgeworfen werden können. Bei dieser längsten Etappe wurden Ben, einem Teilnehmer, „die Erfahrungen von Stille, Begegnung mit der Natur und das Gefühl, von der Gruppe getragen zu sein“ besonders wichtig. „Die Gruppe wächst immer mehr zusammen und alleine hätte ich das bestimmt nicht geschafft“, so Anett, eine andere Teilnehmerin. In Schöntal stellte sich die Suche nach einem Schlafplatz als schwierig heraus. Die Lösung war eine Überdachung am ehemaligen Jugendreferat von Schöntal. Am letzten Tag führte der Weg von Schöntal über Berlichingen, agsthausen, Widdern bis nach Möckmühl. Von hier aus wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell abgeholt. Thorsten Wassermann hob hervor, dass er entgegen seiner sonstigen Pilgererfahrung zur Sternwallfahrt nach Untermarchtal das Gewicht des Gepäcks unterschätzt habe. Gemeinsam mit Samuel Beck betonte er, wie schön die Erfahrung war, ganz unterschiedliche Menschen, an deren unterschiedlichen Glaubensstationen und zum Teil mit anderem religiösen Hintergrund kennen gelernt und mit Ihnen den Weg und die Gemeinschaft geteilt zu haben. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es sich lohne, im nächsten Jahr den Pilgerweg weiter fortzuführen – und sich „vielleicht vorher ein wenig einzuwandern“ so der 15-jährigen Julian zum Abschluss.

(Quelle: Kath. Jugendreferat / BDKJ-Dekanatsstelle Schwäbisch Hall)

Die Eröffnung des neuen euorpäischen Martinuspilgerweges ist gestartet

Die ersten zwei Eröffnungsetappen sind geschafft. Ausgangspunkt aber war am Morgen des Samstag, 3. September die Geburtskirche des Heiligen Martin in Szombathely, wo Pfarrer Schauermann einen feierlichen Gottesdienst zelebrierte. Am Nachmittag wurde der Mantel in Olmod an die Diözese Györ übergeben und am Sonntag in Kophaza an die Diözese Eisenstadt. Der zweite Vorsitzende Constantin Weyrich und Geschäftsführer Achim Wicker zeigten sich tief beeindruckt von der großen Gastfreundschaft in Ungarn. In Kophaza wurde der Gottesdienst in drei Sprachen ungarisch, kroatisch und deutsch gefeiert. Bischofsvikar László Pál aus Eisenstadt sagte zum Schluss, dass er sich in dieser Stunde wie ein echter Europäer gefühlt habe: "Wir können in Liebe miteinander feiern und einander annehmen und akzeptieren und wenn es überall so wäre, dann wäre die Welt und Europa viel, viel schöner." So soll es sein, ein Weg, der Menschen und Länder, Ost und West verbindet.

Ausführliche Berichte zu dieser und allen Eröffnungsveranstaltungen finden Sie auf dem Pilgerblog.

Übergabe des Mantels in Kophaza

Familien auf dem Martinusweg

Am Samstag, 10. September 2016 sind Mütter, Väter, Kinder, Familien, die sich zutrauen zwei Stunden zu Fuß zu  pilgern, herzliche eingeladen mit Pilgerführer Rolf Seeger auf dem Martinusweg bei Rottenburg unterwegs zu sein. Die Route führt auf dem Martinusweg von Wendelsheim nach Oberndorf. Unterwegs gibt es allerhand zu entdecken. Hin- und Rückfahrt ist mit dem Bus möglich. 

Weitere Informationen finden Sie: hier

Martinuswegeblog ist gestartet

Seit heute ist der Martinuswegeblog wieder aktiv. Nachdem über zwei Jahre hinweg Prälat Werner Redies und Eugen Engler, später auch noch Josef Albrecht und Wolfgang Bucher, über ihre Erfahrungen auf dem Pilgerweg berichtet haben, werden in den kommenden zehn Wochen Martinusfreunde aus fünf Ländern über die Etappen hzur Eröffnung der neuen Mittelroute berichten.

Wir freuen uns, wenn Sie wieder mit dabei sind und uns auf dieser Reise begleiten, die zeigt, was aus dem Traum einer neuen europäischen Mittelroute des Martinuspilgerweges in den letzten Jahren entstanden ist.

Constantin Weyrich und Achim Wicker sind am 3. und 4. September bei den ersten Eröffnungsveranstaltungen in den Diözesen Szombathely und Györ mit dabei. Sie werden gemeinsam mit den Aktiven vor Ort im Blog berichten.

Direkt zum Blog geht es hier.

Neuer europäischer Martinusweg wird ab dem 2. September eingeweiht / neue Homepage geht am 01.09.2016 online

Ab September 2016 verläuft mit der Mittelroute ein zweiter Martinuspilgerweg "Via Sancti Martini" durch Europa. Der Weg beginn in Szombathely (Ungarn), der Geburtsstadt des Heiligen Martin und verläuft durch Österreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich bis nach Tours, wo der Heilige Martin Bischof war. Das Wegenetz umfasst insgesamt über 2500 Kilometer.

Wir verstehen den europäischen Martinusweg als Pilgerweg und Kulturweg zugleich. Pilgern auf dem Martinusweg kann so zur Spurensuche werden: nach Spuren des Hl. Martin in unserer Diözese, aber mehr noch nach Spuren Gottes in unserem Leben.

Seit 2005 ist die Via Sancti Martini eine eingetragene Kulturstraße des Europarates. Die Südroute verläuft von Szombathely, Slowenien, Kroatien, Italien, Frankreich nach Tours. Dieser Weg orientiert sich an den Wirkungsstätten des Heiligen Martin in Südeuropa. Eine Nordroute ist über Utrecht (Niederlande) und Erfurt angedacht.

2011 eröffnete Bischof Dr. Gebhard Fürst den Martinus-Pilgerweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er bildet das Kernstück der neuen Mittelroute. Auf diesem Pilgerweg werden sowohl Kirchen und Einrichtungen verbunden, die unter dem Patronat des Heiligen Martin stehen, wie auch ab Worms Orte an denen der Heilige zu Lebzeiten gewirkt hat. Der Pilgerweg ist ein Teilstücken bereits ausgeschildert.

Das gelbe Martinskreuz und der "Pas des St. Martin" (Fußbadruck des Heiligen Martin) leiten die Pilger auf ihrem Weg. Durch die Entstehungsgeschichte bedingt, gibt es derzeit drei verschiedene Wegschilder in unterschiedlichen Abschnitten (Szombathely bis Worms, Diözese Rottenburg-Stuttgart, Worms bis Tours), die sich aber alle ähneln und gut erkennbar sind. Der gesamte Weg ist aufgeteilt in Etappen. Bei der Wahl der Etappen haben wir uns um Weglängen bemüht, die an einem Tag leistbar sind und die in größeren Orten enden, wo es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Wo dies aus geograhischen Gründen nicht möglich war, finden Sie in den Höhenprofilen eine Linie eingezeichnet, die eine mögliche Unterbrechung der Etappe anzeigt. Selbstverständlich sind alle diese Etappen nur Empfehlungen und Hilfestellungen; Sie können den Martinusweg an jeder beliebigen Stelle beginnen und beenden. Der Weg ist in beiden Richtungen begehbar.

Am 3. September 2016 beginnt mit der Eröffnung zwischen den ungarischen Diözesen Szombathely und Györ der Reigen der Eröffnungen der neuen Mittelroute Via sancti martini. Weiter geht es am 4. September 2016 zwischen den Diözesen Györ und Eisenstadt. Ein Höhepunkt wird die Eröffnung zwischen der Diözese Rottenburg-Stuttgart, wo der Martinusweg geboren wurde, und der Erzdiözese Freiburg am 26. Oktober 2016 sein.

Alle weitere Informationen zum neuen europäischen Martinus-Pilgerweg finden Sie ab dem 01.09.2016 auf der Homepage www.martinuswege.eu 

Ökumenischer Pilgertag mit Bischof Fürst und Landesbischof July

Als Auftakt zum evangelischen Reformationsjubiläum 2017 und als Höhepunkt des katholischen Martinusjahres 2016 laden die evangelischen Kirchenbezirke und das katholische Dekanat im Landkreis Ludwigsburg zum ersten ökumenischen Pilgertag am Samstag 22. Oktober 2016, 14-19 Uhr, ein. Als besondere Gäste werden Bischof Dr. Gebhard Fürst, Diözese Rottenburg-Stuttgart, und Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July, Evangelische Landeskirche Württemberg, am Pilgertag teilnehmen. Der Pilgerweg möchte ein Zeichen der in den letzten Jahren gewachsenen Weggefährtenschaft beider Konfessionen im Landkreis Ludwigsburg sein. Die Pilger machen sich um 14 Uhr nach einer kurzen Einführung mit dem Segen der Bischöfe Fürst und July in der kath. Kirche St. Martinus in Kornwestheim auf den Weg. Es folgen Stationen in der evangelischen Martinskirche Kornwestheim und der Martinsgemeinde in Grünbühl. Die Schlussstation bildet die Karlshöhe, ein Ort des Teilens in evangelischer Tradition. In der Kirche auf der Karlshöhe findet um 18 Uhr zum Abschluss des Pilgertags ein ökumenischer Pilgergottesdienst mit den Bischöfen statt. Nach dem Gottesdienst können sich die Pilgerinnen und Pilger bei einem kleinen Imbiss und Getränken stärken. Auf einen Blick: 14 Uhr Beginn und Aufbruch in der kath. Kirche St. Martinus, Johannesstr. 21, fünf Gehminuten vom Bahnhof Kornwestheim. Die Pilgerstrecke ist 5 km lang und asphaltiert. Die Pilgergruppe ist in normalem Wandertempo mit 4km/Stunde unterwegs. 18 Uhr Abschließender Pilgergottesdienst in der Kirche auf der Karlshöhe, Auf der Karlshöhe 3, Ludwigsburg, Anbindung ÖNV: Verstärkter Busverkehr Linie 427 von Haltestelle Karlshöhe von 19:21 Uhr – 19:51 Uhr zum Bahnhof Ludwigsburg zur individuellen Weiterfahrt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Pilgertag findet bei jeder Witterung statt. Nähere Informationen gibt es bei den Dekanaten und der Dekanatsgeschäftsstelle Ludwigsburg Tel: 07141-961810 oder info@dekanat-lb.de

Weitere Informationen finden Sie: hier.

Ökumische Pilgerwanderung auf den Spuren des Heiligen Martin

Die Kolpingsfamilie Rottweil hatte zu einer ökumenischen Wanderung am 26. Juni 2016 eingeladen und 32 Christen beider Konfessionenen machten sich auf den Weg von Ratshausen oder von Schömberg nach Dotternhausen.
Auf dieser Teilstrecke des Martinus-Regionalweges-Süd-West wanderte man bis zur Kirche St. Martinus. Den ganzen Bericht mit Fotos finden Sie: hier.

Gäste aus der Diözese Eisenstadt auf den Spuren Martins unterwegs

Seit Sonntag weilt eine Pilgergruppe aus der Martinsdiözese Eisenstadt unter Begleitung von Generalvikar Martin Korpitsch in Rottenburg. Am Dienstag morgen konnte Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinusgemeinschaft e.V., die Gruppe in der Horber Stiftskirche Heilig Kreuz begrüßen und den Pilgern die roten Pilgerschals der Diözese überreichen. Diakon Klaus Konrad führt die Gäste durch die frisch rennovierte Kirche. Die Diözese Eisenstadt ist ein wichtiger Partner beim Aufbau der neuen Mittelroute des Martinusweges durch Europa. Als erste Diözese nach Rottenburg-Stuttgart hat die Diözese Eisenstadt am 11.11.2015 einen Martinspilgerweg eröffnet: den pannonischen Martinusweg. Am Mittwoch werden Rolf Seeger, Pilgerbeauftragter des Dekanats Rottenburg und Vorstand Josef Albrecht die Gruppe auf den Spuren des Heiligen Martin durch die Bischofsstadt führen. Am Donnerstag steht eine Fahrt zur Basilika nach Weingarten auf dem Programm, wo Prälat Werner Redies zur Pigergruppe stoßen wird.

Höhepunkt war am Mittwoch Morgen der Empfang bei Bischof Gebhard Fürst, dem die Gruppe ein Marillenbäumchen als Gastgeschenk mitbrachte. BIschof Fürst überreicht im Gegenzug eine gusseiserne Tafel "via sancti martini"

Pilger bei Bischof Fürst

Bischof Fürst mit Generalvikar Korpitsch

Pilgergruppe aus dem Burgenland

In der Stadt gepilgert

Eine überraschend große Zahl von Gästen und Mitgliedern der Kolpingsfamilie zeigten sich neugierig auf dem kurzen Pilgerweg durch Rottenburg. Die meisten Gäste entdeckten unerwartet unterschiedliche  Darstellungen des Hl. Martin auf dem Weg vom Eugen Bolz-Platz in den Dom. Ob Martin von Tours, oder die Persönlichkeiten des Widerstandes und Glaubenszeugen Eugen Bolz, Bischof Sproll oder der Jesuit Pater Rupert Mayer, der in Rottenburg seine Ausbildung absolvierte und zum Priester geweiht wurde, es waren interessante Details aus ihrem Leben zu erfahren und was deren starke Persönlichkeit geprägt hat. Kostproben: Martins Mantelteilung hoch oben in der nördlichen Seite des Turms, deren Folgen auf der südlichen Seite im Turm zu deuten sind. Im und um den Dom herum ist so manches Details zu entdecken, was selbst Rottenburger staunen lässt. Ähnlich verhält es sich auch mit Begebenheiten aus dem Leben der Personen des Widerstandes, ob es sich aus dem Wappen von Bischof Sproll ablesen lässt, oder ein Rätsel im Leben eines Rupert Mayer, dessen Deutung sich erst allmählich  abzeichnet. Das Ringen eines Politikers Eugen Bolz um Wahrheit und Werte und seiner Vision von engagierten Christen in Politik, Gesellschaft und Kirche  bleibt beispielhaft. Nachdem die Gäste auch im Dom  bisher kaum gesehene Details entdecken konnten, fand der Pilgerweg mit Liedern, Gebeten und Fürbitten im Geist Hl. Martin seinen Abschluss. „Dass es derart  Neues zu sehen gab, hätte ich nie geglaubt“, war ein Kommentar..

Abenteuer-Pilgern auf dem Martinusweg in den Sommerferien

Junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren können zu Beginn der
Sommerferien auf dem Martinusweg gemeinsam unterwegs sein. Fernab vom
(Schul)-Alltag und Stress bieten die Jugendreferate der Region Nord
(Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim, Hohenlohe) Pilgern auf dem
Martinusweg.

Nähere Informationen zum Abenteuer-Pilgern gibt es hier.

Ausstellung über den Heiligen Martin in der Martinuskirche in Malmsheim

Sankt Martin ist wohl der bekannteste Heilige der christlichen Kirche. Jedes Jahr im November ehren wir den selbstlosen römischen Legionär mit Laternenumzügen. In zahlreichen Orten wird die bekannte Szene der Mantelteilung mit einem Bettler nachgespielt. Aber St. Martin ist mehr als die Mantelteilung und Laternenumzug. Er hat in seinem Leben viel Gutes getan. Leider ist das Vielen gar nicht bekannt. Anhand seiner Lebensbeschreibung hat das Römermuseum Osterburken eine Ausstellung über das Leben des Martinus zusammengestellt. Auf 24 Tafeln ist das Leben und Wirken von Sankt Martin anhand von Comicszenen für Kinder verständlich nachgezeichnet. Erklärt werden heutige Martinsbräuche und die Rolle Martins als europäischer Heiliger. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Audio-Guide, in dem das Leben von Martin aus Sicht seines Biographen Sulpicius Severus nacherzählt wird. Alle Besucher erhalten ein Comic zum Mitnehmen mit den Bildern der Ausstellung und weitere spannende Seiten für Kinder mit Ausmalbildern und verschiedenen Rätseln.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Samstags 13-16 Uhr, Sonntags: Nach dem Gottesdienst bis 16 Uhr. Unter der Woche: Nach Anmeldung per E-Mail: macra.joha@kirchebb.de

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier.

Pilgern mit Bischof Gebhard Fürst auf dem Martinusweg im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten

Am 17. und 18. Juni setzt der Bischof sein alljährliches Pilgern im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten fort: von Bichishausen über Offenhausen bis Pfullingen. Auch in diesem Jahr wird anstelle der traditionellen Herbstwallfahrt herzlich eingeladen, mit Bischof Gebhard Fürst einen Teil des Martinuswegs im Dekanat zu pilgern. Am 17. Juni setzt der Bischof sein alljährliches Martinusweg-Pilgern mit einer Morgenandacht um 9 Uhr in der St. Gallus-Kirche in Bichishausen fort, wo er die letztjährige Etappe beendet hatte. Über Hundersingen geht es über Eglingen nach Dapfen, wo im Gasthaus Hirsch eine Mittagsrast eingelegt wird. Mit Besuch der Martinskirchen in Dapfen und Gomadingen endet die erste Etappe in Offenhausen. Nach einem geistlichen Impuls im alten Kloster (Museum) und an der Lauterquelle steht gegen 18 Uhr das Restaurant und Landhotel Winter (früher: Gulewitsch) für die Pilgernden mit einer Vespermahlzeit bereit. Am nächsten Morgen geht es dann um 8.30 Uhr in der St. Martinuskirche Großengstingen weiter über die landschaftlich reizvolle Strecke mit Schloss Lichtenstein, Nebelhöhle (mit Mittagsrast), Wackerstein und der Hochwiese "Wanne" bis Pfullingen. In der dortigen evangelischen Martinskirche wird die diesjährige Pilgeretappe mit einem ökumenischen Gottesdienst um 18 Uhr abgeschlossen. Selbstverständlich gibt es unterwegs – vor allem in Martinskirchen und sonstigen geeigneten Orten – Gelegenheit zum Innehalten und Erholen. Sie sind herzlich zum Mit-Pilgern eingeladen! Bitte denken Sie an ausreichend Getränke und Verpflegung. Zur Unterstützung der Organisation wird um Anmeldung an die Dekanatsgeschäftsstelle (Tel.: 07121 144840) gebeten.  

Nähere Informationen zu den beiden Pilgertagen finden Sie hier. 

Informationsflyer zu den Martinuswegen im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten: download.

Pilgerwoche auf dem Martinusweg im September 2016 - jetzt anmelden

Im September wollen wir fünf Tage gemeinsam auf dem Martinusweg durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart unterwegs sein. Wir pilgern an vier Tagen insgesamt ca. 104 Kilometer auf dem Hauptweg von Ehingen nach Hechingen. Die Etappen sind zwischen 19 und 32 km lang. Gepilgert wird nur mit Tagesrucksack. Dabei werden wir nicht nur eine wunderbar ursprüngliche Landschaft erfahren und erleben, sondern uns auch mit dem Heiligen Martin seinem Leben und seinem Wirken beschäftigen. Martin hat sein Leben ganz auf Gott hin ausgerichtet. So können auch diese Pilgertage für die Teilnehmer zu einer Suche nach Gottes Spuren ihrem Leben werden. Wir übernachten drei Mal im Bildungshaus Kloster Untermarchtal und zwei Mal im Bildungshaus St. Luzen Hechingen. Geleitet wird die Pilgerwoche von Monika und Wolfgang Bucher aus Rohrdorf. Anmeldungen sind bis zum 15. Juni 2016 möglich.

Informationsflyer zur Pilgerwoche

 

Martinusgemeinschaft mit der Diözesanwallfahrt in Tours

Gemeinsam mit rund 370 Pilgern und Pilgerinnen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Bischof Gebhard Fürst waren auch 20 MItglieder Martinusgemeinschaft auf den Spuren des Diözesanpatrons in und um Tours unterwegs. Ein herzliches Willkommen bereiteten Bischof Fürst und die erste Vorsitzende Monika Bucher den vier Pionierpilgern Werner Redies, Eugen Engler, Josef Albrecht und Wolfgang Bucher vor dem Pilgergebet in der Kirche von Vouvrey. Danach ging es 12 Kilometer auf dem Martinusweg an der Loire entlang zur Kathedrale nach Saint Gatien in Tours. Antoine Selosse und seine Mitstreiter vom Reseau Européen des centres culturel du st. Martin de Tours hatten den Tag hervorragend vorbereitet. Beeindruckend war der Zwischenstop im Kloster Marmoutier, welches Martin gegründet hat, von dem aber heute nur noch Ruinen erhalten sind. Weitere Stationen der Pilgerreise waren Ligugé, Candes, der Sterbeort von Martin und Poitiers. Ein Höhepunkt war das feierliche Pontifikalamit mit Bischof Gebhard Fürst in der Basilika Saint Martin und die anschließende Prozession um das Grab des Heiligen. Immer mit dabei war die Martinusgemeinschaft mit ihren beiden Fahnen, was auch zu vielerlei Gespräche mit Passanten führten. Einige deuteten das Rot der Fahne eher als Zeichen für einen - wenn auch sehr feierlichen - Gewerkschaftsprotest und waren dann sichtlich interessiert an unserer Pilgerreise. Viele Bilder und Bericht zur Diözesanwallfahrt finden Sie auf dem Pilgerblog und auf www.drs.de .

