Der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Sehenswertes - Kirchen & Kapellen

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Katholische Kirche St. Martinus
Waldseer Straße 1, 88454 Hochdorf (Riß)-Unteressendorf

Dekanat Biberach

Die ursprünglich romanische dreischiffige Kirche wurde kurz vor 1200 erbaut. Nach der Zerstörung im 30-jährigen Krieg wurde sie um 1650 wieder aufgebaut.

Das Hochaltarbild (Jasper de Crayer, Schüler von Rubens) zeigt den Hl. Martinus als Bischof in Ritterrüstung, dem Bettler ein Stück seines Mantels reichend.
Eine weitere Darstellung des Hl. Martinus befindet sich am Josefsaltar. Die kleine Heiligenfigur zeigt ihn als Bischof mit dem Bettler.
Das große Hauptgemälde stellt den Hl. Martinus dar, als römischen Soldaten auf prächtigem Schimmel, dem Bettler die Hälfte seines Mantels reichend.
Das Bild rechts gegen den Chor zeigt den Hl. Martinus, wie Christus ihm im Traum in der Nacht nach der Mantelteilung erscheint.
Das Bild links gegen den Chor zeigt die Bischofsweihe des Hl. Martinus. Er wird mit dem Bischofsmantel bekleidet. Diakone halten Stab und Mitra bereit.
Das Bild rechts über der Empore stellt dar, wie der Hl. Martinus einen Toten erweckt. Das Bild links über der Empore zeigt den Tod des Hl. Martinus. Ein Priester salbt ihn mit dem Hl. Öl. Der Böse weicht von dem Sterbenden. Dieses Bild hat Fidel Schabet mit der Jahreszahl 1846 signiert.


Kontaktadresse:
Kath. Kirchengmeinde St. Johannes Evangelist
Biberacher Straße 6, 88444 Ummendorf
Tel.: 0049 7351 24453

E-Mail: KathPfarramt.Schweinhausen@drs.de

Etappen:
MWB 9 Aulendorf - Biberach

Die Orgel in St. Martinus wurde 1864 von Wilhelm Blessing aus Esslingen erbaut. Das Instrument besitzt ursprünglich 2 Manuale, Pedal und mechanische Kegelladen. Die romantische Disposition mit insgesamt 22 Registern vereinigt Grundstimmen, Flöten, Streicher und Zungenstimmen. Bereits 1906 erfolgt ein tiefgreifender Umbau auf Röhrenpneumatik durch die Firma Link aus Giengen a.d. Brenz.
Die Blessing-Orgel verfügt über einen herausragenden Denkmalwert. Dieser begründet sich nicht nur durch das hohe Maß an noch vorhandener historischer Substanz (Gehäuse, Windladen und nahezu das gesamte Pfeifenwerk) sondern auch durch die Qualität dieser Substanz. Wenige Instrumente aus der Werkstatt von Blessing sind noch vorhanden, so dass dieser Orgel eine gewisse Singularität zukommt. Im Zuge einer Restaurierung 2013 soll die Blessing-Orgel nachhaltig instand gesetzt und ihre Qualität dauerhaft gesichert werden.
Die kleine Pfarrgemeinde freut sich über jede Unterstützung, die zum Gelingen dieses Vorhabens dient.



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Stand: April 2020 - Keine Gewähr - www.martinuswege.de