Morgenandacht in Vouvrey

 die Gruppe aus Balingen, Horb und Nagold

Martinsjahr 2016

das Grab des Heiligen Martin

Bayern Ag in der Martinusgemeinschaft tagt

In Landshut traf sich die Bayern AG in der Martinusgemeinschaft zur weiteren Wegeplanung. Erfreulich haben sich die Wege von Passau bis Landshut entwickelt, wo Professor Dr. Rainer Roth dank unermüdlichen Engagements bereits viele Wegabschnitt klären und festlegen konnte. In Landshut haben sich die Mitglieder des Frauenpilgervereins bereit erklärt, sich um den Martinusweg zu kümmern. Auch im Bereich Kaufbeuren ist der Weg bereist abgeklärt und soll demnächst ausgeschildert werden. Hier sind Verantwortliche aus dem Tourismus und der Städtepartnerschaft mit Szombathely aktiv und engagieren sich mit Nachdruck für das Projekt Martinusweg. Noch im Werden sind die Planungen im Bereich der Diözesen München-Freising und Augsburg. Bis Jahresende sollen aber auch hier die Festlegungen weitgehend getroffen sein. Geschäftsführer Achim Wicker freut sich, dass nun mit den Wegen in Bayern eine der letzten Lücken in der neuen Mittelroute von Szombathely nach Tours geschlossen werden kann. Im Herbst wird auch in den bayerischen Diözesen der neue Martinusweg durch Europa an mehreren Orten eröffnet werden.

Ausstellung über den Heiligen Martin in Malmsheim vom 25. Juni -13. Juli 2016

Eine Ausstellung, die in einer kindgerechten Darstellung das Leben des Hl. St. Martin wiedergibt, ist zu Gast in der Kirche St. Martinus in Malmsheim bei Renningen. Auf 24Tafeln, unterteilt in Zeitabschnitte, sind Leben und Wirken des Sankt Martin für Kinder verständlich nachgezeichnet. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Audio-Guide. Und damit der Besuch im Gedächtnis bleibt, erhält jeder Besucher ein Comic zum Mitnehmen mit Bildern der Ausstellung sowie lustige Ausmalbilder und spannende Rätsel. 

Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer zur Ausstellung.

Die Pilgerpioniere sind wieder unterwegs

Am 21. April sind Prälat Werner Redies und Eugen Engler, Bügermeister a.D., zusammen mit Wolfgang Bucher und Josef Albrecht zur letzten Etappe auf dem Martinusweg von Steinfort in Luxembourg bis nach Tours aufgebrochen. Sie pilgern auf dem Kulturweg via sancti martini treverorum und wollen die Bischofsstadt Tours am 19. Mai erreichen, wo sie auf die diözesane Pilgergruppe treffen.

Mit den besten Wünschen für eine gute Pilgerreise auf den Spuren des Diözesanpatrons spendete Bischof Gebhard Fürst den vier Pilgern den Pilgersegen.

Wie im Vorjahr werden Prälat Werner Redies und Eugen Engler wieder auf ihrem Pilgerblog berichten. 

Bischof Fürst spendet den Pilgersegen

 

Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin: Pilgerstart am 9. April 2016 mit vier Etappen

Die Martinusgemeinschaft lädt im Jubiläumsjahr gemeinsam mit den Dekanaten dazu ein, den Hauptweg des Martinusweges von Tannheim bei Biberach bis Schwaigern bei Heilbronn zu pilgern. Pilgerstart ist am 9. April 2016 mit den vier Etappen Biberach-Schemmerhofen, Hechingen-Rottenburg, Ludwigsburg-Besigheim und Heilbronn-Schwaigern.

Eine Übersicht aller Etappen finden Sie im Flyer "Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin", den Sie hier herunterladen oder unter der Email martinusgemeinschaft@drs.de bestellen können.

Detaillierte Informationen zu den einzelen Etappen finden Sie bei der jeweiligen Beschreibung, die Sie herunterladen können. Die Nummerierung der Etappen entspricht der Gliederung des Hauptweges. Detaillierte Informationen zum Verlauf der jeweiligen Etappe, zu Sehenswürdigkeiten und Kirchen finden Sie auf dieser Homepage unter der Überschrift "Wegverlauf" und dann "Hauptweg".

Informationen über die nächsten Etappen um Herunterladen:

Flyer "Immer wieder samstags"

Informationen zur Etappe Weil der Stadt - Leonberg am 24.09.2016

Informationen zur Etappe Laubach -Biberach am 24.09.2016

Informationen zur Etappe Schnürpflingen - Ulm-Wiblingen am 08.10.2016

 

Pressebericht über das Samstagspilgern und Fotos:

Artikel im Kath. Sonntagsblatt 14/2016

Pressemeldung der Diözese

Pressebericht Pilgern Hechingen - Rottenburg am 09.04.2016

Bericht vom Pilgern Besigheim - Laufen am 16.04.2016

Pressebericht der Bietigheimer Zeitung vom Pilgern Ludwigsburg - Besigheim am 09.04.2016

Bericht vom Pilgern Rottenburg - Oberndorf am 04.06.2016

Bericht vom Pilgern Lauffen - Heilbronn-Sontheim 04.06.2016

Fotos Samstagspilgern Ehingen - Obermarchtal 11.06.2016

Fotos Samstagspilgern Schemmerhofen - Burgrieden 02.07.2016

Fotos Samstagspilgern Böblingen - Herrenberg 16.07.2016

Bericht vom Samstagspilgern Böblingen - Herrenberg 16.07.2016

Pressbericht von Pilgern Erbach - Erbach 16.07.2016

 

Enthüllung der Gedenktafel pas des Saint Martin in Trier

Die Bischöfe von Szombathely und Rottenburg-Stuttgart haben vor kurzem zusammen mit Bischof Ackermann in Trier den Pas de Saint Martin an der Dominformation in Trier enthüllt. Diesen Fußbadruck des Heiligen Martin verleiht das Centre Culturel Européen Saint Martin de Tours vor allem Orten, an denen der Heilige Martin zu Lebzeiten war. Der Bischof von Tours weilte zwischen 371 und 386 mehrfach am Kaiserhof in Trier. Als Berater der Kaiser in Glaubensfragen waren die Bischöfe gefragt, besonders der wegen seiner Gabe, Kranke zu heilen, hochangesehene Bischof von Tours. Bei diesen Gelegenheiten betete er oft in der Trierer Bischofskirche, nahm 386 hier auch an einer Bischofsweihe teil. Die Gedenkplakette des französischen Künstlers Michel Audiard, zeigt den geteilten Mantel und das Schwert, wie es auf dem Logo der „Via Treverorum“, einem Teilstück des Europäischen Kulturwegs St. Martin, zu sehen ist. Hans-Georg Reuter, Beauftragter in der Diözese Trier für den Martinusweg, stellt fest: "Und „Fußspuren“ hat St. Martin im übertragenen Sinn im Trierer Land auch an den Orten hinterlassen, wo Menschen in Vergangenheit und Gegenwart sich einsetzen oder eingesetzt haben für Menschen, deren Leben bedroht war und ist, als einzelne oder in den zahlreichen sozial-karitativen Einrichtungen." Für die St. Martinus-Gemeinschaft und das Netzwerk Orte des Teilens am Martinusweg sprach Vorstandsmitglied Barbara Gitzinger ein Grußwort. Die St. Martinus-Gemeinschaft ist seit September 2014 Mitglied im Netzwerk der Centre Culturel Européen Saint Martin de Tours und damit als St. Martinus-Gemeinschaft / Kulturzenturm St. Martin Deutschland für die Kulturwege St. Martin in Deutschland verantwortlich.

Fotos und einen Bericht finden Sie hier: Information der Diözese Trier

Copyright: Bistum Trier

Neue Satzung der St. Martinusgemeinschaft trifft in Kraft

Am 01.09.2015 hat eine außerordentliche Vollversammlung der St. Martinusgemeinschaft e.V. eine neue Satzung und die Namensänderung in "St. Martinusgemeinschaft e.V." beschlossen. Mit der Veröffentlichung im kirchlichen Amtsblatt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 15.03.2016 tritt diese in Kraft.

In der Präambel wird noch stärker als bisher auf die Verbundenheit der Martinusgemeinschaft mit dem gesamten Martinusweg verwiesen: "Die Martinusgemeinschaft weiß sich in besonderer Weise dem Martinusweg, der von der Geburtsstadt des Heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, zu seiner Grablege nach Tours in Frankreich auch durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart führt, und seinem geistlichen Anliegen sowie seiner Völker verbindenden europäischen Dimension verbunden und verpflichtet."

Die Satzung kann in deutscher und englischer Sprache unter dem Button "Martinusgemeinschaft" heruntergeladen werden.

Internationale Tagung der St. Martinusgemeinschaft

Mit dem Martinusweg und dem Heiligen an sich beschäftigten sich die Teilnehmer der zweiten Tagung der St. Martinusgemeinschaft vom 10.- 12. März im Tagungshaus Regina Pacis. Vertreter aus deutschen Diözesen, sowie aus Ungarn, Österreich und Luxemburg trafen sich am Donnerstag Abend und Freitag Morgen zu einer Arbeitstagung. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch über die neue europäische Mittelroute des Martinusweges, welche im Herbst europaweit eröffnet werden soll. Neben dem Thema Wegeplanung und Eröffnung, ging es auch um die Belebung des Weges in den jeweiligen Diözesen.

Bei der anschließenden Tagung erfuhren die 35 Teilnehmer viel neues und wissenswertes zur Entwicklung der Darstellung des Heiligen Martin in der Ikonografie. Professor Walter Fürst zeigte diese Entwicklung anhand vieler Bilder auf und brachte auch die Erkenntnis, dass die ersten Martinsdarstellungen noch kein Pferd kennen. Diese zeigen einen stehenden Martin als Mönchsbischof auf Augenhöhe mit dem Bettler.

Während der Tagung wurden auch Teilabschnitt der Mittelroute vorgestellt: der Stadtrundgang auf den Spuren des Heiligen Martin in Trier, der Martinusweg in der Diözese Eisenstadt, in Luxemburg, in Kaufbeuren und der Regionalweg Nord im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm. Thematisch beschäftigten sich die Teilnehmer mit den Orten des Teilens, die ein wichtiges Element des Pilgerweges sind. Zum Abschluss pilgerten die Tagungsteilnehmer beim Angebot "Kraftquelle Samstagspilgern" auf den Spuren des Heiligen durch Leutkirch.

Gruppenfoto der Tagungsteilnehmer

beim Vortrag

Martinusweg auf der Pilgermesse in Hamburg

Am 27. Februar 2016 findet in der Hamburger St. Jacobi Kirche eine Pilgermesse statt. Die Martinusgemeinschaft ist dabei zum zweiten Mal vertreten, um über den Martinusweg zu informieren. Über 1.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern werden erwartet, die sich an über 30 Ständen über die verschiedenen Pilgerwege und Angebote informieren. Besonders groß war das Interesse im vergangen Jahr am Martinusweg.

Den Auftakt bildert der Pilgergottesdienst um 11.00 Uhr, zu dem die Teilnehmer mit einem Sternpilgern aus vier Richtungen pilgern.

Weitere Informationen: http://www.pilgern-im-norden.de

Tagung der St. Martinusgemeinschaft am 11./12. März im Bildungshaus Regina Pacis in Leutkirch

Die St. Martinusgemeinschaft lädt am Freitag, 11. März und Samstag 12. März 2016 zu ihrer zweiten Tagung ein. Alle Mitglieder der Martinusgemeinschaft, Engagierte für den Martinusweg in den Dekanaten und Diözesen, sowie Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Neben Informationen zur Belebung des Martinusweges in einzelen Dekanaten und Diözese, sowie die Ausgestaltung der Orte des Teilens am Martinusweg, steht auch Pilgern auf dem Weg rund um Leutkirch auf dem Programm der Tagung. Den Hauptvortrag "Die Entwicklung der Martinusikongrafie im Wandel der Zeit" hält Professor Walter Fürst.

Einen Anmeldung ist bis zum 12. Februar 2016 möglich. Weitere Informationen und den Tagungsflyer finden Sie hier: Seite 1 und Seite 2

 Die Martinusgemeinschaft wünscht allen Mitgliedern, Pilgern und Freunden des Martinusweges gesegnete Weihnachten

Liebe Mitglieder der St. Martinusgemeinschaft, liebe Pilgerinnen und Pilger auf dem Martinuswegs und liebe Freunde und Unterstützer des Weges,

ganz herzlich möchten wir uns bei Ihnen für die Mitarbeit und die Unterstützung im vergangenen Jahr 2015 bedanken. Als Highlights bleiben uns in Erinnerung: Die Verabschiedung unserer neuen Satzung bei der Vollversammlung im September, die Ausbildung von Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleitern für den Martinusweg im Oktober, die Teilnahme an der Pilgermesse mit einem Stand und drei Pilgeretappen auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart, ein Radiobeitrag des SWR über den Martinusweg, sowie zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und in Lokalzeitungen, das neue, moderne Gesicht unserer Homepage www.martinuswege.de, der Kalender des Kath. Sonntagsblatts, der Etappen des Martinuswegs näher bringt.

Die Erstbegehung der neuen Mittelroute Via Sancti Martini durch Prälat Werner Redies, Eugen Engler Wolfgang Bucher ist noch gut in Erinnerung. Viele von Ihnen haben die Etappen von Schwaigern bis zur belgischen Grenze verfolgt. Diese sind auch jetzt noch nachzulesen auf www.blog.martinusweg.de. Ein Höhepunkt des Jahres 2015 war das zweitägige Pilgern mit Bischof Fürst im Dekanat Ehingen-Ulm und im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten. Durch unsere Teilnahme an der Tourismusmesse CMT in Stuttgart und der Hamburger Pilgermesse konnten wir viele Menschen erreichen und über den Weg informieren. Darüber hinaus gab es natürlich viele Aktivitäten wie Pilgertage, Pilgern mit Schülern, Kraftquelle Samstagspilgern,… in ihren Kirchengemeinden und Dekanaten.

Ein weiteres Highlight war die erste Arbeitstagung mit Gästen aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Luxemburg an der neuen Mittelroute im Juni in Ergenzingen und die Gründung einer AG Bayern innerhalb der Martinusgemeinschaft, welche den Weg in Bayern festlegen und aufbauen möchte. Am 11. November konnte der pannonischen Martinusweg in der Diözese Eisenstadt eingeweiht werden. Wir denken auch an die beiden Auftaktveranstaltungen „Orte des Teilens am Martinusweg“ des Deutschen Caritasverbands im April und der AG Bayern innerhalb der Marti-nusgemeinschaft im September. Ein wichtiger und wegweisend Schritt war die Gründung eines Netzwerkes Orte des Teilens innerhalb der Martinusgemeinschaft, dessen Sprecherin Barbara Gitzinger aus Bruchsal ist. Für die neue Mittelroute wurde für die Strecke von Szombathely bis Worms ein neues Wegzeichen eingeführt, welches das Wegzeichen innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Elemente des Wegzeichens von Worms bis Tours aufgreift. Analog zur Annahme des Wegzeichens wurde auch eine spirituell, caritative Ausgestaltung der Mittelroute durch das Netzwerk der Europäischen Kulturzentren St Martin begrüßt.
Das alles ist für uns ein Grund dankbar, auf dieses arbeits- und ereignisreiche Jahr zurück zu blicken. Wir freuen uns auf das Martinusjahr 2016!

Der Vorstand: Monika Bucher, Constantin Weyrich, Josef Albrecht

Prälat Werner Redies, Achim Wicker, Geschäftsführer, Dr. Waldemar Teufel, Barbara Gitzinger, Andreas Nick

 

Mit dem SWR unterwegs auf dem Martinusweg

Der Martinusweg, benannt nach dem katholischen Heiligen St. Martin, ist ein weit gefächertes Wegenetz, das von Szombathely in Ungarn bis nach Tours in Frankreich reicht. Der Pilgerweg führt auch durch unsere Region. SWR-Redakteurin Annette Hübsch ist mir Monika Bucher und Rolf Seeger auf dem Martinusweg von Trochtelfingen nach Hechingen unterwegs. Treffpunkt unserer Wanderung ist die katholische Kirche St. Martin in Trochtelfingen. Der Weg führt über den Skihang hinauf zur Hennensteinkapelle hinunter nach Mägerkingen ins Laucherttal, über Burladingen ins Killertal. Von Jungingen aus geht es entlang der Bahngleise über Schlatt nach Hechingen. Ziel der Pilgerstrecke ist das katholische Bildungshaus St. Luzen, wo die Pilger komfortabel übernachten können. Allerdings ist eine Anmeldung erwünscht. Die Strecke ist 33 Kilometer lang, bietet viel landschaftliche Abwechslung, kulturelle Sehenswürdigkeiten und immer wieder einen schönen Blick auf die Burg Hohenzollern. Der Martinusweg ist gut beschildert und folgt dem gelben Kreuz auf dunkelrotem Grund. Dieses Symbol erinnert zugleich an das Schwert und den roten Mantel des heiligen Martins, so der Pilgerbeauftragte des Dekanats Rottenburg, Rolf Seeger. Die katholische Diözese hat Anfang November das Martinsjahr eröffnet. Denn vor fast 1.700 Jahren wurde der Patron der katholischen Diözese St. Martin geboren. Daher gibt es 2016 auch große Wallfahrten und kleine Pilgerreisen auf dem Martinusweg - auch auf der Strecke von Trochtelfingen nach Hechingen.

Den Radiobeitrag finden Sie auf der Homepage des SWR: hier

Oder direkt zum Nachhören: Beitrag 1 und Beitrag 2

 

Martinusweg auf der Gemarkung Schwaigern - es geht weiter

Die Seelsorgeeinheit im Leintal hat nun auf der Homepage der Seelsorgeeinheit eine eigene Unterseite für den Martinusweg gestaltet. Kurz hinter Schwaigern überschreitet der Martinusweg die Grenze zur Erzdiözese Freiburg. Das Ehehpaar Würzl, welches den Martinusweg betreut, ist derzeit dabei, die Strecke der neuen Mittelroute via sancti martini in Richtung Erzdiözese auszuschildern.

Zur Homepage gelangen Sie: hier

Ausbildung von Pilgerbegleitern für den Martinusweg

Vom 02.10. bis 04.10.2015 fand im Johann-Baptist-Hirscher-Haus in Rottenburg in Zusammenarbeit mit HAIV des Bischöflichen Ordinariates und der Martinusgemeinschaft eine Tagung für Pilgerbegleiter mit Austausch- und Weiterbildungselementen statt. 10 interessierte Teilnehmer hatten sich angemeldet und haben mit dem 4-köpfigen Vorbereitungsteam diese Tage verbracht mit div. Aufgaben über Spirituelle, persönliche, organisatorische und inhaltliche Kompetenzen. „Learning for doing“  war die Devise für den Samstag – pilgern auf dem Martinusweg mit Rolf Seeger, dieser praktische Tag zeigte gleich wie improvisiert und manches anders sein kann als man es geplant hat. Den Teilnehmern waren diese Tage eine Hilfestellung in ihrer Tätigkeit als Pilgerbegleiter in jeglicher Hinsicht und der Wunsch nach einer weiteren Fortbildung ist vorhanden.

 

Pannonischer Martinusweg in Eisenstadt eröffnet

Am Martinstag eröffnete Bischof Ägidius J. Zsifkovics den Pannonischen Martinusweg von Bratislava bis St. Martin an der Raab. Das Mittelstück dieses Pilgerwegs bildet einen Teil der neuen Mittelroute via sancti martini, welche von Szombathely durch Österreich, Bayern, die Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg, Mainz, Trier, Luxemburg und Frankreich nach Tours führen wird. Die Entwicklung des Pilgerweges im Burgenland ist ein enger Zusammenarbeit mit der Martinusgemeinschaft geschehen. Mit der Eröffnung des Pannonischen Martinusweges ist das erste Stück der Pilgerroute von Szomabathely nach Tours in Österreich nun offiziell festgelegt und eröffnet. Als Delegation der Martinusgemeinschaft überreichten Vorstand Josef Albrecht und Prälat Werner Redies bei der Eröffnung einen Gusstafel "via sancti martini", welche am Dom in Eisenstadt angebracht wurde.

Auch in den anderen Österreichischen Diözesen Wien, St. Pölten und Linz steht der Routeverlauf fest, so Geschäftsführer Achim Wicker. Am 30. November 2015 hat die Martinusgemeinschaft zu einem Treffen der österreichischen Diözesen, die am Martinusweg beteiligt sind, nach St. Pölten eingeladen.

Weitere Informationen zum Pannonischen Martinusweg finden Sie: hier

Diözesanwallfahrt nach Tours und Szombathely 2016

Im kommenden Martinusjahr bietet die Diözese Rottenburg-Stuttgart zwei Pilgerfahrten an. Die Große Diözesane Pilgerfahrt mit Bischof Gebhard Fürst führt vom 17. - 21. Mai 2016 nach Tours, wo der Heilige Martin Bischof war und zu weiteren Martinsorten wie Candes und Marmoutier. Vom 1. - 6. Oktober 2016 führt eine Wallfahrt mit Weihbischof Johannes Kreidler nach Szombathely in Ungarn, dem Geburtstort des Heiligen, in die Martinsdiözese Eisenstadt und zum Martinsberg Pannonhalma.

Nähere Informationen zu beiden Fahren finden Sie in den Informations- und Anmeldeflyern.

Flyer Tours       Flyer Szombathely

 

Plan B - Pilgern auf dem Martinusweg - ein Volltreffer

Manchmal kann ein aus der Not geborenes Alternativprogramm zu einem einmaligen Erlebnis werden, das alle Erwartungen übertrifft. Davon konnten wir aber noch nichts ahnen, als wir uns am Donnerstag, dem 15. Oktober 2015, frühmorgens auf den Weg machten um im Rahmen eines „Oasentages“ gemeinsam ein Stück auf dem Martinusweg zu pilgern. Der ursprüngliche Plan, einen Besinnungstag im Kloster Heiligkreuztal abzuhalten, konnte nicht verwirklicht werden. Da wir aber nicht auf den Oasentag verzichten wollten, musste kurzfristig eine Alternative her. Und die war glücklicherweise schneller gefunden als gedacht. Eine Idee, ein Anruf bei Rolf Seeger und Plan B -„Pilgern auf dem Martinusweg“ - war in trockenen Tüchern. Unklar war bis zuletzt nur, ob wir auch trockenen Fußes pilgern werden können, denn die Wetterprognose war sehr durchwachsen. Es sollte sich jedoch glücklicherweise herausstellen, dass außer den Begleitumständen von 4 Grad Kühlschranktemperatur keine größeren wettertechnischen Kapriolen zu erwarten waren. Warm eingepackt in Funktionsjacken, Schals und Mützen begannen wir also den Pilgerweg am Eugen-Bolz-Platz in Rottenburg und fuhren zunächst mit dem Bus nach Wendelsheim. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche St. Katharina, bekannt durch ihre Freskenmalerei aus dem späten 14 Jahrhundert , führte uns unser Pilgerweg zunächst an den westlichen Ortsrand von Wendelsheim, zu einem Bildstock mit zwei steinernen Sühnekreuzen. Dort konnten wir von Rolf Seeger erfahren, dass die stark abgewetzten und zerfurchten Oberflächen nicht etwa Zeichen natürlicher Verwitterung sind, sondern vielmehr Zeugnis für die Volksfrömmigkeit der ländlichen Bevölkerung über die Jahrhunderte hindurch ablegen. Immer wenn sich die Bauern zu ihren Feldern aufmachten, wurden die Werkzeuge im Vorbeigehen an den Kreuzen gewetzt, um bei Gott Segen für das Tagwerk zu erbitten. Dieser Brauch gab den Steinkreuzen über die Jahrhunderte hinweg ihr charakteristisch schroffes Aussehen. Nach diesem anschaulichen Exkurs, führte uns unser Pilgerweg weiter durch alte Streuobstwiesen einen steilen Pfad am Rande eines Weinbergs hinauf zum Märchensee. Trotz der Kälte zeigte sich der Herbst an diesem Tag von seiner malerischen Seite. Immer wieder blitzte ein Sonnenstrahl durch die Wolken und verwandelte die Bäume und Sträucher in ein leuchtendes rotgelbes Farbenmeer. Wohl selten hat das Gebet von Papst Franziskus über die Schönheit der Natur besser gepasst, als an diesem Ort und an diesem Tag. Vom Märchensee aus, ging es weiter durch den Wendelsheimer Steinbruch, dessen Sandsteine zum Bau zahlreicher Kirchen in der Region gedient haben, hinauf zur malerischen Tannenrainkapelle, oberhalb von Oberndorf. Unterwegs hielten wir immer wieder an markanten Wegpunkten inne, um einem geistlichen Impuls, Wissenswertem aus der Diözesangeschichte, oder aber einer humorvollen Anekdote aus dem reichen Geschichtenschatz von Rolf Seeger zu lauschen. Nach einem kurzen Abstecher in der Kirche St Ursula, deren spätgotische Schnitzaltar, als eines der wertvollsten und besten Kunstwerke im Oberen Neckargebiet gilt, war es an der Zeit, auch den Körper zu seinem Recht kommen zu lassen. Bei einem reichhaltigen Mittagessen und dem ein oder anderen Heißgetränk im Sonnenzentrum in Oberndorf, konnten die mittlerweile leicht durchgefrorenen Glieder wieder auf Betriebstemperatur gebracht werden. Gestärkt, aufgewärmt und ausgestattet mit einem offiziellen Martinus-Pilgerausweis, ging es mit dem Bus zurück nach Rottenburg. Den Abschluss bildete eine kurzweilige und interessante Führung durch den Rottenburger Dom. Beim abschließenden Gruppenfoto auf den Domstufen konnte man überall in zufriedene und glückliche Gesichter blicken. Für einige wird es wohl nicht der letzte Pilgergang auf dem Martinusweg gewesen sein. Ein herzliches Vergelt`s Gott an Rolf Seeger für die großartige Pilgerleitung – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Stiftungsschulamtes      

 Pilgern auf dem Martinusweg im Dekanat Hohenlohe

In Dörzbach hat Dekan Kuhbach zunächst in der Kirche den 24 Wanderern die Lebensgeschichte des Hl. Martinus nahe gebracht und allgemein etwas zum Martinusweg erklärt. Auf dem Weg nach Stuppach gab es dann weitere zwei Stationen: Vor dem Israelitischen Friedhof bei Laibach (es war Samstag, da betritt man den Friedhof nicht), hat Dekan Kuhbach allgemein etwas zu den jüdischen Gebräuchen bei Beerdigungen und Friedhöfen erzählt und ist davon ausgehend allgemein auf jüdisches Leben zu früheren Zeiten in Deutschland eingegangen. Nach regen Rückfragen ging es dann weiter zur nächsten Station, dem Hl. Kreuz bei Stuppach. Dort wurde während der Mittagspause für eine Wanderung ausführlich die Geschichte des Deutschen Ordens ausgebreitet. Ausgangspunkt hierfür war das vom Wittelsbacher Hochmeister Clemens August im Wald errichtete Stuppacher Heilige Kreuz. Der Abschluss der Wanderung war schließlich bei der Stuppacher Madonna, die von der dortigen Führerin sehr eindrucksvoll erklärt worden ist. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der VHS Dörzbach statt.

 

Martin verbindet  - Pilgertag der Dekanate Ludwigsburg und Böblingen am 10. Oktober

Erstmalig als gemeinsamer Pilgertag mit dem Dekanat Böblingen machen sich Pilger beider Dekanate auf den Weg von Leonberg  zur Solitude. Leitwort und Thema: Martin verbindet. Herzliche Einladung an alle Familien und Einzelne, Wander-begeisterte, Pilger, ... zum gemeinsamen Unterwegssein an diesem Pilgertag! Haben Sie Lust, am Pilgertag dabei zu sein? Die Strecke diesmal beträgt ca 9 km, reine Gehzeit ca. 2,5 Std.

Nähere Informationen finden Sie im Flyer: hier

 

Bischof Fürst pilgert am 2. und 3. Oktober auf dem Martinusweg

Am 2. und 3. Oktober pilgert Bischof Fürst auf dem Martinusweg in den Dekanaten Ehingen-Ulm und Reutlingen-Zwiefalten. Start ist um 9.00 Uhr an der Kirche St. Martinus in Ehingen. Auch Dekan Ulrich Kloos begleitet dei Grupe auf der 25 km langen Strecke teils an der Donau entlang, teils auf herrlichen Panoramawegen bis nach Zwiefalten, wo um 18:00 Uhr der Abschluss im Zwiefalter Münster stattfindet. 

Am 3. Oktober sind die Pilger ab Zwiefalten auf dem Martinusweg unterwegs. Sie sind herzlich eingeladen, Bischof Dr. Gebhard Fürst zu begleiten auf den etwa 22 Kilometern. Ab 9 Uhr geht es los in der Stephanus-Kapelle in
Zwiefalten-Baach über Wimsener Höhle, Hayingen, Indelhausen, Weiler, Gundelfingen. Die Pilgeretappe endet mit einer Eucharistiefeier 18 Uhr in der St. Gallus-Kirche. Für den Tag bitte Vesper und Getränke in den Rucksack packen. In Indelhausen besteht Gelegenheit zum Mittagessen. Die Martinusgemeinschaft lädt alle Mitglieder und interessierten Pilger und Pilgerinnern herzlich zum mitpilgern ein. Nähere Auskünfte, auch zur Rückfahrt oder zu Übernachtungsmöglichkeiten, entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer.

Informationsflyer für den 2. Oktober

Informationsflyer für den 3. Oktober

 

Auftakt zu den Orten des Teilens am Martinusweg in Bayern

Am Mittwoch, 16. September 2015 startet in Passau die Eröffnung der Orte des Teilens am Martinusweg in den bayerischen Diözesen. Dazu lädt die AG Bayern der Martinusgemeinschaft herzlich ein. Die Orte des Teilens sind ein Netzwerk der Martinusgemeinschaft, hervorgegangen aus einem Projekt des Deutschen Cariatsverbandes. Vom 16. - 20. September 2015 werden Orte des Teilens in Passau, Landshut, das KZ Dachau, Augsburg, Kaufbeuren und Memmingen besucht. Der Abschluss findet am Sonntag im Kloster Bonlanden statt. Eine Teinahme ist tageweise oder für den gesamten Zeitraum möglich.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Informationsflyer.

 Fotos vom Pilgerstart in Heilbronn und das Interview des SWR

Das Dekanat Heilbronn-Neckarsulm hat auf seiner Seite Fotos und das Interview des SWR mit den Pilgern veröffentlicht.

Zur Homepage des Dekanat Heilbronn-Neckarsulm kommen Sie: hier

Das Interview, welches am 4. August 2015 bei SWR 4 gesendet wurde, können Sie hier anhören.

 

Prälat Werner Redies feiert seinen 80. Geburtstag auf dem Martinusweg

Groß war die Überraschung, als eine Abordnung der Martinusgemeinschaft den Jubilar beim Frühstück überraschte. Neben den besten Wünschen hatten sie ein T-Shirt als Geschenk dabei. Dieses zeigt vorne das Logo des Martinusweges und hinten steht "Martinusweg 80". Auch am Geburtstag war Prälat Werner Redies pilgernd auf dem Martinusweg unterwegs. Über 18 Kilometer ging es bei Hitze von Ludwigshafen nach Worms. Dort wurde neben dem Dom auch die Martinskirche besucht, die als erste Kirche in Deutschland vom Europäischen Kulturzentrum der Kulturstraßen des Heiligen Martin den "Pas des St. Martin" (den Fußbadruck des Heiligen Martin) verliehen bekommen hat. Diese Zeichen wird nur an Orten angebracht, wo der Heilige Martin zu Lebzeiten auch war. Weitere Informationen zur Pilgertour lesen Sie auf unserem Pilgerblog.

"Stürmischer" Empfang in der Erzdiözese Freiburg

Einen sprichwörtlich stürmischen Empfang bereitete die Erzdiözese Freiburg beim "Grenzübertritt" den beiden Pilgern Werner Redies und Eugen Engler. Starker Wind und Regen hinderten die beiden und ihre Begleiter Achim Wicker und Constantin Weyrich aber nicht daran, weiter als Pioniere auf der neuen Mittelroute des Martinusweges zu pilgern. Umso herzlich war dann der Empfang in Eppingen, wo Barbara Gitzinger, Caritas Bruchsal und eine der Motoren des neuen Pilgerweges in der Erzdiözese Freiburg mit warmem Tee und Jacken auf die vier wartete. Ein gutes Gespräch bei Pfarrer Tschacher, der selber begeisteter Pilger ist, und wertvolle Tipps für den weiteren Weg mit auf den Weg gab, schloss einen guten ersten Pilgertag ab. Vielen Dank auch an Dekanatsreferent Peter Seitz und das Ehepaar Würzl, welche die Pilger in Schwaigern herzlich willkommen geheißen hatten und die Gruppe auf den richten Weg brachten.

Alle weiteren Informationen und Fotos zur Pilgertour von Werner Redies und Eugen Engler finden SIe auf dem Pilgerblog.

Stadt Kaufbeuren arbeitet an der neuen Mittelroute des Martinusweges mit

Die Stadt Kaufbeuren stellt auf ihrer Homepage seit kurzem den Martinusweg vor. Seit 1992 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Kaufbeuren und Szombathely in Ungarn, wo der Heilige Martin geboren wurde. Innerhalb der Bayern AG der Martinusgemeinschaft entwickeln Ehrenamtliche und Tourismusverantwortliche aus Kaufbeuren einen Teil der neuen Mittelroute des Martinusweges in der Diözese Augsburg. Dieser wird in Arlach an den bereist bestehenden Hauptweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart andocken.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Stadt Kaufbeuren.

 

Als Pioniere auf der neuen Mittelroute unterwegs - Blog startet wieder

Am 4. August starten Prälat Werner Redies und Eugen Engler, Bürgermeister aD, wieder als Pioniere auf der neuen Mittelroute des Martinusweges. Ausgangspunkt ist die Martinskirche in Schwaigern, wo der Hauptweg des Martinusweges in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bisher endet. Bereits am ersten Tag überschreiten die beiden Pilger die Diözesangrenze in die Erzdiözese Freiburg. Etappenziel am ersten Tag ist Eppingen. Weiter geht es dann über Bruchsal und das Kloster Waghäusel nach Speyer. Bis zum 30. August wollen beide auf ihrer Pilgerwanderung durch die Bistümer Speyer, Mainz, Trier und Luxembourg dann die französische Grenze erreichen. Ab Worms verläuft der Pilgerweg der neuen MIttelroute des Martinusweges auf der via sancti martini treverorum.

Die Pressemeldug der Diözese finden Sie hier.

Täglich werden beide wie bei den ersten beiden Pilgerwanderungen in ihrem Internettagebuch auf dem Martinuswegeblog berichten: Link

 

"Grenzen trennen - Wege verbinden": Einweihung und Segnung der Stationen

Pilgern auf dem Jakobusweg Bronchenzell - Markdorf und dem Martinusweg Unterteuringen - Friedrichshafen

Sehr viele Bürger, ohne und mit Pilgererfahrung, wollten bei der Einweihung der "Stationen am Weg" an den beiden Pilgerwegen mit dabei sein und waren gekommen, um gemeinsam ein Wegstück zu gehen. Es war wirklich tief beeindruckend, wie der Musikverein Riedheim und der Kirchenchor Bergheim - Hepbach dieses Ereignis begleitet haben. Die Segnung der Stationen wurde von den Pfarrern Ulrich Hund und Tibor Nagy würdig gestaltet. Auch die Pfarrer Robert Müller und Hermann Veeser aus Oberteuringen sind mitgepilgert. Bürgermeister Georg Riedmann und Ortsvorsteher Hubert Roth waren auch aktiv dabei. Ohne die großzügige Unterstützung der Stadtpolitik wäre dieses Projekt nicht so glatt gelaufen. Danke!!! Das schöne Wetter war bestellt und es hat sich auch prompt so eingestellt! Ob da das Jakoböle, wie die Pilger sagen, seine Finger im Spiel hatte? Die Familien Marschall Unterteuringen und Kreidler Oberleimbach haben die Plätze für die Statione zur Verfügung gestellt, den Gestaltern freie Hand gelassen und sie kräftig unterstützt. Der Dank gilt darüber hinaus allen weiteren Helfern und Gönnern, ohne die dieses Projekt "Stationen am Weg" nicht umsetzbar gewesen wäre. Im kommenden Jahr soll der Pilgertreff am Montag, 25. Juli 2016 angeboten werden.

 Weitere Bilder und Informationen: hier

 

Pflege auf dem Martinusweg - ein spiritueles Angebot für Mitarbeitende der Keppler-Stiftung

Pilgern ist mehr als wandern, so erläuterte die Pilgerführerin Macra Joha, als sie die Pilgergruppe der Kepplerstiftung auf dem Hofgut Mauren in Empfang nahm. Dreizehn Mitarbeitende aus Pflege, Betreuung und Verwaltung haben sich mit ihrer Mitarbeiterseelsorgerin Barbara Thon auf den Weg gemacht, um einen Abschnitt des Martinuspilgerweges im Dekanat Böblingen zu entdecken. Pilgerführerin Macra Joha ist Lehrerin und Dekanatsbeauftragte für Kirche und Schule im Dekanat Böblingen. Sie hatte mehrere Wegstationen vorbereitet, die anhand verschiedener Legenden über den Heiligen Martin Grundthemen wie – teilen, entscheiden, loslassen, vertrauen, bei sich sein und in Gemeinschaft sein zur Sprache und ins Tun brachte. Ein interessanter Weg, teils auf dem Skulpturenpfad bei Holzgerlingen gelegen, führte entlang reifender Weizenfeldern, über schattige Waldwege, vorbei an schilfgesäumten Teichen und lud immer wieder ein, sich neu auf die Schönheit der Natur ein zu lassen. Abwechslungsreich waren die Begegnungen der Mitarbeitenden aus drei Einrichtungen. Das gemeinsame Tun auf dem Weg, die Gesprächsimpulse und der gemeinsame Weg unter den Füßen schafften Verbindungen und Entspannung. „Leicht beflügelt gehe ich nach Hause“ so fasste eine Teilnehmerin ihre Erfahrungen zusammen. Ja. Und so soll es sein. Gemeinschaft und Spiritualität können stärken für den beruflichen und persönlichen Alltag. Die Mitarbeiterseelsorger der Keppler-Stiftung möchten helfen, Erfahrung der Bestärkung, Entspannung und Freude zu ermöglichen, dass auch ein belastender Alltag gemeistert werden kann.

Barbara Thon, Mitarbeiterseelsorgerin 

Foto: Barbara Thon, Keppler-Stiftung

 

Pilgern mit Eseln auf dem Martinusweg

Früher, im Mittelalter, pilgerten die Menschen, weil sie Vergebung ihrer Sünden suchten, Heilung bei Krankheit erwarteten. Heute hat der eine Pilger sportliche Ambitionen, der Andere möchte innere Ruhe finden und „entschleunigen“, sich selbst und/oder Gott finden, der Dritte will sich an der mittelalterlichen Kultur oder der Natur erfreuen. Für alle Pilger aber gilt, sie erwartet ein Abenteuer, früher mehr als heute, aber auf jeden Fall wird der Pilger auf seiner Reise immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, lernt fremde Menschen und nicht zuletzt auch sich selbst neu kennen. Nicht Jeder hat die Zeit, den Mut, sich gleich über Wochen und Monate auf Pilgerreise zu begeben. Deswegen wollen wir anbieten, wenigstens mal ein „Pilger-Schnupper-Wochenende“ (10.-12.9. 2015) zu erleben. Ganz besonders eignet sich hierfür eine Etappe des Martinusweges auf der Schwäbischen Alb, im landschaftlich einmalig schönen Großen Lautertal (RWM 1 Zwiefalten-Großengstingen, 47 km). Wir haben auf unserer Wanderung mit unseren beiden Esel-Wallachen Fred und Paulchen keinerlei sportliche Ambitionen. Wir wollen uns dem ruhigen Gang der Beiden anpassen und so, mit ihren Augen, unsere Umwelt neu und bewusster wahrnehmen. Und was auch noch Erwähnenswert ist, die Beiden freuen sich darauf, ihr Gepäck zu tragen, sie können also völlig frei und unbelastet losmarschieren! Auch sonst müssen Sie sich um Nichts kümmern, wir sorgen für Verpflegung und Unterkunft. Bewusst halten wir die Gruppe klein, sprich, wir werden zu sechst oder siebt unterwegs sein! Also, bei Interesse bitte kurz melden! Sollten Sie im September keine Zeit haben, melden Sie sich trotzdem, wir setzen Sie gerne auf unsere Warteliste und informieren Sie, wenn wir das nächste Mal losziehen! Detaillierte Informationen schicken wir Ihnen unverbindlich vorab per E-Mail zu. Wir würden uns freuen, mit Ihnen ein schönes Septemberwochenende  verbringen zu dürfen! Kontakt: Ulrich und Barbara Müller, uli.j.mueller@gmail.com

 

Ausbildung für Pilgerbegleiter auf dem Martinusweg

Die Martinusgemeinschaft lädt in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Ordinariat HA IV vom 02.10.2015 (Beginn mit dem Abendessen) bis 04.10.2015 (Ende mit dem Mittagessen) zu einer Pilgerbegleiterausbildung (Tagung für Pilgerbegleiter mit Austausch- und Weiterbildungselementen) ins Johann-Baptist-Hirscher-Haus, Karmeliterstr. 9 in 72108 Rottenburg a. Neckar ein. Diese Tage eignen sich für interessierte Personen,  die gerne mit Gruppen auf den Spuren des heiligen Martin unterwegs sind und ihre Erfahrungen mit anderen austauschen möchten. Sie sind herzlich eingeladen, wenn Sie noch auf der Suche sind nach spirituellen Materialien und Texten vom heiligen Martin (zum heiligen Martin und zum Pilgern) sowie nach Tipps wie Gruppen auf dem Weg begleitet werden können. Wir erwarten kein fundiertes theologisches Wissen, sondern wollen Ihnen Anregungen zur Hand geben und miteinander ins Gespräch kommen. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Monika Bucher Vorsitzende der Martinusgemeinschaft, Monika.Bucher@drs.de

Programm der Tagung: hier

 

Grenzen trennen - Wege verbinden

Pilgern auf dem Jakobusweg Bronchenzell - Markdorf und dem Martinusweg Unterteuringen - Friedrichshafen

Am Samstag, 25.Juli 2015, 14.00 bis 16.00 Uhr, lädt das Projekt "Stationen am Weg" ein zu einer Pilgerwanderung. Start ist in Unterteuringen am Ortseingang von Hepbach kommend um 14.00 Uhr. Das Ziel: Wir gehen vorbei an der Brunnisaachquelle, über Oberleimbach, Möggenweiler bis zum Weiher in der Oberstadt von Markdorf, zur Mauritiuskapelle. Um 16.00 Uhr werden die Pilgerstationen des Projekts gesegnet und offiziell ihrer Bestimmung übergeben.  Der Musikverein Riedheim und der Kirchenchor Bergheim-Hepbach begleiten die Veranstaltung. Die Segnung der Stationen wird von Pfarrer Ulrich Hund erfolgen.
Die Idee: Pilger, aber auch Spaziergänger und Radfahrer freuen sich immer, unterwegs Anlaufstationen zu haben, die zur Ruhe, Rast und zur Besinnung einladen. An zwei wunderschönen Stellen sind solche Stationen entstanden. Die Familien Marschall Unterteuringen und Kreidler Oberleimbach haben die Plätze zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen: hier

Internationale Arbeitstagung der Martinusgemeinschaft zur europäischen Mittelroute

Drei Tage lang tagte die Martinusgemeinschaft mit Gästen aus Ungarn, Österreich, Deutschland und Luxemburg im Tagungshaus Liebfrauenhöhe. Hauptthema war die künftige Mittelroute des Pilgerweges via sancti martini von Szombathely in Ungarn nach Tours in Frankreich. Als Kulturzentrum St. Martin Deutschland ist die Martinusgemeinschaft auch zuständig für die Kulturwege in Deutschland.

Beschlossen wurde die Gründung eines Netzwerkes der Orte des Teilens am Martinusweg, die damit künftig unter dem Dach der Martinusgemeinschaft den Pilgerweg bereichern werden. Ziel der Tagung war es möglichst viele der Beteiligten Diözesen und Akteure an einem Tisch zu versammeln, um gemeinsam an dem großen Vorhaben weiter arbeiten zu können. In der Erzdiözese Freiburg und in Luxemburg stehen die Wegverläufe und die Etappen so gut wie fest. Auf einer neuen Homepage soll der Pilgerweg ab dem zweiten Halbjahr 2016 vorgestellt werden und Pilger mit umfangreichen Informationen versorgen. Neben der Arbeit stand bei Andachten, Gebeten und einem Standrundgang in Rottenburg am Neckar auch die Person des Heiligen Martin im Mittelpunkt.

 Auch die Erzdiözese Wien berichtet über die Arbeitstagung: Homepage der Erziözese Wien

 

Pilgertag im Dekanat Rottenburg

Die Hitze am Samstag, 6. Juni 2015 konnte 16 Pilgerinnen und Pilger nicht vom Pilgern auf der 13 km langen Etappe des Martinusweges  von Rottenburg über Wendelsheim nach Oberndorf abhalten. Mit dem Segen von Dompfarrer Msgr, Kiebler im Dom St. Martin machte sich die Gruppe mit Diakon Josef Laupheimer und Rolf Seeger auf den Weg. Blickwinkel, die im Alltag unbeachtet bleiben, boten Impulse zum Nachdenken. Wer findet auf dem Weg vom Dom zum Eugen-Bolz-Platz die 10 Darstellungen des Hl. Martin? Auch im Zeugnis eines Eugen Bolz und in dem des Hl. Martin lassen sich unverhofft Gemeinsamkeiten entdecken. Zur Weggentalkirche und weiter über Eratskirch führte der Weg auf die Anhöhe beim Heuberger Turm, die eine faszinierende Aussicht ins Neckartal und nach Wendelheim bietet. Schattige Plätze dienten nicht nur der Erfrischung, sondern auch inhaltlichen Impulsen zum Nachdenken, Beten oder auch zum Gespräch. Akzente aus dem Leben des Martinus oder Teile der Legende aus der Martinusliteratur liefern Stoff genug. Nach einer guten Mittagsrast erschloss Pfarrer Uhl die für viele unbekannten aber wunderbaren Fresken der Pfarrkirche. Nach Liedern und dem Segen führte der Weg hinauf zum Waldrand der Wendelsheimer Höhe, von der aus die beiden Kirchtürme von Sülchen und Wurmlingen im Abstand von 3 km zu sehen sind. Von hier aus lässt sich die unbekannte und spannungsgeladene Beziehung der beiden Patrone Martinus und Briccius erzählen, die die Nachbarschaft dieser beiden Kirchen erklärt. Ein romantischer und kühlender Pfad führte am Märchensee vorbei zum alten Steinbruch, aus dem mancher Stein für die Kirchen der Umgebung stammt. Anlass über die Kirche und Martins Kampf für eine authentische Kirche nachzudenken. Daraus ergeben sich Denkanstöße die heutige Kirche „ins Gebet zu nehmen“, besonders jene Kirche aus lebendigen Steinen. Ein Waldweg lässt die Hitze fast vergessen bis auf einer Anhöhe im Wald die Tannenrainkapelle oberhalb von Oberndorf erreicht wird. Dort wartete schon Anna Heumesser, die die spannende Geschichte erzählte, wie es bei Kriegsende zum Bau der Kapelle gekommen ist. Weil es damals auf die Waldeshöhe hinauf keinen Weg gab, haben Frauen die Steine hinauf getragen und oben in ihren Anliegen den Rosenkranz gebetet. Später hat ein Bauer mit einem Ochsenkarren weiteres Material nach oben transportiert. Diese Kapelle hat für die Oberndorfer bis heute eine ganz besondere Bedeutung. Ein selten schön gestalteter und gepflegter Kreuzweg führt hinab nach Oberndorf. Mit Glockengeläut wurde die Pilgergruppe empfangen. Die Andacht zum Hl. Martinus bildete den liturgischen Abschluss des Pilgerweges. Wie es sich beim Pilgern ziemt, fand der Tag seinen fröhlichen Ausklang in der „ feurigen Gastronomie Sonne“ in Oberndorf. Ein erfrischendes und wohltuendes Bier mit Vesper war nach einem heißen Tag ein besonderer Genuss und eine Belohnung. Weil doch viele Interessierte wegen der Hitze nicht am Pilgertag teilnehmen konnten, wird  im Herbst dieses Pilgertag nochmals stattfinden. Rolf Seeger

 Martinusweg im Pilgerzentrum auf dem evangelischen Kirchentag

Von heute bis zum Sonntag präsentiert sich der Martinsweg im "Treffpunkt Pilgern" auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Das Pilgernzentrum ist in der Frauenkirche in Esslingen, Unter Beutau 7, untergebracht. Neben dem Martinusweg sind dort auch viele weitere Pilgerwege mit einem Informationsstand vertreten. 

Am Freitag, 5. Juni, wird gemeinsam von Martinusweg und Diakonie-Pilgerweg ein Pilgerweg zur Karlshöhe in Ludwigsburg angeboten. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr im Leonhardsviertel, Lazarettstraße / Ecke Leonhardsplatz. Start ist um 11:00 Uhr. Zu bewältigen sind rund 14 km.

Im Treffpunkt Pilgern bietet Prälat Rudolf Hagmann aus Tettnang um 14:30 Uhr einen einstündigen Workshop  zum Thema "Unter freiem Himmel - pilgern als Spurensuche" an.

Beim Sternpilgern am Samstag, 06. Juni, wird auch ein Teilstück auf dem Martinusweg gepilgert. Constatin Weyrich, Monika und Wolfgang Bucher und Karl Böck erwarten die Pilger zum Start um 11:30 Uhr am Schlossplatz. Weitere Treffepunkte sind die Martinskirche in Bad Cannstatt um 12:00 Uhr und der Berger Steg in Bad Cannstatt um 12:30 Uhr. Ziel ist die Esslinger Frauenkirche.

Weitere Informationen finden Sie im Informationsflyer: hier

Sternpilgern beim Ev. Kirchentag

 40 Teilnehmern kamen zum Sternpilgern auf dem Martinusweg beim Evangelischen Kirchentag.

 

Auf dem Martinusweg von Wolfegg nach Weingarten am 16.5.2015

Hatte es am Tag zuvor als der Blutritt in Weingarten stattfand den ganzen Tag geregnet, bot sich am Samstag ein herrliches Wanderwetter an. Bereits um 7:30 Uhr fanden sich insgesamt 19 Pilger davon 10 Firmlinge in der Pfarrkirche  St. Katharina in Wolfegg ein, um mit einem Impuls und dem Pilgersegen den Tag zu beginnen. Insgesamt hatten sich eigentlich 18 Firmlinge für diesen Pilgerweg angemeldet, der als Firmprojekt für die Firmvorbereitung angeboten wurde, vielleicht war die Pilgerstrecke mit 24 km für einige doch respektabel. Frau Zürn, die Pastoralreferentin der Seelsorgeeinheit Oberes Achtal spendete uns den Pilgersegen und begleitet uns auch auf dem gesamten Pilgerweg. Nach einer Stunde pilgern erreichten wir die Kapelle in Grund Ort eines weiteren Impuls. Zuerst jedoch wurden die Aufgaben verteilt und die Firmlinge übernahmen die Aufgaben des Mesner mit Glocken läuten Kerzen anzünden oder eines Lektors Fürbitten und Gebete vor zutragen. Verschiedene wenig bekannte Ereignisse aus der Vita des hlg. Martin verteilten sich als Impulse über die insgesamt 4 Stationen. Kurz vor der Mittagszeit erreichten wir die St. Magnuskirche in Waldburg. Hier konnten wir an einer Gebetsstunde zum Tag der ewigen Anbetung in dieser Gemeinde teilnehmen. Die Martinuskirche in Schlier erreichten wir nach einer weiteren Stunde pilgern. Sie war unser  nächstes Ziel mit dem Impuls über die caritativen Werke. Anschließend die verdiente Einkehr im Gasthaus in Schlier wo uns eine Pilgersuppe serviert wurde. Der Aufbruch war dann doch etwas schwieriger, lagen doch schon ca. 15 km hinter uns. Und nun scheinte auch die Sonne. Als wir oberhalb von Weingarten aus dem Wald kamen begrüßte uns schon die Basilika. Vorbei an der Jakobuspilgerstele und dem Martinusbrunnen erreichten wir unser Ziel die Basilika von Weingarten die dem hl. Martin geweiht ist. Wir waren dort nicht allein. 2 verschiedene Pilgergruppen die 3 bzw. 4 Tage u.a. auf dem Jakobusweg unterwegs waren zeigten uns die Gemeinschaft der Pilger. Ein Abschlussimpuls vor der hlg. Blutreliquie beendete unseren Pilgertag. Müde, ohne größere Blessuren und doch fröhlich und aufgeschlossen gab es einen Abschluss im Eiscafe bevor uns der Bus zum Ausgangspunkt nach Wolfegg zurück brachte. Besonders auffallend war das tolle Engagement der Firmlinge und das Miteinander mit den den anderen/älteren Pilgern.

Pilgern als Firmprojekt eine sehr gute Idee, evtl. würde ein mehrtägiges Pilgern und damit verbunden ein Übernachten in Pilgerherbergen/Bildungshäusern/Erholungshäusern das Pilgern bzw. den Sinn des Pilgern noch mehr vertiefen.

Wolfgang Schmid  

Martinus-Pilger im Familienferiendorf Langenargen

Erstmals lud das katholische Schulwerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart Familien von Schülern katholischer Schulen nach Langenargen ins Feriendorf Langenargen ein, um von dort aus ein Stück auf der Regionalroute-Süd des Martinus-Pilgerwegs zu pilgern. Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Diözese: von Obermarchtal, Rottweil, Rottenburg, Abtsgmünd, Reutlingen und Ravensburg.  So machten sich am Samstag nach Himmelfahrt rund 40 Personen - darunter viele Kinder und Jugendliche -  auf den Weg. Die knapp 20 km lange Wegstrecke von Langenargen Richtung Wangen führt zuerst am Bodensee entlang und dann Argen aufwärts durch das schöne Bodenseehinterland mit Hopfengärten und Obstanlagen. Feriendorfleiter Heinrich Kapp  und Pilgerführer Norbert Durach aus Leutkirch sorgten für eine sichere Wegbegleitung. Da der Weg als Rundweg angelegt war, kamen die Pilger am Nachmittag mit müden Füßen aber frohen Herzens wieder im Feriendorf an, wo frisch gebackener Kuchen die hungrigen Wanderer stärkte. Die geistliche Leitung des Pilgertages hatte Dekanatsreferentin Christa Hecht-Fluhr. An Hand der Lebensgeschichte des Heilige Martin, die an den einzelnen Stationen gelesen wurde, erlebten die Pilgerinnen und Pilger, dass Martin nicht nur der berühmteste „Mantelteiler“ der Geschichte ist, sondern dass er auch als „Friedensstifter“ und „Brückenbauer“ den Menschen heute interessante und wichtige Impulse geben kann. Gerade auf der Wegstrecke des Martinswegs durch das Drei-Länder-Eck wird deutlich, dass man Martinus durchaus als „Patron Europas“ bezeichnen kann. Zum Abschluss des Familienwochenendes nahmen  die Pilger am Sonntag  am Gottesdienst in der St. Martins-Gemeinde Langenargen teil. Pfarrer Ulrich Steck begrüßte die Gäste sehr herzlich und Christa Hecht-Fluhr rundete das Pilgerprogramm mit einer Führung „in und um St. Martin“ ab.

 

"Geh mit uns ..." Pilgertag auf dem Martinusweg am 6. Juni

Das Dekanat Rottenburg lädt am Samstag, 6. Juni 2015 zum Pilgertag ein. Stationen auf der Pilgerwanderung sind: Dom St. Martin, Weggental, Wendelsheim, Märchensee über die Tannenrainkapelle nach Oberndorf.

Der Auftakt ist um 9.30 Uhrim  Dom St. Martin, Rottenburg - mit Pilgersegen, der Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche in Oberndorf.  Einkehr : Sonne – feurige Gastronomie in Oberndorf. Die Rückfahrt erfolgt ab Oberndorf mit dem Linienbus.
Zu bewältigen ist eine Wegstrecke von ca. 13 km, Rucksackvesper und Getränke sind selbst mitzunehmen, Fahrtkosten für die Busfahrt sind selbst zu bezahlen. Diee Teilnehmer erhalten einen Pilgerausweis und Pilgerstempel. Der Pilgertag findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Leitung: Rolf Seeger,  Dekanatsverantwortlicher für den Martinusweg: Tel: 07472 22510 und Diakon Josef Laupheimer.


Weitere Informationen: hier

 

Grenzen trennen - Wege verbinden

Pilgern auf dem Jakobusweg Bronchenzell - Markdorf und dem Martinusweg Unterteuringen - Friedrichshafen

Am Samstag, 25.Juli 2015, 14.00 bis 16.00 Uhr, lädt das Projekt "Stationen am Weg" ein zu einer Pilgerwanderung. Start ist in Unterteuringen am Ortseingang von Hepbach kommend um 14.00 Uhr. Das Ziel: Wir gehen vorbei an der Brunnisaachquelle, über Oberleimbach, Möggenweiler bis zum Weiher in der Oberstadt von Markdorf, zur Mauritiuskapelle. Um 16.00 Uhr werden die Pilgerstationen des Projekts gesegnet und offiziell ihrer Bestimmung übergeben.  Der Musikverein Riedheim und der Kirchenchor Bergheim-Hepbach begleiten die Veranstaltung. Die Segnung der Stationen wird von Pfarrer Ulrich Hund erfolgen.
Die Idee: Pilger, aber auch Spaziergänger und Radfahrer freuen sich immer, unterwegs Anlaufstationen zu haben, die zur Ruhe, Rast und zur Besinnung einladen. An zwei wunderschönen Stellen sind solche Stationen entstanden. Die Familien Marschall Unterteuringen und Kreidler Oberleimbach haben die Plätze zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen: hier

 

 

Pilgern auf dem Martinusweg von Hausen im Tal nach Beuron und Gnadenweiler am 17. Mai 2015

Die nächste Wanderung auf dem Martinusweg des Dekanats Balingen führt am Sonntag, 17. Mai von Hausen im Tal bis nach Beuron mit anschließender Weiterfahrt auf den Gnadenweiler, wo eine Maiandacht gefeiert wird. Treffpunkt ist um 13.00 Uhr in der St. Nikolaus-Kirche in Hausen im Tal. Dekan Anton Bock wird dort die Teilnehmer begrüßen, sie mit Gebeten und Liedern auf den Weg einstimmen und ihnen den Pilgersegen erteilen. Der Pilgerweg (8 km ) führt die Pilger singend, betend und schweigend auf ebenen Wegen durch das wunderschöne Donautal bis nach Beuron. Die Autofahrer werden mit einem Bus zurück nach Hausen im Tal gebracht, um dort ihre Fahrzeige abzuholen. Nachdem die Mitfahrer zugestiegen sind, geht es auf den Gnadenweiler. In der Kapelle Maria Mutter Europas wird Dekan Anton Bock um 18 Uhr zum Abschluss eine Maiandacht feiern. Wer möchte, kann mitpilgern oder auch erst zur Maiandacht abends dazukommen und dann bei einer gemütlichen Einkehr im „Kapellenblick“ den Tag harmonisch ausklingen lassen.

 

Orte des Teilens auf der künftigen Mittelroute via sancti martini

Mitte April wurden in den Diözesen Freiburg, Mainz, Trier und Luxemburg "Orte des Teilens" an der künftigen Mittelroute des Martinusweges eingeweiht. Die Auftraktveranstaltung Orte des Teilens am Martinusweg bildete gleichzeitig den Abschluss der gleichnamigen Caritas-AG, welche Dr. Eugen Baldas vom Deutschen Caritasverband geleitet hat. Rund vierzig Pilger machten sich am ersten Tag von der Martinskirche in Heidelsheim auf nach Bruchsal, wo Caritaspräsident Dr. Peter Neher an der Bruchsaler Tafel, als einem Ort des Teilens, ein Wegzeichen befestigte. Im Dekanat Bruchsal kümmert sich eine Arbeitsgruppe mit Barbara Gitzinger, Diakon Albert Wild (beide Caritas), Dekan Wolfram Stockinger und Marianne Huber mit großem Engagement um den künftigen Martinusweg und die Orte des Teilens. In Worms wurde das soziale "Cafe Gleis 7" der Caritas mit einer Informationstafel als Ort des Teilens gekennzeichnet. In den anderen Stationen wurden in vier Tagen weitere Orte des Teilens wie Altenheime und Einrichtungen für Wohnungslose besucht.

Die Martinusgemeinschaft sieht die Orte des Teilens als Bereicherung für den Martinusweg, weil diese Orte ganz im Sinne des Heiligen Martin Not von Menschen aufzeigen und bewußt machen und somit zum Nachdenken, zum Handeln und zu neuen Intiativen für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft anregen können. Für den Vorstand der Martinusgemeinschaft überreichten die Vorsitzende Monika Bucher, der zweite Vorsitzende Constantin Weyrich und Geschäftsführer Achim Wicker an Stationen auf dem Weg Wegzeichen für die neue Mittelroute, wo diese bereits feststeht und übergaben für Martinskirchen auf dem Weg das gusseiserne Schild via sancti martini. Die Eröffnung der neuen Mittelroute via sancti martini ist für das kommenden Jahre geplant.

 

Pilger aus dem Bistum Görlitz unterwegs auf dem Jakobs- und Martinusweg

14 Jakobspilger waren in der Osterwoche im Görlitzer Partnerbistum Rottenburg-Stuttgart zu Fuß mit Rucksack unterwegs. Täglich begleitete die Pilger ein Wort aus der Lesung der Hl. Messe. Der Ostermontag eröffnete mit der Verheißung „Du zeigst mir die Wege zum Leben“ (Apg 2,28). Der Ostersamstag schloss mit der Wegweisung „Unmöglich können wir schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg 4,20). Von Winnenden bis Rottenburg erlebten die Pilger vielfältige herzliche Gastfreundschaft. Im Gebet der Laudes beteten sie stets für die Menschen, denen sie begegnen durften.
In Plochingen feierte die Gruppe mit der dortigen Kolpingfamilie die Hl. Eucharistie als Dank für 25 Jahre lebendige Partnerschaft mit Görlitz Hl. Kreuz, um die sich besonders die langjährigen Vorsitzenden Heinz Beuter und Reinhard Seewald verdient gemacht haben. Ab Tübingen geht der Jakobsweg parallel zum Martinusweg. Hier begleitete die Pilger fachkundig und mit viel christlichem Humor Kolpingbruder Rolf Seeger aus Rottenburg. Im Wurmlingen lud die dortige Kolpingfamilie zur Rast auf der „Papstbank“ im Schatten der Kirche sowie zu einer leiblichen und geistlichen Stärkung ein. In Rottenburg feierten die Pilger im Dom wiederum mit der Kolpingfamilie und Präses Offizial Thomas Weißhaar die Hl. Messe. In der Predigt erinnerte der Görlitzer Generalvikar Hoffmann an die treue partnerschaftliche Hilfe des Bistums Rottenburg-Stuttgart während der Zeit der DDR und darüber hinaus und sprach die Hoffnung aus, dass die Geschichte der Verbundenheit weitere Höhepunkte schreiben wird. Dazu könnten auch die Pilgerwege anregen. Wörtlich sagte der Generalvikar: „In Görlitz ist die Kathedrale dem Hl. Jakobus geweiht, hier in Rottenburg dem Hl. Martin von Tours. Mit beiden Heiligen verbinden wir inzwischen europaweite Pilgerwege. Im kommenden Jahr wird das große Pilgerjahr zum 1300. Geburtstag des Hl. Martin von Tours begangen. Jakobus und Martinus, beide haben auf ihre Weise erfahren, wie Jesus ihnen die Wege zum Leben gezeigt hat. Das geben sie uns weiter. Und jeder von uns darf in den Spuren Jesu und seiner Heiligen das bezeugen, was er selbst empfangen und verstanden hat.“

Weitere Informationen: www.bistum-goerlitz.de

Kraftquelle Samstagspilgern Dekanat Allgäu-Oberschwaben

Pilgern auf dem Martinusweg von Leutkirch nach Wolfegg

Bereits um 7:30 Uhr starteten vom Bahnhof Wolfegg aus 12 Pilger(innen) mit dem Zug nach Leutkirch wo weitere 8 Pilger hinzu kamen. Unter den Pilger befanden sich 4 Firmlinge aus Bergatreute und 1 Firmling aus Wolfegg. Hatte es den ganzen Freitag vorher noch bis tief in die Nacht geregnet, konnten wir schon die ersten Sonnenstrahlen in der Morgenfrische erkennen. Nach einem geistlichen Impuls und dem Pilgersegen in der Martinskirche zu Leutkirch  ging es zuerst schweigend durch die Stadt bis wir dann über Heggelbach Willerazhofen erreichten. Eine kurze Vesperpause gönnten wir uns an diesem doch relativ windigen und kühlen Morgen bevor wir in der zur Zeit in Renovierung befindlichen Kirche einen Impuls zum Thema Weg hörten und mit einem Kanon uns wieder auf den Weg begaben. Der Weg durch Willerazhofen war geprägt von der Suche nach einer Bäckerei da unsere Firmlinge aus Bergatreute bereits bemerkt hatten dass ihr Verpflegung nicht ausreichen könnte. Die Suche war jedoch vergeblich tat der guten Stimmung unserer Firmlinge nichts an, da jeder ihnen Hilfe anbot. Über das Rötseer Moor erreichten wir die Rötseer Wallfahrtskirche die romantisch auf einer kleinen Erhebung zwischen den Mooren thront. Ein idealer Ort für einen Impuls über das Wegsymbol des Martinusweges und der Marienverehrung. Weiter führte uns der Weg Richtung Immenried. In der Kapelle in Rahmhaus bot sich um 12:00 Uhr an den „Engel des Herrn „ zubeten und sich anschließend in das Kapellenbuch einzutragen. Ein weiterer kurzer Stopp legten wir bei der am Ortseingang von Immenried befindlichen Rochuskapelle ein, wo es auf dem Fußboden in der Kapelle den Fußabdruck eines „Heiligen“ zu bestaunen gab. Eine für alle Teilnehmer freudige Überraschung gab es in Immenried als wir fest stellten das das um diese Zeit bereits geschlossene Cafe Fatima für uns extra nochmals öffnete und sogar die Kaffeemaschine anwarf. Im Cafe konnten wir uns so aufwärmen und durften unser mitgebrachtes Vesper verzehren. Entlang einer Reihe von wunderschönen Weihern pilgerten wir zur Martinuskirche von Eintürnenberg, bei der wir von weitem feststellen konnten das der Kirchturm leicht geneigt ist. Als wir uns der Kirche  näherten erklangen als Überraschung zu unserer Begrüßung die Kirchenglocken. Bei dem Gottesdienst in der Martinuskirche durften wir den Segen mit der Martinusreliquie empfangen und unsere Firmlinge erhielten als äußeres Zeichen für ihr mitpilgern den Martinusanstecker der Martinusgemeinschaft überreicht. Über schöne Waldwege, an vielen Weihern vorbei  führte uns der Pilgerweg auf der letzten Etappe zurück zum Bahnhof Wolfegg. Nach 7 ½ Stunden hatten wir unser Tagesziel erreicht. Was bleibt sind die Erinnerungen an eine wirklich schöne Pilgergemeinschaft die mit Herz und Seele mit gepilgert, mit gebetet und mit gesungen hat.

Bericht: Wolfgang Schmid

 

Österreichische Diözesen unterstützen Martinusweg

Bei einem Treffen des Vorstands der Martinusgemeinschaft mit Vertretern der östereichischen Diözesen Eisenstadt, Wien, St. Pölten und Linz konnten weitere Fortschritte beim Aufbau der neuen Mittelroute des Martinuswege von Szombathely nach Tours erzielt werden. Alle vier österreichischen Diözesen durch die der neue Pilgerweg führt sagten ihre Unterstützung zu. Bis Ende Mai 2015 sollen die Etappen verbindlich festgelegt sein und bis in einem Jahr soll die Homepage für die Mittelroute zur Verfügung stehen.

  

 

Wegzeichen für die Mittelroute steht fest 

Gäste aus Tours, Luxemburg und Ungarn kamen am 23. März auf Einladung des Vorstands der Martinusgemeinschaft nach Rottenburg, um dort über die Umsetzung der neuen Mittelroute des Martinuswegs von Szombathely nach Tours zu reden. Der Tag begann mit einer Domführung und pilgernd auf dem Martinusweg ins Weggental. Am Nachmittag besprachen Antonie Selosse, Geschäftsführer des Réseau Européen des Centres culturels Saint Martin (RCCSM), Mireille Sigal aus Luxemburg, Gyöngyi Derksen und Lilian Turiet aus Ungarn den Wegverlauf der neuen Mittelroute und legten das Wegzeichen fest. Dieses ist nun verbindlich für die Wegstrecke der neuen Mittelroute von Szombathely bis nach Worms bzw. Trier. Dort geht die Mittelroute über den in die bereits bestehende via sancti martini treverorum. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart bleibt das bisherige Wegzeichen gültig.

Das neue Wegzeichen orientiert sich in Form und Gestaltung am Logo der Martinusgemeinschaft Rottenburg-Stuttgart. Ergänzt wird es durch das Wegzeichen der via trevororum, welches den Fußabdruck des Heiligen Martin, der für Orte steht, an denen der Heilige zu Lebezeiten war, sowie das Schwert und den geteilten Mantel zeigt.

 

Papst Franzikus grüßt die Martinusgemeinschaft

Folgende Email erreichte uns von Dr. Waldemar Teufel: Berichten möchte ich Ihnen hiermit noch von einem schönen Erlebnis, nämlich der Begegnung mit Papst Franziskus am 17. März 2015. Die Begegnung mit persönlicher Vorstellung fand im Vatikan in Santa Marta statt. Meine Frau und ich waren zur Messfeier des Papstes um 7 Uhr mit anschließender Begegnung zusammen mit Herrn Kardinal Kasper eingeladen. Kardinal Kasper überrreichte dem Papst nach der Messfeier sein Buch "Franziskus". Ich war als Vorstand der Kardinal Walter Kasper Stiftung mit dabei. Die Stiftung hat das Buch finanziell gefördert. Ich bemerkte, dass dem Papst der Martinusgemeinschafts-Pin an meinem Revers auffiel. Ich erläuterte ihm, was er bedeutet und informierte ihn näher über unsere Martinusgemeinschaft. Er war beeindruckt und bat mich, Grüße zu übermitteln. Humorvoll bemerkt er aber noch: "Martinus war kein Deutscher".

 

Martinusweg auf der Pilgermesse in Hamburg

Am 20./21. Februar 2015 fand in der Hamburger St. Jacobi Kirche eine Pilgermesse statt. Dabei war erstmals auch der Martinusweg vertreten. Über 1.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern konnten sich bei der Pilgermesse an 37 Ständen über die verschiedenen Pilgerwege und Angebote informieren. Groß war das Interesse am Martinusweg.

Ein Sternpilgern in drei Gruppen bildete am morgen den Auftakt für die Pilgermesse. Die gegen 11 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet wurde. Danach öffneten die Stände. Kurz vor Ende der Pilgermesse war am Stand des Martinusweges auch der letzte Flyer verteilt. 

     

Geschäftsführer Achim Wicker wurde am Stand von Toni Wintersteller, Pilgerwege in Österreich besucht.

Weitere Informationen und einen Anmeldeflyer finden Sie: hier

Martinusgemeinschaft auf der CMT Touristikmesse in Stuttgart

Spezieller Pilgerstempel auf der CMT erhältlich

Am Samstag, 17. Januar und Sonntag, 18. Januar 2015 informieren Mitglieder der Martinusgemeinschaft jeweils von 10.00 - 18.00 Uhr am Stand der Pilgerwege B 66 in Halle 9 über den Martinusweg. Neben vielen Informationsmaterialien erhalten Besucher dort auch den Pilgerausweis und einen eigens für die CMT angefertigten Stempel. Neben dem Martinusweg sind der Jakobusweg und der Diakoniepilgerweg am Stand vertreten. Wir freuen uns über ihren Besuch am Stand der Martinusgemeinschaft!

Im Forum der Kirchen halten Martinuspilger ab Samstag, 17. Januar, jeweils um 16.00 Uhr einen kurzen Vortrag über ihre Pilgererlebnisse auf dem Martinusweg.

Die Übersicht der Vorträge finden Sie hier: Vorträge im Forum der Kirchen

 

Wegzeichen des Martinuswegs als Springerlemodel erhältlich

Im Rahmen des 40-jährigen Bestehens unserer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Biberach sind Mitarbeiter und Beschäftigte gemeinsam aufgebrochen, um ein Stück des Martinusweg zu gehen. Auf unserer Pilgerreise haben wir viele Menschen getroffen, die mit Ihrer Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft unsere Reise bereicherten. Um unseren Dank und unsere Anerkennung zum Ausdruck zu bringen, haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Schwäbische Springerle – verziert mit dem Kreuz des Martinuswegs! Die positiven Reaktionen und Rückmeldungen zu den schwäbischen Springerle haben uns so beeindruckt, dass wir uns dazu entschlossen haben, mehr von unserem Holzmodel zu produzieren und sie der Öffentlichkeit zum Verkauf anzubieten. Somit können auch Sie Ihre eigenen Springerle herstellen und Ihren Wegbegleitern auf dem Martinusweg als Pilgergeschenk überreichen. Wenn Sie Interesse an unserem Holzmodel oder Fragen dazu haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: WfbM Biberach – Tel.: 07351-1589-50 oder per E-Mail:

WfbM.Biberach@st-elisabeth-stiftung.de Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

Das Rezept finden Sie hier.

 

Pilgerspaziergang für Familien

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen pilgerte eine kleine Gruppe aus dem Dekanat Böblingen am vergangen Sonntag am Martinusweg. Als „Pilgerspaziergang für Familien“ war die Veranstaltung ausgeschrieben und das lockte Mitpilger aus drei Generationen auf den Weg.
Vorbereitet und durchgeführt wurde der Nachmittag von der Familienbeauftragten des Dekanats, Angela Knupfer und der Dekanatsbeauftragten für Kirche und Schule, Macra Joha.  An 4 Stationen wurden Legenden aus dem Leben des heiligen Martinus erzählt und gemeinsam überlegt, wie dies für das heutige Zusammenleben als Familie gedeutet werden kann. So hörten alle gespannt zu, wie Martinus auf alle Sicherheiten verzichtete, als er das römische Heer verließ und sich ganz dem Schutz Gottes anvertraute. Die Übertragung in unsere Zeit fiel leicht: gilt es doch als Eltern auch, immer mehr die Kinder ziehen zu lassen. Und da tut es gut, sie von Gott begleitet zu wissen.
Natürlich kamen auch Naturerfahrungen und spielerische Elemente nicht zu kurz: eine gegenseitige Rückenmassage ließ spüren, wie gut es tut Wegbegleiter zu haben, und beim Legen eines Naturmandalas arbeiteten Alt und Jung Hand in Hand.
Mit einer stimmungsvollen Andacht in der Kirche in Mauren ging der Nachmittag zu Ende. Im Frühjahr wird dieser Spaziergang noch einmal angeboten. Vielleicht sind Sie mit Ihrer Familie dann auch dabei? Wir freuen uns darauf!
   

 

Europa kann von Martinus lernen - Interview mit Prälat Redies

Vom 22. Juli bis 23. Oktober sind Prälat Werner Redies, emeritierter Generalvikar der Diözese, und der ehemalige Schemmerhofener Bürgermeister Eugen Engler über 1000 Kilometer von Ungarn bis nach Ochsenhausen gepilgert. Über die Erlebnisse beim Entdecken einer neuen Martinusweg-Route berichtet Redies im Interview.

Das Interview finden Sie: hier. 

 

Kreuze dürfen bleiben - grünes Licht für den Martinusweg

Der Martinusweg darf weiter mit Kreuzen im Wald ausgezeichnet bleiben. Der Petitionsausschuss des Landtags lehnte die Eingabe eines Wanderers gegen die Kennzeichnung des Weges einstimmig ab. Der Mann sei nicht so sehr in seiner Religionsfreiheit beeinträchtigt, dass ihm die Hinweistafeln nicht zuzumuten wären, erklärte der CDU-Abgeordnete Stefan Scheffold am Mittwoch.
Die Erholungsfunktion des Waldes sei durch die Hinweistafeln nicht deutlich beeinträchtigt. Sie zeigen schräg gestellte gelbe Kreuze auf rotem Grund. Außerdem gebe es ja auch viele Menschen, die sehr gerne
auf dem Weg pilgern, sagte Scheffold. Ihnen würden die Tafeln wichtige Orientierung geben. Der Weg sei zudem rechtmäßig genehmigt, auch die Beschilderung. Der Wanderer hingegen hatte die 2500 bis 3000 Tafeln oder Aufkleber in der Diözese Rottenburg-Stuttgart als «religiösen Unrat» bezeichnet. Dem kirchlichen Werbefeldzug gelte es ein Ende zu setzen. Auf dem Martinusweg können Gläubige auf den Spuren des Heiligen Martin pilgern. Er verbindet seine Geburtsstadt in Ungarn mit seinem Grab im französischen Tours. In der Diözese gibt es einen Hauptweg von Biberach bis Heilbronn, der verschiedene Martinus-Kirchen verbindet. Weitere Regionalwege führen auf diesen Hauptweg zu. Bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart reagierte man erleichtert auf die Entscheidung. «Alles andere wäre eine Überraschung gewesen. Der gesunde Menschenverstand hat gesiegt», sagte eine Sprecherin den «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag). Die öffentliche Debatte über das Thema habe sogar einen positiven Effekt: «Wir freuen uns über die Werbung für den Martinusweg.

(Quelle: dpa/lsw)

 

Martinusgemeinschaft ist Mitglied im Europäischen Netzwerk der Kulturzentren St. Martin

Ende September fand in Maribor, Slowenien, die Generallversammlung des Réseau Européen des Centres culturels Saint Martin (RCCSM) statt. Ziel des Netzwerkes ist die Pflege und Belebung der Martinuswege ("Via sancti martini"), welche der Europarat 2005 in die Liste der Kulturwege aufgenommen hat.  Der zweite Vorsitzende Constantin Weyrich und Vorstandsmitglied Josef Albrecht waren als Vertreter der Martinusgemeinschaft geladen. In einer feierlichen Zeremonie, bei der auch die deutsche Botschafterin in Slowenien Dr. Anna Prinz zugegen war, wurde die Martinusgemeinschaft einstimmig als Vertreter für Deutschland aufgenommen. Die Vorsitzende Tanja Orel Strum zeigte sich sehr erfreut, dass durch die Martinusgemeinschaft nun auch ein so wichtiges Land wie Deutschland vertreten sei. 

Die Martinusgemeinschaft ist damit Ansprechpartner des Netzwerks für den Martinusweg in Deutschland. Ziel des RCCSM ist es, neben dem bereits bestehenden Hauptweg über Slowenien und Italien, eine neue Mittelroute von Szombathely über Rottenburg, Stuttgart, Bruchsal, Speyer, Mainz, Trier und Luxemburg nach Tours zu führen. Die Martinusgemeinschaft möchte diesen neuen Pigerweg bis 2016 einrichten.
Auf dem Kongress wurde auch das überdiözesane Projekt „Orte des Teilens am Martinusweg“ vorgestellt, welches von Seiten der Caritas aus besondere Orte am Martinusweg in den Blick nimmt, an denen im Geiste des heiligen Martin diakonisch gehandelt wird.

 

Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" berichtet über den Martinusweg

In der Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" berichtet der SWR am Donnerstag, 30. Oktober 2014 um 20.15 Uhr über den Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Grund ist der Petitionsantrag eines Bürgers, der sich an den Wegschildern des Martinusweges in den Stuttgarter Wäldern stört und durch die Schilder die weltanschauliche Neutralität des Staates nicht mehr gewährleistet sieht. Domkapitular Matthäus Karrer stellt klar: "Wir haben alle Regeln des Rechts eingehalten. Uns geht es um die Fürsorge für unsere Pilger auf dem Martinusweg."

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie hier.

 

 

Pioniere zurück in der Diözese

Prälat Werner Redies und Eugen Engler, Bürgermeister a.D., sind nach 45 Pilgertagen zurück in der Diözese. Von Ende Juli bis Mitte August und im Oktober waren die beiden auf der neuen Mittelroute des Martinusweges von Szombathely, dem Geburtsort des heiligen Martin, nach Ochsenhausen unterwegs. Bisher existiert der neue Pilgerweg nur virtuell, bis 2016 soll er Wirklichkeit werden. Die Martinusgemeinschaft ist stolz auf ihre beiden Erstbegeher und gratuliert ihnen zu dieser großartigen Leistung!

Unterwegs haben Werner Redies und Eugen Engler unzählige Kirchen und Martinskirchen besucht, tolle Menschen kennen gelernt und sich dabei auch inhaltlich intensiv mit dem heiligen Martin beschäftigt. Das alles kann im Tagebuch zur gesamten Tour hier nachgelesen werden.

Einen sehr lesenswerten Artikel der Schwäbischen Zeitung zur Pilgertour der beiden finden Sie hier.

 

 

Wallfahrt ins Martinsland

Jedes Jahr im Herbst treffen sich die Ausbildungsverantwortlichen aller deutschen Bistümer zu ihrer Bundeskonferenz. In diesem Jahr war unsere Diözese Rottenburg-Stuttgart die Gastgeberin. Und an einem der Konferenztage machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ins „Martinsland“. Von Rottenburg ging es teils motorisiert, teils zu Fuß pilgernd auf dem Martinsweg nach Tübingen. An verschiedenen Stationen machten sie sich mit unserem Diözesanpatron auf die Suche nach Spuren, die zeigen, wo der Heilige Martin Vorbild und Leitfigur für die Pastoral in der Diözese aber auch für jede und jeden persönlich ist oder sein kann. U.a. rückten dabei Martin, der Mantelteiler, der Bekenner, der Mensch auf Augenhöhe, der Beter und Mönch, der Glaubensschüler und der Verantwortlich-Leitende in seiner Zeit in den Blick. Orte des Innehaltens waren die Katakomben in Rottenburg, der Dom St. Martin, das Sprolltor am Bischöflichen Ordinariat, die Martinsskulputur am Eugen-Bolz-Platz, die Sülchenkirche, Wurmlingen und die Wurmlinger Kapelle und schließlich das Johanneum in Tübingen. Für alle war es ein beeindruckender Tag, der einerseits ganz persönlich Anstöße gab, der aber auch unseren Gästen aus ganz Deutschland unsere Diözese und unseren Diözesanpatron etwas näher brachte.

 

 

Auf den Spuren des Heiligen Martin unterwegs

Annähernd 100 Pilgerinnen und Pilger machten sich am Tag der Deutschen Einheit mit dem heiligen Martin auf den Weg: Von Hirschau über Wurmlingen nach Rottenburg. Pilgern ist heute populärer denn je, dahinter scheint eine große Sehnsuchtsbewegung zu stecken. Dekan Anton Bock, der die Pilgergemeinschaft vor der katholischen Kirche in Hirschau begrüßte, weiß wohl um diese Sehnsucht der Menschen, es ist das Ankommen am Ziel unserer Pilgerschaft. Als Wegweiser legte der Dekan den Pilgern den heiligen Martin ans Herz. Vorbei an Streuobstwiesen und Weinbergen führte der Martinusweg zur Wurmlinger Kapelle. Mit einer wunderschönen Aussicht zum einen ins Neckartal zum anderen ins Ammertal wurden die Pilger für den etwas steilen Aufstieg zur Wurmlinger Kapelle belohnt. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Kapelle durch Alfons Fischer schritten die Pilger schweigend hinunter nach Wurmlingen. Dort erwartete sie eine kulinarische Überraschung. Vor der Kirche wurde ihnen Wurmlinger Kapellenwein und Gebäck serviert. Rolf Seeger aus Rottenburg, der diese Martinuswanderung organisiert hatte, gewährte anschließend den Pilgern Einblicke in das Leben des heiligen Briccius, dem die Wurmlinger Kirche geweiht ist. Briccius war ein Schüler des heiligen Martins und als vierter Bischof von Tours sein Nachfolger. Schließlich führte der Weg direkt nach Rottenburg in den Dom, wo die Pilger mit Glockengeläut empfangen wurden. Dekan Anton Bock und der neue Pfarrer der Seelsorgeeinheit Heuberg, Michael Bartzik zelebrierten eine feierliche Messe, die musikalisch vom Dekanatsmusiker Rudolf Hendel und den Bärataler Alphornbläsern aus Nusplingen umrahmt wurde. Höhepunkt des festlichen Gottesdienstes war die Spendung des Reliquiensegens. Die Reliquie vom heiligen Martin ist ein Geschenk des Bischofs von Tours an die Diözese Rottenburg. Ein wunderschöner Pilgertag ging zu Ende, das Wetter als auch die Atmosphäre hätten besser nicht sein können. Darüber waren sich alle Teilnehmer beim Abschluss im „Württemberger Hof“ einig.              

 Alphornbläser beim Gottesdienst

 

 

Mit Martin von Tours unterwegs - Spuren des Glaubens vom Mittelalter bis in die Gegenwart

Pilgertag des Dekanats Ludwigsburg am 11. Oktober 2014

Auf diesem Pilgerweg gehen wir auf Spurensuche nach Glaubenswegen der Menschen in Vergangenheit und Gegenwart zwischen Lauffen/N. und Heilbronn. Diese Spurensuche kann uns anregen, über unseren eigenen Glauben nachzudenken. Pilgern in schöner Natur, Kennenlernen von Glaubenszeugnissen
am Weg und spirituelle Impulse zeichnen diesen Pilgertag aus. Der Weg führt uns auf dem Martinusweg durch das Nachbardekanat Heilbronn-Neckarsulm: Lauffen/N. - Talheim - Schozachtal - Sontheim - Heilbronn. Start ist am Samstag 11.10.2014 um 9:00 Uhr am Bahnhof Lauffen/N, Eingang Bahnhofstraße
Mittagessen in Sontheim. Die Rückfahrt ist geplant um ca. 15:30 Uhr ab Bhf Heilbronn. Dem Wetter entsprechende Kleidung, gutes Schuhwerk und etwas Kondition (reine Gehzeit 3,5 Stunden, Etappe mit 13 km) werden vorausgesetzt.

Weitere Informationation können Sie dem Flyer entnehmen: download hier

 

"FriedensWEGe ohne Grenzen" Pilgertag des Dekanats Böblingen am 11. Oktober 2014

Das Dekanat Böblingen lädt am Samstag, 11. Oktober zum diesjährigen Dekanatspilgertag ein. Unter dem Motto "FriedensWEGe ohne Grenzen" sind alle Familien, Einzelne, Wanderbegeisterte und Pilger eingeladen von Renningen nach Leonberg zu pilgern. Zu Beginn besteht ab 11.30 Uhr die Möglichkeit, das Krippenmuseum in Renningen zu besichtigen und sich danach mit Grillwürsten zu stärken. Um 13.00 Uhr startet die Pilgerwanderung mit einem geistlichen Impuls. Über den Silberberg und die evangelische Michaelskirche in Eltingen (Führung und Kurzimpuls) führt die Strecke zur Johanneskirche in Leonberg, wo um 18.00 Uhr der Pilgergottesdienst gefeiert wird.

Weitere Informationation können Sie dem Flyer entnehmen: download hier

 

Dekanat Balingen - Auf den Spuren des heiligen Martin

Am Freitag, 3. Oktober 2014, (Tag der Deutschen Einheit) lädt das Dekanat Balingen erneut zum Pilgern auf dem Martinusweg ein. Das gelbe Kreuz auf rotem Grund weist den Pilgern den Weg von Hirschau nach Rottenburg. Höhepunkt dieses Pilgertages ist eine heilige Messe im Dom zu Rottenburg, der St. Martin geweiht ist. Wer sich auf den Weg macht, um Gottes pilgerndes Volk zu sein, erfährt Begegnungen, lässt neue Sichtweisen zu und verändert die Perspektiven. Martin hat uns gezeigt, wie die Begegnung mit anderen zu einer wirklichen Christuserfahrung werden kann. Als „Ikone der Nächstenliebe“, so hat ihn Papst Benedikt der XVI. genannt, hat er den Kern konkreten Christseins vorgelebt, der lautet: in der helfenden Hinwendung, in der Liebe zu anderen, findet der Mensch erst zu sich selbst. Wer diese tiefe und schöne Erfahrung machen möchte, ist eingeladen, sich am 3. Oktober mit dem heiligen Martin auf den Weg zu machen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr bei der Katholischen Pfarrkirche in Hirschau. Dort wird Dekan Anton Bock die Pilger begrüßen und mit einem Impuls und dem Pilgersegen auf den Weg einstimmen. Dieser führt zunächst zur Wurmlinger Kapelle. Da der rund einstündige Weg teilweise etwas steil ist, besteht die Möglichkeit, im Tal den ebenen Radweg nach Wurmlingen zu nehmen. In der Pfarrkirche St. Bricciuis werden die Pilger kurz innehalten bevor es weiter nach Rottenburg geht. Im Dom St. Martin wird Dekan Anton Bock dann mit den Pilgern eine heilige Messe feiern. Freunde der Orgelmusik dürfen sich freuen, Kirchenmusiker Rudolf Hendel wird die Messe musikalisch umrahmen. Der Dom ist die Kathedrale des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart und wurde 2003 renoviert. Um 18 Uhr ist schließlich eine Einkehr im „Württemberger Hof“ in Rottenburg vorgesehen. Die Rückfahrt nach Hirschau wird organisiert. Treffpunkt ist um 12.30 Uhr in Nusplingen am Rathaus und um 13.00 Uhr in Bisingen an der B 27 beim Lidl-Parkplatz. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. In Hirschau kann bei der Schule und den Sportplätzen geparkt werden (von Tübingen kommend bei der 3. Ampel nach der Pfarrkirche links abbiegen). Der Pilgertag findet bei jeder Witterung statt. Da unterwegs keine Einkehrmöglichkeit besteht, sind Getränke mitzubringen. Wem das Pilgern zu beschwerlich ist, kann gerne mit dem Auto nach Rottenburg kommen und an der heiligen Messe im Dom teilnehmen. 
Im Namen des katholischen Dekanates Balingen lädt Dekan Anton Bock alle, die sich vom heiligen Martin den Weg weisen lassen möchten, ein, am 3. Oktober seinen Spuren zu folgen.

 

"Gemeinsam durch die Nacht" von 13. auf 14. September 2014

BDKJ-Nachtwallfahrt von Besigheim auf den Michaelsberg für Jugendliche ab 14 Jahren

Die insgesamt rund 12 Kilometer lange Nachtwallfahrt beginnt am Samstag, 13. September 2014 in Besigheim. Ab 16:00 Uhr ist im Gemeindezentrum "Martinshaus" Gelegenheit, anzukommen und sich für die Nacht mit Brezeln und Getränken zu stärken. Um 17:00 Uhr findet in der Heiligkreuzkirche in Besigheim ein gemeinsamer Auftakt mit der Band Crossover aus Böblingen statt. Anschließend beginnt der Pilgerweg. Er führt von Besigheim über Löchgau durch die Weinberge, den Wald und den Freizeitpark Tripsdrill bis hinauf auf den Michaelsberg. Auf dem abwechslungsreichen Weg erwarten die Jugendlichen unterhaltsam gestaltete Wegstationen zum Thema Unterwegssein, Gemeinschaft und Vertrauen, auch der Spaß kommt nicht zu kurz. In der Mitte des Wegs wird bei einer Grillstelle für das leibliche Wohl gesorgt.

Von Tripsdrill aus beginnt ein Fackelmarsch auf den Michaelsberg, wo um Mitternacht in einem Festzelt der Abschlussgottesdienst mit der Ludwigsburger Jugendkirchenband „Desert Eden“ und Weihbischof Thomas Maria Renz stattfindet. Im Tagungshaus Michaelsberg besteht Übernachtungsmöglichkeit mit Schlafsack und Isomatte.

Weitere Informationen

 

Unterwegs auf den Spuren des heiligen Martin im Dekanat Ludwigsburg - Enthüllung der Infotafel in Kornwestheim

Leider hat das Wetter gar nicht mitgespielt: Weihbischof Johannes Kreidler aus Rottenburg besuchte die Dekanatskonferenz der hauptberuflichen SeelsorgerInnen im Dekanat Ludwigsburg, um mit rund 40 SeelsorgerInnen eine kleine Etappe auf dem Martinusweg von Kornwestheim nach Ludwigsburg zu pilgern. Der konstante Regen machte einen Strich durch die Rechnung der Vorbereitenden. So trafen sich die Kolleginnen und Kollegen im Gemeindesaal der Martinusgemeinde in Kornwestheim, um mit Weihbischof Kreidler zwei Informationstafeln zum europäischen Kulturpilgerweg vor dem Pfarrhaus und an der Kirchentüre zu segnen. Die Informationstafel beschreibt die Idee des Martinusweges von Szombathely/Ungarn nach Tours/Frankreich, den Geburts- und Grabesort des Heiligen und Diözesanpatrons zu verbinden und im Besonderen auf den 1.200 km langen Martinusweg durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart und durch das Dekanat Ludwigsburg hinzuweisen. Die zweite Tafel aus Gußeisen ist neben der Kirchentüre angebracht und dient der Orientierung der Pilger: Sie zeigt den anthrazitfarbenen Namenszug "Via sancti martini" (Weg des heiligen Martinus) und weist darauf hin, dass diese Martinuskirche auf dem Martinusweg liegt. Nach der Segnung waren alle Teilnehmer froh, das Gespräch im trockenen Gemeindesaal bei Kaffee und Kuchen führen zu können. Pfr Franz Nagler knüpfte Bezugspunkte der asketischen Lebensweise des Mönchbischofs mit dem Verständnis von Armut aus der Tradition der Befreiungstheologie und dem Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" von Papst Franziskus. Weihbischof Kreidler stellte sich gerne den Fragen und berichtete eindrücklich von seiner letzten Begegnung mit Papst Franziskus bei einem Rombesuch des Weihbischofs. (Quelle: www.dekanat-lb.de)

Enthüllung der Infotafel in Kornwestheim

 

Werner Redies und Eugen Engler seit 12 Tagen unterwegs

Prälat Werner Redies und Eugen Engler sind seit 12 Tagen auf der neu zu erschließenden Mittelroute des Martinusweges via sancti martini unterwegs. Etappen mit über 30 Kilometer, Regen, Hitze, Gastfreundschaft in Ungarn und Österreich, "Begegnungen" mit dem Heiligen Martin und Martinsorten, .... die beiden haben in den letzten Tagen viel erlebt. Nachdem sie am Donnerstag in Kloster Neuburg waren, sind sie nun unterwegs in der Diözese St. Pölten. Beide berichten täglich in Wort und Bild von ihren Erfahrung auf dem Pilgerweg.

Wer die Pilger auf ihrem Weg begleiten will, kann dies auf dem Blog http://www.blog.martinusweg.de tun. Noch bis zum 18. August sind sie unterwegs, um die neue Mittelroute via sancti martini auf GPS festzuhalten. Nach einer Pause geht es dann im September weiter.

Die Fotos zeigen Darstellungen des heiligen Martin in der bzw. vor der Pfarrkirche St. Martin in Mannersdorf.

Kirchenfenster in der Kirche St. Martin in Mannersdorf St. Martin in Mannersdorf

 

Kath. Sonntagsblatt berichtet über den Martinusweg

In seiner Auflage vom 31. Juli 2014 widmet das Katholische Sonntagsblatt eine ganze Seite der Martinusgemeinschaft und dem Martinusweg. Der 2. Vorsitzende Constantin Weyrich, Vorstand Josef Albrecht und Geschäftsführer Achim Wicker schildern, was sich gerade rund um den Martinusweg tut und warum sie sich für diesen Pilgerweg engagieren.

Den ganzen Artikel als download finden sie hier.

Foto: Diana Müller, Kath. Sonntagsblatt

 

Bischof Fürst pilgert auf dem Martinusweg im Dekanat Ehingen-Ulm

Zwei Tage pilgert Bischof Dr. Gebhard Fürst in Begleitung von Dekan Matthias Hambücher auf dem Martinusweg durch das Dekanat Ehingen-Ulm. Start ist am Mittwoch, 30. Juli um 8.30 Uhr in der Basilika St. Martin in Ulm-Wiblingen. Der Weg führt der Iller entlang nach Ulm und über Erbach nach Oberdischingen. Dort ist Abschluss um 17.30 Uhr in der Kirche „Zum heiligsten Namen Jesu“. Die zweite Tagesstrecke beginnt am Donnerstag, 31. Juli in der Oberdischinger Dreifaltigkeitskapelle um 8.00 Uhr. Über Öpfingen, Ehingen und Altsteußlingen geht es nach Kirchen mit abschließender Eucharistiefeier um 17.00 Uhr. Geübte Wanderer mit eigenem Rucksackvesper und Getränken sind zu den jeweils 25 km langen Strecken bei jedem Wetter eingeladen. Beginn und Ende sind auf die öffentlichen Verkehrsmittel abgestimmt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen gibt es bei der Dekanatsgeschäftsstelle, Tel: 0731/9206010, E-Mail: dekanat.eu@drs.de. Der Martinsweg wurde 2011 eröffnet und durchzieht die Diözese Rottenburg-Stuttgart von Ochsenhausen bis Heilbronn.

Plakat mit weiteren Informationen

 

Dekanat Allgäu-Oberschwaben: Informationstafeln überreicht

Informations- und Gusstafeln für den europäischen Martinuspilgerweg haben mehrere Kirchengemeinden bei der Sitzung des Dekanatsrats Allgäu-Oberschwaben im Juli erhalten. Er habe die Tafeln an jene weitergegeben, die entlang des Martinuspilgerwegs liegen, teilt Dekanatsreferent Stephan Willsche mit. Während auf den einen Tafeln der Pilgerweg beschrieben werde, wie er durch den Landkreis Ravensburg führt, prange auf den anthrazitfarbenen der Namenszug ,,Via sancti martini". Bischof Gebhard Fürst hatte die Gusstafeln und alle Pilger in Rottenburg gesegnet und eine erste am dortigen Dom St. Martin angebracht. Nun werden sie bald auch an Kirchen des Allgäuer und oberschwäbischen Abschnitts des Martinuswegs zu sehen sein. Grablege in der französischen Tour Dieser ist Teil eines internationalen, europäischen Kultur- und Pilgerwegs, der die Geburtsstadt des heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege im französischen Tours verbindet. Der Weg wird - wie der Jakobuspilgerweg - vom Europarat ideell unterstützt, weil er Menschen unterschiedlicher Nation und Ethnie friedlich miteinander verbindet.


 

Ökumene in Ingersheim: Tafeln "Via sancti martini" eingeweiht

Vor kurzem wanderte eine Gruppe von Bewohnern und Bewohnerinnen des Karl-Ehmer-Stifts durch den Ort und kam dabei auch an der Martinskirche vorbei. Da kam die Frage auf, was das denn für ein Schild sei, dass jetzt neu an der Kirchhofmauer unserer Martinskirche zu sehen ist mit der Aufschrift „Via Sancti Martini“. Diese Tafel, dort wo Hindenburgplatz und Kirchgasse zusammenstoßen, weist darauf hin, dass der Martinusweg - lateinisch „Via Sancti Martini“ - an unserer Kirche vorbeiführt.
Am Sonntag den 13. Juli haben im Anschluss an einen gemeinsamen Gottesdienst die katholischen und evangelischen Gemeinden diese Tafel enthüllt. Im Gottesdienst wurde von den Pfarrern Andreas Szczepanek und Michael Harr das Leben und die Botschaft des Martin von Tours vorgestellt. Bekannt ist er durch die Überlieferung, wie er mit einem Bettler seinen Mantel teilte, und bedeutend wurde er besonders dadurch, dass durch ihn und seine Nachfolger vor allem die bäuerliche Bevölkerung weiter Teile Europas für den Glauben an Jesus Christus gewonnen wurde.
Der Martinspilgerweg verläuft vom Geburtsort Martins in Ungarn zu seiner Grabstätte in Nordfrankreich und verbindet diese und weitere wichtige Lebensstationen Martins miteinander. Inhaltlich gehört zum Gedanken des Pilgerwegs das Bekenntnis zur Fürsorge für die Armen und Kranken und das Bekenntnis zum Frieden zwischen den Völkern – ganz im Sinne des Martin von Tours, nach dem die Ingersheimer Hauptkirche schon seit der ersten Zeit der Christianisierung benannt ist.
Eine weitere Tafel wurde im Anschluss an den dortigen Gottesdienst am 20. Juli an der katholischen Christkönigskirche in Ingersheim enthüllt. Dort kommt noch eine Informationstafel zu diesem Pilgerweg dazu. Die Seniorinnen und Senioren haben übrigens mit großer Zustimmung diese Tafel aufgenommen, die auf ihre Weise zum Frieden und zur Nächstenliebe aufruft.

 

Prälat Werner Redies und Eugen Engler pilgern von Szombathely nach Tours

Am 22. Juli geht es los. Prälat Werner Redies und Eugen Engler, Bürgermeister a.D., starten in Szombathely (Ungarn), dem Geburtsort des heiligen Martin. Ihr Ziel ist es auf der neuen Mittelroute via sancti martini über Österreich und Bayern bis zur Diözesangrenze von Rottenburg-Stuttgart zu pilgern, die sie am 18. August erreichen wollen. Nach einer Pause wollen beide im September dann weiter pilgern in Richtung Tours. Noch existiert diese Mittelroute nur auf dem Papier und ist nicht ausgeschildert. Bis zum 11.11.2016 soll sie Wirklichkeit werden.

Täglich werden beide ab dem 22. Juli auf ihrem Blog (Internettagebuch) in Wort und Bild berichten. Auf der Homepage http://www.blog.martinusweg.de kann das Pilgern der beiden verfolgt werden. Sie finden den Link zum Blog auch rechts oben auf dieser Seite.

Ein einführendes Video finden Sie ab 22. Juli hier.

 

 

Prälat Werner Redies feiert sein goldenes Priesterjubiläum auf dem Martinusweg

Am 18. Juli feierte Prälat Werner Redies sein goldenes Priesterjubiläum mit vielen Gästen im Bildungshaus im Kloster Obermarchtal. Zu Beginn des Tages pilgerte er mit seinen Gästen 16 Kilometer von Altsteußlingen über Mochental und Lauterach nach Obermarchtal auf dem Martinusweg. Am Ausgangspunkt, der Martinskapelle in Ehingen, befestigte der Jubilar eine gusseiserne Tafel "via sancti martini". Höhepunkt des Tages war der Gottesdienst mit Kardinal Walter Kasper, der in seiner Predigt den Dank an Werner Redies einschloss und die großen Leistungen des Jubilars für die Diözese Rottenburg-Stuttgart hervorhob.

Die Martinusgemeinschaft gratuliert ihrem geistlichen Begleiter herzlich zum goldenen Priesterjubiläum.

 

Kath. Dekanat Freudenstadt pilgert auf dem Martinusweg

Auf den Spuren des Heiligen Martinus waren die Jakobusfreunde aus dem Kath. Dekanat Freudenstadt am 28. Juni 2014 unterwegs. Seit 2011 gibt es den Martinusweg-Pilgerweg, der auf 1200 Kilometer die Diözese Rottenburg-Stuttgart durchzieht. Die Etappe von Rottenburg bis Oberndorf  pilgerte die Gruppe aus dem Horber Raum auf den Spuren des Diözesanpatrons und in Begleitung von Hans Kneissler, dem Rottenburger Pilgerbeauftragten Rolf Seeger und Dekanatsreferent Achim Wicker. Bei vier Statios im Rottenburger Dom, im Weggental und in den Kirchen in Wendelsheim und in Oberndorf beschäftigten sich die Pilger mit dem Heiligen Martin, dessen Leben und Wirken, sangen und beteten. Ein besonders idyllischer Abschnitt war die Strecke von Wendelsheimer Märchensee über die Tannenrainkapelle nach Oberndorf.

 

Rolf Seeger mit dem Päpstlichen Ritteroden ausgezeichnet

Rolf Seeger wurde am 17. Juni 2014 mit dem Päpstlichen Ritterorden ausgezeichnet. Für sein überdurchschnittliches Engagement in der Kirche wurde ihm von Bischof Dr. Gebhard Fürst der Silvesterorden verliehen. Die Martinusgemeinschaft Rottenburg-Stuttgart gratuliert ihrem Mitglied sehr herzlich zu dieser Ehrung. Rolf Seeger ist nicht nur der Pilgerbeauftragte des Dekanats Rottenburg, er ist auch sonst in vielfältiger Weise in der Martinusgemeinschaft und für den Martinusweg tätig. Seit sieben Jahren betreibt Rolf Seeger eine Pilgerherberge und führt viele Pilger und Gruppen auf den Spuren Martins durch Rottenburg und durch den Dom. In einem kurzen Film erzählt Rolf Seeger von seiner Motivation und seinem Engagement.

Link zum Film über Rolf Seeger

 

Martinusweg durch Österreich

Zu einem ersten Austausch trafen sich der Vorstand der Martinusgemeinschaft, eine Vertreterin des Reséau Européen des Centres Culturels Saint Martin de Tours und Pilgerbeauftragte aus den österreichischen Diözesen Linz und Salzburg in Eugendorf bei Salzburg. Besprochen wurde die Entwicklung einer Mittelroute des Martinusweges von Szobathely über Österreich, Bayern und die Diözese Rottenburg-Stuttgart nach Tours. Beeindruckt waren die Rottenburger von der Gastfreundschaft und dem großen Interesse ihrer Gesprächspartner.

Prälat Werner Redies und Eugen Engler, ehem. Bürgermeister von Schemmerhofen, werden die nun angedachte Route ab dem 22. August zu Fuß pilgern.

 

Wegmarken in der Spur St. Martins

Gusseiserne Tafeln an Kirchen auf dem Martinsweg durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart weisen künftig auf den Diözesanpatron und heiligen Mantelteiler hin. Am Pfingstmontag brachte Bischof Gebhard Fürst am Rottenburger Dom St. Martin die erste von insgesamt 100 Tafeln mit der Aufschrift „via sancti martini“ an. Vertreter von Kirchengemeinden am Martinsweg waren eingeladen und nahmen ihre Martinstafeln in Empfang. Initiator der Aktion ist die Martinusgemeinschaft Rottenburg-Stuttgart e.V.
Seit 2012 durchzieht der Martinsweg die Diözese auf 1.200 Kilometern. Die Martinusgemeinschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, den Pilgerweg zu Ehren des hl.Martin zu pflegen und beleben. Die Gusstafeln, die an katholischen und evangelischen Martinskirchen am Weg montiert werden, erinnern an die religiöse Dimension des Pilgerweges und verbinden ihn mit dem europäischen Wegenetz via sancti martini. Der europäische Weg zieht Linien von der Geburtsstadt Sankt Martins, Szombathely in Ungarn, zur Grablege des Heiligen im französischen Tours. In der württembergischen Diözese verläuft ein Hauptweg von Thannheim bei Biberach nach Schwaigern bei Heilbronn. Er verbindet Kirchen mit Martinuspatrozinium konfessionsübergreifend. Vier Regionalwege zielen auf den Hauptweg. Bereits jetzt informieren Schilder an rund  80 öffentlichen Gebäuden und Kirchen über die Idee des Pilgerweges und dessen Verlauf. Der Europarat nahm den Martinusweg 2005 in die Liste der Kulturwege auf. Bischof Fürst griff diese Idee für die Diözese Rottenburg-Stuttgart auf.

 

ADFC unterwegs auf dem Martinusweg

ENDLICH: Wir pilgern auf dem Martinsweg und die Sonne scheint! Zunächst hatten wir aber noch mehrere heftige Schauer abzuarbeiten. Zwei Mitfahrer ließen sich davon nicht abhalten und holten sich in Renningen gleich den ersten Stempel für ihren Pilgerausweis. Über Malmsheim, wo die sehr liebevoll gestalteten Martinssymbole vor der Kirche bestaunt wurden, ging’s zur Schafhausener Martinskirche, die eine willkommene Unterbrechung der etwas heftigen Steigung Richtung Sindelfingen bot. Das nächste Ziel war die große und sehr alte Martinskirche in Sindelfingen, wo wir eine Pause machten, um die Anlage in Ruhe besichtigen zu können. Klaus Deinhart erklärte den aufmerksamen Zuhörern, welche bedeutende Rolle diese Kirche und ihre Bücherschätze für die Universität Tübingen spielte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist in Sindelfingen zu vermerken: der Regen ließ nach, die Wolken verschwanden und die Sonne strahlte, zum ersten Mal auf der nun schon zum vierten Mal angebotenen Martinstour. Übers Bärenschlössle, wo wir uns mit Getränken und einem kleinen Imbiss stärkten, rollten wir durch den Bürgerwald Richtung Stuttgart. Zuvor nahmen wir noch den Anstieg zum Birkenkopf unter die Räder. Die Aussicht war an diesem Tag phantastisch wie selten. So ein frisch gewaschener Himmel hat eben auch seine Vorteile. Auf der Hasenbergsteige bremsten wir gemütlich gen Stuttgarter Kessel. Einen heftigen Anstieg zur Karlshöhe mussten wir noch bewältigen, bevor wir tatsächlich bei strahlendem Sonnenschein die Tour im Biergarten am Schlossplatz beendeten. Wir freuten uns über zwei so interessierte und bereitwillige Mitfahrer, kein Berg war ihnen zu steil, keine Info zu lange, wahre Pilger eben!

 

Bischof Fürst übergibt Tafeln "via sancti martini"

Am Pfingstmontag übergibt Bischof Gebhard Fürst am Ende des Gottesdienstes gusseiserne Tafeln "Via sancti martini" an Vertreter von Seelsorgeeinheiten und Kirchengemeinden aus der Diözese. Die Tafeln zeigen das Logo des internationalen Pilgerweges via sancti martini und werden künftig an vielen katholischen Kirchen und evangelischen Martinskirchen am Martinusweg auf den Pilgerweg hinweisen. Produziert wurden die Tafeln in den Wasseralfinger Hüttenwerken. Martinuspilger und die Bevölkerung sind herzlich zum Gottesdienst um 9.30 Uhr im Dom eingeladen.

 

 

Dekanat Allgäu-Oberschwaben: Konferenz der Einrichtungsleiter auf dem Martinusweg

Am 21. Mai waren im Dekanat Allgäu-Oberschwaben die Fachdienstleiter (Caritas, Telefonseelsorge, Landpastoral, Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern, Gefängnisseelsorge,....) zusammen mit ihren Sekretariaten und mit dem Dekan auf einem Abschnitt des Martinusweges unterwegs. In der Martinskirche in Eintürnenberg begannen sie mit einem Impuls, nachdem das volle Glockengeläut zur inneren Einkehr aufgerufen hatte. Mit einem Segen wurde aufgebrochen. Im Übrigen stammt dieser Segen als Geschenk von einem "ausgetretenen" Christen, der schon mehrfach auf den Samstagspilgerwegen des Dekanats mit unterwegs war. Bei wunderbarem Wetter (mit Bergsicht) war der Pilgerweg durch gute Begegnungen gekennzeichnet. Zwischendurch wurde den Vögeln gelauscht und danach der 104. Psalm zum Lob der Schöpfung rezitiert. An einem halb verfallenen Bahnhof kam Kurt Marti in einem Impuls zu Gehör. In Wolfegg schließlich endete der kleine Pilgerweg und die Teilnehmer beteten in der dortigen Pfarrkirche für die Menschen, für die sie tagtäglich arbeiten und die sich oft in Notlagen befinden. Wie es sich für das Wallfahrts- und Pilgerwesen gehört, kehrte man anschließend noch im Biergarten und unter Kastanien ein und ließ den Weg noch einmal Revue passieren, aß und trank zusammen in froher Runde. An diesem Tag hatte nicht nur die Sonne viel gelacht.

 

 

Spurensuche per Rad auf dem Martinusweg

Am Samstag, 24.5.2014, begeben wir uns mit dem Fahrrad auf Spurensuche entlang des Martinuswegs. Wir finden Wegzeichen und Sehenswürdigkeiten ab Renningen über Malmsheim, Merklingen, Weil der Stadt, Schafhausen, nach Sindelfinge, Katzenbachsee, Bärenschlössle und Birkenkopf, dann über die Hasenbergsteige, Pallas-Athene-Brunnen nach Stuttgart zu altem Bahnhof, Eberhardskirche und Schlossplatz.

Der Weg ist ausgeschildert. Mit der Zeit lernen wir, wie man ihn findet (auch zum selbst Fahren). Die Tour führt uns immer wieder auf selten gefahrene Wege entlang durchaus bekannter Strecken. Einkehr unterwegs.


Wer möchte, kann auch mit uns zurückradeln.
Abfahrt 10.00 Uhr Renningen Rathaus

 


Wir fahren gemütlich aber zügig, ca. 15 km/h im Schnitt.
Streckenlänge ca. 55 km/ 80 km 

adfc

 

Fußwallfahrt am 10. Mai nach St. Martin in Bad Cannstatt

Am 10. Mai 2014 jährt sich zum 50. Mal der Weihetag der Bittenfelder St. Martinskirche. Die Gemeinde lädt anlässlich dieses Jubiläums zu einer Fußwallfahrt nach St. Martin in Bad Cannstatt ein. Der Weg beträgt 15 km, den Rückweg kann man gut mit S-Bahn und Bus bewältigen. Wem der Weg zu beschwerlich ist, der kann ab Remseck in die Straßenbahn einsteigen. Die Aussendung ist um 11 Uhr in Bittenfeld, in der Kirche am Lehnbächle. Gegen 13 Uhr ist eine Statio in der St. Barbara Wallfahrtskirche in Hofen. Um 17 Uhr schließt die Wallfahrt in der St. Martinskirche in der Bad Cannstatter Neckarvorstadt. Die  Fußwallfahrt wird von  Pfr. Gerald Warmuth geleitet.

 

Dekanat Balingen weiht die 5. Etappe des Martinusweges ein

Am Donnerstag, 1. Mai 2014, dem traditionellen Wandertag, sind wieder alle Pilgerinnen und Pilger eingeladen, sich mit dem heiligen Martin auf den Weg zu machen. Treffpunkt ist um 13 Uhr in der katholischen Kirche in Rosenfeld. Dekan Anton Bock freut sich sehr darauf, wieder viele Pilger begrüßen zu dürfen und sie mit Gebeten und Liedern auf den Weg des heiligen Martinus einzustimmen. Die 5. Etappe führt durch Rosenfeld, vorbei an der Fischermühle nach Binsdorf. Im dortigen Markusheim werden die Teilnehmer von den Binsdorfer Ministranten in bewährter Weise bewirtet. Anschließend geht es weiter zur Lorettokapelle, wo eine kleine Andacht gefeiert wird. Auf romantischen Pfaden führt der Weg schließlich nach Erlaheim ins Landgasthaus Engel um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen. Die Wanderzeit beträgt rund dreieinhalb Stunden. Bei der Ankunft in Erlaheim wartet ein Bus, um die Fahrer zurück nach Rosenfeld zu bringen, damit sie ihre Fahrzeuge abholen können. Im Namen des katholischen Dekanats Balingen lädt Dekan Anton Bock alle, die sich vom heiligen Martin den Weg weisen lassen möchten, ein, am 1. Mai seinen Spuren zu folgen.

 

Tagung der St. Martinusgemeinschaft in Weingarten "Mit St. Martin auf dem Pilgerweg"

Fast 50 Teilnehmer konnten Domkapitular Matthäus Karrer und die erste Vorsitzende Monika Bucher zur ersten Tagung der St. Martinusgemeinschaft Rottenburg-Stuttgart e.V. begrüßen. Zwei Tage lang beschäftigen sich Mitglieder und Interessierte in Weingarten mit dem heiligen Martin und dem Martinusweg. Professor Dr. Werner Mezger aus Freiburg referrierte zum Thema "Sankt Martin in Fest und Brauch: abendländische Kultur und europäische Integration". Besonders bereichert wurde die Tagung durch acht Beiträge aus Dekanaten und von zwei Fahrradpilgern, die auf dem Martinusweg unterwegs waren. Dabei wurde deutlich wie vielfältig der Martinusweg in der Diözese mittlerweile belebt ist. Gyöngyi Derksen aus Ungarn vermittelte den Martinuspilgern den europäischen Gedanken und überbrachte Grüße von der Réseau européen des Centres Culturels Saint Martin. Sie zeigte sich begeistert vom vielfältigen Engagement in Rottenburg-Stuttgart. Den feierlichen Schlusspunkt bildete ein Gottesdienst mit Prälat Rudolf Hagmann.

Gruppenfoto mit St. Martin

 

Tagespilgern für Schülerinnen und Schüler - "Kirche und Schule" unterwegs auf dem Martinusweg

"Tagespilgern auf dem Martinusweg" bietet Macra Joha, Dekanatsbeauftragte für Kirche und Schule, im Dekanat Böblingen auf zwei Teilstrecken des Martinusweges an.

Auf dem Martinusweg können Schülerinnen und Schüler erleben, was es heißt, eine Strecke von 8 -10 km zu Fuß zurückzulegen. Sie erfahren aus dem Leben des heiligen Martinus und ganz nebenbei werden Zusammenhalt und Teamsgeist geschult.

Weitere Informationen

 

Werkstatt für behinderte Menschen unterwegs auf Martins Spuren

Der Heilige Martin ist der Schutzpatron der Werkstatt für behinderte Menschen Biberach am Standort Birkenhard. Anlässlich des 40jährigen Bestehens der Werkstatt sind alle Beschäftigten eingeladen am 21. und 22. Mai 2014 gemeinsam auf dem Martinusweg zu pilgern Die Wegetappen führen von Arlach nach Illberachen und am Folgetag von Illerbachen nach Bonlanden. Beide Pilgerstrecken sind jeweils rund 6 km lang und für Rollifahrer geeignet.

Kontakt: Alexander Weiß, Sozialdienstleitung WfbM Biberach, alexander.weiss@st-elisabeth-stiftung.de

Homepage: http://www.st-elisabeth-stiftung.de/1207.0.html

 

Martiunscache im Dekanat Ludwigsburg

 

Wer einmal ganz anders auf dem Martinusweg pilgern möchte, hat dazu im Dekanat Ludwigsburg die Möglichkeit. Für den Familienmartinusweg im Bietigerheimer Forst haben Harald und Ulrike Prießnitz einen Mutlicache mit 11 Rätselstationen und einem Bonuscache mitentwickelt. Im Logbuch finden sich begeisterte Eintragungen der ersten Geocacher:

"In diesem Gebiet waren wir ja schon oft unterwegs, waren uns aber nicht bewusst, dass wir auf den Pfaden des Heiligen Martinus wandelten . Gegen Not und Ungerechtigkeit einzustehen ist eine schöne uns ehrenhafte Sache, die viel zu sehr abhanden kommt in vielen Köpfen. Diejenigen können ja diesem Pfad hier folgen, da bekommt man einen wunderbar klaren Kopf."

Anleitung zum Cache Martinusweg

 

Angebot "Kraftquelle Samstagspilgern 2014" im Dekanat Allgäu-Oberschwaben

In dem 56-seitigen Prospekt finden Sie eine Übersicht der Pilgerangebote "Samstagspilgern" auf dem Martinusweg, dem Oberschwäbischen Pilgerweg und dem Jakobusweg im Allgäu. Das Angebot wird gemeinschaftlich getragen von Westallgäu Tourismus, Ferienregion Allgäu-Bodensee, Kath. Dekanat Allgäu-Oberschwaben und Ev. Kirchengemeinde Scheidegg.

Prospekt "Kraftquelle Samstagspilgern 2014"

 

Wege - Räume - Pilgern

Aufbaumodul Kirchenführerausbildung am Freitag, 27.06.2014, ganztägig in Stuttgart (Martinusweg)

Referenten: Christoph Schmitt, Leiter KEB Calw und Roland Weeger, Leiter KBW Stuttgart

Pilgern ist Erleben und Erfahrung machen mit sich und Gott. Als outdoor-Erfahrung gibt in erster Linie der offene Raum und die Begegnung mit Menschen Impulse. Kirchen-Räume an diesem Weg und weitere markante Raumorte/-punkte können diesen Erfahrungsraum des Pilgerns kirchenpädagogisch erweitern. Am Beispiel des Martinusweges werden Pilgern und kirchenpädagogische Raum-Erfahrung zusammen geführt.

Weitere Informationen und Anmeldung: Arbeitskreis Kirchenraum und Kirchenpädagogik, 0711/4 58 04 94 14, michaela.krapf@elk-wue.de

 

Tagung der St. Martinsgemeinschaft am 11. & 12. April 2014

Mit St. Martin auf dem Pilgerweg - Akademie Tagungshaus Weingarten

Am 11. und 12. April 2014 lädt die St. Martinusgemeinschaft alle Mitglieder, Menschen, die sich in den Dekanaten ehren- und hauptamtlich für den Martinusweg engagieren und Interessierte in die Akademie nach Weingarten ein. Neben Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und Praxisbeispielen zur Belebung des Martinusweg stehen das gemeinsame Pilgern und die inhaltliche Beschäftigung mit dem hl. Martin im Fokus der Tagung. Professor Dr. Werner Mezger, Freiburg, referiert zum Thema "Sankt Martin in Fest und Brauch: Abendländische Kultur und europäische Integration". Gäste aus Szombathely und Tours werden von ihrem Engagement für den Pilgerweg berichten.

Informationsflyer

 

Martinusgemeinschaft auf der CMT Touristikmesse in Stuttgart

Spezieller Pilgerstempel auf der CMT erhältlich

Am Samstag 11. Januar und Sonntag 12. Januar 2014 informieren Mitglieder der Martinusgemeinschaft jeweils von 10.00 - 18.00 Uhr am Stand der Pilgerwege B 66 in Halle 9 über den Martinusweg. Neben vielen Informationsmaterialien erhalten Besucher dort auch den Pilgerausweis und einen eigens für die CMT angefertigten Stempel. Neben dem Martinusweg sind der Jakobusweg und der Diakoniepilgerweg am Stand vertreten. Wir freuen uns über ihren Besuch am Stand der Martinusgemeinschaft!

 

Pilgerpin "Via sancti martini" erhältlich

Der Pilgerpin zum Martinusweg zeigt das internationale Logo "Via sancti martini". Aus diesem wurde auch das gelbe Kreuz auf rotem Grund entnommen, welches auf dem Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Wegzeichen dient. Der Pin hat eine Größe von 2,5 * 1,2 cm. Der Pin ist bei der Pilgerbox unter www.pilgerbox.de erhältlich.

 

 

Mit leichtem Gepäck und geistlicher Begleitung unterwegs auf dem Martinusweg von Pfullingen nach Reutlingen

Unter dem Titel "Loslassen - aufbrechen -ankommen" berichtet Andrea Glitz, Mitarbeiterin des Reutlinger Generalanzeigers, über ihre Erfahrungen auf dem Martinusweg. Begleitet wurde sie von Jürgen Rist, Gemeindediakon im evangelischen Kirchenbezirk Reutlingen und begeisterter Pilger. Der Tip kam vom katholischen Dekanatsreferenten Thomas Münch - ganz ökumenisch: "Nehmen Sie doch den Jürgen Rist mit."

Den ganzen Bericht aus dem Reutlinger Generalanzeiger vom 11.11.2013 finden Sie hier:

Bericht "Loslassen - aufbrechen - ankommen"

 

Pilgern auf dem Martinusweg von Schemmerberg nach Unterkirchberg mit Bischof Fürst am 4. und 5. Oktober

 

Dekanat Balingen pilgert

BEURON/NUSPLINGEN - Erneut sind Pilgerinnen und Pilger dazu eingeladen, sich mit dem heiligen Martin auf einen geistlichen Weg zu machen. Am Donnerstag, 3. Oktober, wird zwar keine neue Etappe eingeweiht, aber der noch nicht abgelaufene Teil der ersten Etappe, von Beuron nach Gnadenweiler, wird  in gewohnter Weise feierlich eröffnet.

Treffpunkt ist um 13.30 Uhr in Beuron vor dem Kloster. Nach der Begrüßung durch Dekan Anton Bock wird die Pilgerschar fachkundig durch das Kloster geführt und mit der Geschichte vertraut gemacht. Bevor sich die Gruppe dann aufmacht, um den Spuren des heiligen Martins zu folgen, wird Dekan Anton Bock den Pilgersegen erteilen. Mit diesem im Herzen und dem geschmückten Pilgerkreuz vorneweg führt die zweistündige Tour unter der bewährten Führung von Walter Klaiber von Beuron über Maria Trost auf den Gnadenweiler. Gerade im Herbst, wenn sich die Natur von ihrer farbenprächtigsten Seite zeigt, wird dieser Teil des Weges, der Einstieg in den Regionalweg Südwest 3a, zu einem Erlebnis. Wie gewohnt wird ein Teil des Weges schweigend zurückgelegt, es wird aber auch gesungen und gebetet. Auf dem Gnadenweiler angekommen, wird zum Abschluss des Tages eine kleine Andacht in der Kapelle Maria Mutter Europas gefeiert. Sie wird von Dekan Anton Bock und Pfarrer Renny Mundenkurian zelebriert. Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, ist eine gemeinsame Einkehr im „Kapellenblick“ vorgesehen. Von dort werden die Pilger mit dem Bus abgeholt und zu ihren Fahrzeugen nach Beuron zurückgebracht.

 

Stempel sammeln auf dem Martinusweg

Übergabe eines Pilgerausweises an Bischof Gebhard Fürst

Rottenburg, 16. September 2013. Seit dieser Woche ist Bischof Gebhard Fürst im Besitz eines Pilgerausweises für den Martinusweg durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Vertreter der St. Martinus-Gemeinschaft haben ihm diesen am Montag im Rottenburger Bischofshaus überreicht.


Übergabe des Pilgerausweises durch die Vorsitzende der St. Martinus-Gemeinschaft Rottenburg-Stuttgart e.V., Monika Bucher.

Der Pilgerpass ist ab sofort bei allen katholischen Dekanatsgeschäftsstellen erhältlich oder über das Internet unter www.martinuswege.de zu bestellen. Mit diesem Pass können Stempel gesammelt werden, die an einzelne Stationen auf dem etwa 1.200 Kilometer langen Wegenetz durch die Diözese erinnern sollen.

Seit 2010 sind auf dem Hauptweg zwischen den Dekanaten Biberach und Heilbronn sowie auf den vier daran anschließenden Regionalwegen jährlich mehrere tausend Pilger durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart unterwegs. Um diese künftig noch umfassender über die Geschichte des Heiligen Martin sowie über das Netz des Martinuswegs in der Diözese zu informieren, werden demnächst Infotafeln an vielen Kirchen entlang des Wegs aufgestellt.

Bischof Gebhard Fürst selbst wird seinen Pilgerausweis Anfang Oktober zum ersten Mal nutzen: Am 4. und 5. Oktober ist er in den Dekanaten Biberach und Ehingen-Ulm auf dem Martinusweg unterwegs.

 

Europa eine Seele geben

Internationaler Kongress „Martin von Tours – Leitfigur für eine humane Kultur und die Zukunft des Christentums in Europa“

Vom 9.- 12. Oktober 2013 lädt Bischof Dr. Gebhard Fürst ins Tagungshaus der Akademie nach Weingarten ein. Der Kongress will gemeinsam mit Teilnehmern aus Europa der Frage nachgehen, welches Potential Martin von Tours bietet als Glaubenszeuge für eine Vernetzung von Orten, Instanzen und Nationen im Interesse eines sozial-humanen Europas, das sich seiner christlichen Wurzeln, Werten und Leitbildern bewusst ist und bleibt.

Die Martinusgemeinschaft präsentiert sich auf dem Kongress mit einem Informationsstand.

Nähere Informationen zu dem Kongress entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer.

Flyer zum Martinus-Kongress 2013      Hier herunterladen

 

Auf den Spuren des Heiligen Martin

Bischof Fürst pilgert eine weitere Etappe auf dem Martinusweg


DEKANAT BIBERACH – Am Freitag, 4. und Samstag, 5. Oktober geht Bischof Dr. Gebhard Fürst eine weitere Etappe auf dem Martinusweg. Er führt vom Dekanat Biberach in das Dekanat Ehingen-Ulm.
Am Freitag beginnt der Weg um 13.30 Uhr in St. Martin in Schemmerberg mit einem Impuls zu Beginn. Die Tagesetappe endet in St. Martinus in Bußmannshausen mit einer Eucharistiefeier um 18.30 Uhr. Danach können Pilgerinnen und Pilger mit einem Sonderbus zurück nach Schemmerberg fahren.
Der Samstag beginnt um 9 Uhr mit einem Morgenimpuls in St. Martin in Bußmannshausen. Der Weg führt über Bihlafingen und Schnürpflingen nach Unterkirchberg. In Schnürpflingen wird Mittagsrast eingelegt. Es besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss. Der Weg endet mit einer Vesper um 17.30 Uhr in St. Martin in Unterkirchberg. Ein Sonderbus fährt morgens von Unterkirchberg (Abfahrt 8.05 Uhr Parkplatz an der Kirche) über den Bahnhof Laupheim West (Abfahrt 8.30 Uhr) nach Bußmannshausen. Nach der Vesper fährt ein Sonderbus zum Bahnhof Laupheim West.
An beiden Pilgertagen werden unterwegs einige Stationen mit Impulsen gehalten. Diese sind zu den Werken der Barmherzigkeit gestaltet.
Pilgerinnen und Pilger sind herzlich eingeladen, sich mit dem Bischof auf den Martinusweg zu machen.

Nähere Informationen:

Geschäftsstelle der Dekanate Biberach und Saulgau, Tel.: 07351/182130 oder e-Mail: dekanat.biberach@drs.de, Kerstin Held, Dekanatsreferentin

Plakat

 

Pilgerausweis für den Martinusweg erhältlich

Seit dem 1. August 2013 gibt es einen Pilgerausweis für den Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Neben erklärenden Texten, Impulsen und einer Übersichtskarte enthält der Pilgerausweis viele Stempelfelder. Auf diesen können Sie zur Erinnerung an Ihr Pilgern auf dem Martinusweg Stempel sammeln. Stempel erhalten Sie in vielen Kirchen oder bei Pfarrämtern.

Der Pilgerausweis ist bei allen Dekanatsgeschäftsstellen und bei der St. Martinusgemeinschaft Rottenburg-Stuttgart kostenlos erhältlich.

Unter folgender Adresse können Sie den Pilgerausweis bestellen:

Bischöfliches Ordinariat, Martinusgemeinschaft, HA IV Pastorale Konzeption, Postfach 9, 72101 Rottenburg

Telefon: 07472 / 169- 423

Email: KLoeffler@bo.drs.de

 

Familienmartinusweg im Dekanat Ludwigsburg eröffnet

Im Dekanat Ludwigsburg wurde am 16. Juni 2013 der neue Familienmartinusweg im Bietigheimer Forst eröffnet. Nach der Enthüllung der Infotafel machten sich die rund 150 Pilger und Pilgerinnen auf den Weg, um den Weg kennen zu lernen. Eine soziale Aktion wartete auf die knapp 20 köpfige Bietigheimer Gruppe aus MinistrantInnen und Pfadfindern, die sich für die 72 Stunden Aktion engagierte. "Gestaltet für die Eröffnung des Familienmartinusweges im Bietigheimer Forst ein Eröffnungsfest mit Kinderprogramm am Sonntag 16.06.13, verschönert den Stationenweg mit Naturkunstwerken und baut eine Informationstafel, die auf das Pilgern auf dem Martinusweg hinweist", so die Kurzfassung des Projektauftrags, den die Gruppe bei der Eröffnung der Aktion für den Landkreis Ludwigsburg am Donnerstag überreicht wurde.

Pressemeldung

Weitere Informationen: www.dekanat-lb-de

Broschüre zum Familienmartinusweg      Hier herunterladen

 

 

4. Etappe des Martinusweges im Dekanat Balingen

Wer den Spuren des heiligen Martin folgen möchte, hat dazu am Sonntag, 30. Juni, erneut Gelegenheit. An diesem Tag wird die 4. Etappe des Martinusweges im Dekanat Balingen feierlich von Dekan Anton Bock eingeweiht und somit seiner Bestimmung übergeben. Der Weg führt von Dotternhausen nach Rosenfeld und umfasst rund 11 Kilometer.

Der heilige Martin war einer, der viele Wege gegangen ist, der sich immer wieder aufgemacht hat im Namen Gottes und zum Heil seiner Mitmenschen. Halt gesucht und gefunden hat er in seinem Vertrauen, dass Gott alle Wege mitgeht. Wer also Martin als Wegweiser annehmen möchte, den lädt das Dekanat ganz herzlich zur Pilgerwanderung ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr in der Kirche in Dotternhausen. Dort wird Dekan Anton Bock die Pilger mit einem geistlichen Impuls auf den Weg einstimmen. Mit dem Pilgersegen im Herzen und dem geschmückten Kreuz vorneweg wandern die Pilger mal schweigend, mal singend, mal zuhörend von Dotternhausen über Dormettingen, dem Schorenhof weiter nach Isingen und schließlich nach Rosenfeld. Unterwegs werden die Teilnehmer auf dem „Danneckerhof“ von den Binsdorfer Oberministranten bewirtet. Das Ziel, nämlich das Städtchen Rosenfeld, zeigt sich an diesem Sonntag von seiner schönsten Seite: In den historischen Altstadtgassen präsentiert sich der Rosenmarkt. Hier können sich die Pilger inspirieren lassen und sich an Gottes prächtiger Schöpfung erfreuen, bevor der Bus sie nach Dotternhausen zurückbringt. Nach einem sicherlich ereignisreichen Tag ist der Weg zu Ende. Die Pilger sind am Ziel angekommen. Im Gasthaus „Rose“ in Dotternhausen können sie sich stärken, zur Ruhe kommen und den Tag besinnlich ausklingen lassen.

Kontakt: Kath. Dekanat Balingen, Telefon 07433 / 90110 10, info@dekanat-balingen.de

 

Eröffnung des Pilgerweges für Familien auf dem Martinuspilgerweg im Bietigheimer Forst / Dekanat Ludwigsburg

Familien-Martinusweg


Der Martinus-Pilgerweg für Familien wird eröffnet am Sonntag, 16. Juni 2013. Um 14.00 startet die erste Pilgergruppe am Parkplatz Richtung Ingersheim. Im Wald warten erste Schnupper-Pilgererfahrungen (ca. 2 km) auf kleine und große Menschen. Müde Beine und hungrige Pilger können zum Abschluss auf dem Spielplatz ausruhen, die mitgebrachten Würstchen grillen oder das Angebot an Kaffee und Kuchen genießen. Für die Kinder sind viele Überraschungen auf dem Weg und auf dem Spielplatz geplant. Und nicht zuletzt dürfen alle mitgebrachten Leckereien auch geteilt werden!
Pilgerweg für Familien und Pilgerführer für kleine und große Leute
Interessierte Familien können in Zukunft das Pilgern auf dem knapp 6 km langen Rundweg durch den Bietigheimer Forst entdecken. Die 7 ausgeschilderten Stationen zum Spielen und Auftanken enden an einem Spielplatz – genau das Richtige für einen familiengerechten Tag in der Natur. An jeder Station kann Pause gemacht werden. Im Begleitheft zum Martinus-Pilgerweg finden Kinder und Erwachsene viele Geschichten und Spielideen, die aus dem Spaziergang ein Erlebnis machen. Im Mittelpunkt steht dabei Martinus, der Heilige des Teilens. Er ist auch heute noch ein Vorbild für alle, die mutig gegen Not und Ungerechtigkeit eintreten.
Der Kindermartinusweg ist ein gut begehbarer und ausgeschilderter Rundweg, der es auch Familien ermöglicht, wie Pilger auf dem Weg zu sein. Eine Infotafel am Parkplatz Richtung Ingersheim wird dauerhaft über den Martinusweg informieren. Das Begleitheft ist kostenlos und erstmals am Pilgertag erhältlich – danach in den Katholischen Pfarrämtern in Bietigheim-Bissingen, im Tourismusbüro Bietigheim-Bissingen sowie in der Geschäftsstelle des Katholischen Dekanates Ludwigsburg.

Weitere Informationen: Kirche-Bildung-Schule, Telefon 07141/9118514, Homepage

 

Martinuspilgertag des Dekanats Ludwigsburg von Ludwigsburg nach Bietigheim-Bissingen

Nächste Schritte auf dem Martinusweg können beim kommenden 4. Pilgertag des Dekanats am Samstag 6. Juli begangen werden. Dieses Jahr zum Thema: „Damit Christsein Hand & Fuß bekommt - Leben, Glauben und Handeln des Heiligen Martin“. Der Pilgerweg führt (abseits der offiziellen Pilgerroute durch das Dekanat) von Ludwigsburg über Möglingen, Markgröningen, durchs Leudelsbachtal nach Bietigheim. Auf dem Weg werden wir unterschiedliche karitative Einrichtungen kennenlernen, die, im Geist des Heiligen, Glaube in engagiertes Handeln übersetzen. Der Pilgertag wird gemeinsam vom Dekanat und der Caritasregion LB-WN-Enz getragen. Geistliche Begleiter sind Diözesancaritasdirektor Msgr. Wolfgang Tripp und Dekan Oliver Merkelbach. Die Pilgerstrecke beträgt ca. 23 km. Treffpunkt ist am Bahnhof LB; Ziel: Bahnhof Bietigheim-Bissingen.

Info & Anmeldung: Dekanatsgeschäftsstelle, Katholisches Dekanat Ludwigsburg, Schorndorfer Str. 31, 71638 Ludwigsburg,Fon: 07141-9618-10, info@dekanat-lb.de Weitere Informationen

 

Martinuspilgerwanderkarte des Dekanats Ludwigsburg

In Kooperation mit dem Landesamt f. Geoinformation BaWÜ wird im Frühjahr 2013 eine topografische Wanderkarte 1:50.000 zum Martinusweg durch den Landkreis/Dekanat LB veröffentlicht.

Die Karte enthält die territorialen Grenzen der Kirchengemeinden, der SEs und des Dekanats, Verzeichnisse aller kath. Kirchen, Dekanatszentren und Einrichtungen im Dekanat und Informationen zu den Pilgerwegen (Martinusweg & Familienmartinusweg) im Dekanat und der DRS.

Auflage 1.000 Stück. Vorbestellt/Verkauft sind bereits 756 Stück. Preis: 6 €. Bestellungen nimmt die Dekanatsgeschäftsstelle entgegen. Ein Erscheinungstermin liegt noch nicht vor.

Information & Bestellung: Dekanatsgeschäftsstelle, Katholisches Dekanat Ludwigsburg, Schorndorfer Str. 31, 71638 Ludwigsburg,Fon: 07141-9618-10, info@dekanat-lb.de

 

Gottesdienstangebote für Sonntagspilger in der Schloßkirche Ludwigsburg

Vom 07.04. bis 27.10. findet jew. 18:00 Uhr der Abendgottesdienst des Dekanats in der (nur zu den Gottesdiensten öffentlich zugänglichen) Schlosskirche LB statt. Alle PilgerInnen sind herzlich eingeladen. Für PilgerInnen der Etappe Stuttgart-LB ein attraktives Angebot am Sonntagabend den Pilgerweg mit einer Eucharistiefeier zu beschließen. Bitte vorher über Ausnahmen informieren: Information: Dekanatsgeschäftsstelle Ludwigsburg, Katholisches Dekanat Ludwigsburg, Schorndorfer Str. 31, 71638 Ludwigsburg,Fon: 07141-9618-10, info@dekanat-lb.de

http://www.dekanat-lb.de/de/gottesdienste/spezielle.php

 

Aufbrechen - auf den Spuren des Heiligen Martin

Stadtdekanat Stuttgart pilgert am 3. Mai mit Kirchengemeinde- und Pastoralräten auf dem Martinusweg. Um vor allen anstehende Veränderungen die geistliche Dimension des pastoralen Prozesses stärker in den Blick zu nehmen, lädt das Stadtdekanat Stuttgart alle Kirchengemeinderäte und Pastoralräte der Stuttgarter Kirchengemeinden ein, miteinander ein Stück des Martinuspilgerwegs vom Schloss Solitude zum Birkenkopf zu pilgern. Unser Weg wird gestaltet durch Impulse zur Einzelbesinnung und zum Gespräch. Mit dem Bus geht es weiter nach Stuttgart-Botnang. Im Eugen-Bolz-Haus werden wir uns mit einem Imbiss stärken, uns über unsere Aufbruchserfahrungen austauschen und ein gemeinsames Abendlob feiern.
Kontakt: Bärbel Strifler, Dekanatsreferentin,
stadtdekanat.stuttgart@drs.de

 

Die adfc-Ortsgruppe Renningen-Rutesheim-Magstadt unterwegs auf dem Martinusweg

Am Samstag, den 27.04.2013, begeben wir uns mit dem Fahrrad auf Spurensuche entlang des Martinuswegs. Wir finden Wegzeichen und Sehenswürdigkeiten ab Renningen über Malmsheim, Merklingen, Weil der Stadt, Schafhausen, nach Sindelfingen, Katzenbachsee, Bärenschlössle und Birkenkopf, dann über die Hasenbergsteige, Pallas-Athene-Brunnen nach Stuttgart zu altem Bahnhof, Eberhardskirche und Schlossplatz. Für den Heimweg bietet sich die S-Bahn an.

Abfahrt 10.00 Uhr Renningen Rathaus, wir fahren gemütlich aber zügig, ca. 15 km/h im Schnitt. Streckenlänge ca. 55 km.

Kontakt: Jörg Stenner, joerg.stenner@adfc-bw.de; www.adfc-bw.de/renningen

Bericht

 

"Kraftquelle Allgäu Samstagspilgern 2013"

In dem 49-seitigen Prospekt finden Sie eine Übersicht der Pilgerangebote "Samstagspilgern" auf dem Martinusweg, dem Oberschwäbischen Pilgerweg und dem Jakobusweg im Allgäu. Das Angebot wird gemeinschaftlich getragen von Westallgäu Tourismus, Ferienregion Allgäu-Bodensee, Kath. Dekanat Allgäu-Oberschwaben und Ev. Kirchengemeinde Scheidegg.

Download der Broschüre

 

Bericht vom 2. Pilgertag in Rottenburg am 27. Oktober 2012

Bericht

Die Rottenburger Pilgergruppe beim zweiten Pilgertag 2012

 

Einladung zum 2. Pilgertag (Samstag, 27. Oktober 2012)

Download

 

Mit Bischof Fürst auf dem Martinusweg, am 05. und 06. Oktober 2012 von Ochsenhausen über Biberach nach Schemmerberg

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Der neu erschienene Pilgerführer wurde Bischof Dr. Gebhard Fürst am 05. Oktober 2012 von Domkapitular Karrer und Verleger Josef Fink zu Beginn der Pilgertage in Ochsenhausen überreicht.

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Faltblatt zum Martinusweg im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten erschienen

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Martinusgemeinschaft gegründet!

Am Mittwoch, 29. Februar 2012 haben 20 Gründungsmitglieder (darunter auch ein Vertreter des Musischen Internats Martinihaus in Rottenburg und ein Vertreter des Kath. Dekanats Ludwigsburg) die Martinusgemeinschaft gegründet.

Die Martinusgemeinschaft versteht sich als - wie es in der Satzung heißt - "Gemeinschaft von Christen, die sich den Patron der Diözese Rottenburg-Stuttgart, den Heiligen Martin von Tours, zum Vorbild für ein Leben im christlichen Glauben nimmt und das Leben und Wirken dieses Heiligen den Menschen als Wegweisung und Inspiration für die eigene Lebensführung vorstellen möchte". Die Martinusgemeinschaft ist in besonderer Weise dem Martinusweg verbunden und zählt deshalb zu ihren Aufgaben die Unterstützung bei der Ausgestaltung dieses Wegs, die Vernetzung der Gemeinden und Einrichtungen am Martinusweg und die Förderung der Pilgerschaft und der Gastfreundschaft.

Weitere Infos finden Sie, wenn Sie in der linken Spalte "Martinusgemeinschaft" anklicken.

Video von der diözesanen Eröffnung des Martinuswegs am 15. April 2011